Monday 21. May 2012

Inhalt:

Seelsorge



Der Seelsorge kommt in den Krankenhäusern der Barmherzigen Brüdern immer ein hoher Stellenwert zu. Ein Blick in den Krankenhausalltag zeigt uns, wie gerade hier „Geboren werden und Sterben“ ganz nahe beieinander liegen. Dazwischen spielt sich das Leben ab, mit allen seinen Facetten. Dazu gehört auch Krankheit und Gebrechlichkeiten aller Art. In diesen schwierigen Situationen ist die Krankenhausseelsorge gefordert.

Der Dienst der Krankenhausseelsorge ist für die Patienten ein Angebot, das jeder, der das Bedürfnis dafür hat, in Anspruch nehmen kann. Deshalb ist es für die Seelsorger wichtig, dass sie zu den Kranken gehen und nicht darauf warten, bis sie gerufen werden. Nur durch die direkte Begegnung mit den Kranken ist es möglich, deren Wünsche zu erfahren und auf sie entsprechend zu reagieren.

Angebote und Aufgaben der Krankenhausseelsorge:

 

  • Feier der Sakramente (Eucharistie/Heilige Messe, Taufe, Krankensalbung, Sakrament der Versöhnung/Beichte)
  • Andere liturgische Feiern (Stundengebet, Segensfeiern, Kreuzweg, Maiandachten, Wortgottesdienste etc.)
  • Begleitung kranker, einsamer und sterbender Menschen durch Besuch, Zuhören, Zuwendung, Nähe und Aufmerksamkeit, (geistliches) Gespräch und Gebet.
  • Beistand für die Angehörigen der kranken oder verstorbenen Personen sowie Offenheit und Interesse für die Anliegen der Mitarbeiter des Krankenhauses.
  • Zusammenarbeit (Bildungsangebote, gemeinsame Veranstaltungen sowie Feiern verschiedenster Art, Pastoralrat etc.) mit allen anderen Berufsgruppen im Krankenhaus.

 

Ziele der Krankenhausseelsorge:

 

  • Vermittlung einer Lebenshaltung, die den Menschen in seiner ganzheitlichen Würde respektiert und wertschätzt und sich auf die Wirklichkeit Gottes hingeordnet weiß.
  • Begegnungen, bei denen die Bedürfnisse/Anliegen der Patienten, ihrer Angehörigen bzw. auch des Personals zum Ausdruck gebracht werden können.
  • Deutung persönlicher Lebens – und Leidensgeschichten.
  • Spirituelle Impulse, die zur Bewältigung des eigenen Lebens beitragen können sowie Hinführung zur christlichen Liturgie, in der Gottes liebende Gegenwart erfahren werden kann.


Das Seelsorge - Team:

 

P. Jean-Marie Schyma, So.-Fr., Telefon: 02682/601 DW 5005

Mag. Pater Ludwig Maria Trenker OCist, Fr.–So., jeweils 19.00 - 07.00 Uhr, Telefon: 02682/601 DW 5007
Sm Theodora Unger SDR, Telefon: 02682/ 601 DW 85051

Diakon Franz Schuh, Telefon: 02682/ 601 DW 5006

 

Wir kommen Ihren Wünschen sehr gerne nach: Die Feier der Sakramente am Krankenbett, ein Besuch, ein Gespräch usw. Selbstverständlich ist uns Verschwiegenheit oberste Pflicht !

Unsere Krankenhauskapelle (2. Stock) steht Ihnen jederzeit für innere Einkehr und Gebet offen. Die Gottesdienste werden wie folgt gefeiert:

 

Montag bis Freitag

 

06.00 Uhr: Laudes (Klosterkirche)
17.35 Uhr: Rosenkranzgebet (Krankenhauskirche, 2. Stock)
18.00 Uhr: Hl. Messe mit Vesper (Krankenhauskirche, 2. Stock)

ab 17.30 Uhr: Beichtgelegenheit (Krankenhauskirche, 2. Stock)

 

Samstag

 

06.00 Uhr: Laudes (Klosterkirche)
17.40 Uhr: Vesper (Krankenhauskirche, 2. Stock)

18.00 Uhr: Vorabendmesse (Krankenhauskirche, 2. Stock)

ab 17.30 Uhr: Beichtgelegenheit (Krankenhauskirche, 2. Stock)

 

Sonn– und Feiertagen

 

07.30 Uhr: Laudes (Klosterkirche)
08.00 Uhr: Hl. Messe (Klosterkirche)


Herr,
Wie oft schon hast du,
wenn du mich Tränen der Angst
weinen und endlos schluchzen gesehen hast
auf die Wunden meiner Seele den
wohltuenden Balsam deiner Barmherzigkeit
und das Öl deiner Freude ausgegossen !

 

Wie oft schon hat mein Gebet
am Rand der Hoffnungslosigkeit begonnen
und hat in Jubel und Erwartung
der Vergebung geendet.

 

Wer diese Erfahrung gemacht hat,
weiß gut: Der Herr Jesus ist wirklich
dieser Arzt, der die gebrochenen Herzen
heilt und die Wunden verbindet.

 

     Hl. Bernhard von Clairvaux

 

 


Zur Weite
ist mir die Enge geworden,
denn in der äußersten Verlassenheit
habe ich erfahren,
wie geborgen ich bin.
Arm musste ich werden,
um zu erkennen,
wie reich ich bin
in Dir.

 

Weil du mich festhältst,
wage ich loszulassen,
was deine Liebe
mir abverlangt.
Zaghaft noch
sind meine Schritte,
aber ich gehe mit Dir.
Ich spanne die Flügel des Vertrauens aus
und lasse mich führen
auf dem Weg,
den Du mir bestimmt hast.

 

Gib mir, mein Gott,
eine Sprache, Dich zu loben,
Dich anzubeten mit nie gehörten Worten.
Gib mir, mein Gott,
einen Lobgesang ins Herz,
der die Tiefen überdauert,
den der Schmerz
nicht auszulöschen vermag.
Ja, preisen will ich Dich,
solange ich lebe,
denn Du hast mir
mein Leid gesegnet.

© 2011 Barmherzige Brüder Österreich
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