Thursday 17. May 2012

Inhalt:

Geschichte der Apotheke "Zum Granatapfel"


unknown Auch eine "offene" (öffentliche) Apotheke wurde den Barmherzigen Brüdern anvertraut. Sie bestand schon vor dem Jahre 1717. Aus diesem Jahr stammt auch ein Teil des Inventars.

Mit den sehr interessanten Wandmalereien an der Decke, den braungestrichenen Stellagen, durch Pilaster mit Roccaillekapitellen gegliedert, einer Uhr (von Johann Müller, Eisenstadt) über einer Tür mit geschweiftem Sturz, Roccaillenbekrönung und kleinen Vasen gehört die Apothke "Zum Granatapfel" zu den historisch interessantesten in Österreich. Dies vor allem deswegen, weil die ganze Einrichtung stilrein im Rokoko aus der Zeit der Entstehung (1760) erhalten geblieben ist. Auch zwei polychromierte Figuren, einen Mohren und einen Türken darstellend, Apothekenmörser auf den Köpfen tragend, sind zu erwähnen, die heute in zwei Ecken der Apotheke stehen. Das ganze Ensemble wurde in den Jahren 1944 und 1969 fachmännisch restauriert.

 

© 2011 Barmherzige Brüder Österreich
http://www.barmherzige-brueder.at/