Wenn ein „Mehr“ an den Übungen, die das Kind zu Hause und in der Schule machen soll, den Schriftspracherwerb nicht merklich verbessert und die Diagnose „Legasthenie“ ein Hauptgrund dafür ist, soll an eine spezifische Lese-Rechtschreibtherapie gedacht werden.
Leider ist der Dschungel an Therapieangeboten bereits so undurchschaubar geworden, dass es für Eltern oft schwer ist zu entscheiden, welche Therapie für das eigene Kind geeignet/leistbar/sinnvoll ist.
Aus diesem Grund sind hier einige wichtige Kriterien aufgelistet, die Eltern helfen sollen, selbst zu beurteilen, ob die angebotene Therapie grundsätzlich positiv erscheint.
Zu den einzelnen Punkten können Sie ausführlichere Informationen erhalten, indem Sie die Überschriften anklicken.
Unten finden Eltern eine kleine „Checkliste“ für wesentliche Fragen zu den einzelnen Bereichen. Durch das Stellen dieser Frage können Sie in kurzer Zeit viel wertvolle Information über Inhalt und zu erwartender Effizienz der Therapie erhalten. Eine effektive Therapie ist gekennzeichnet durch
1. eine vorangegangene ausführliche Diagnostik
2. das Erklärungsmodell des Therapeuten für das Lese-/Rechtschreibproblem
3. Therapiemethoden und Transparenz für Eltern
4. eine realistische Planung des Trainings
5. Überprüfung des Fortschrittes (Verlaufsdiagnostik)
6. den Ort der Therapie
7. den Therapeuten selbst
Diagnostik
Der Ausgangspunkt für jede therapeutische Unterstützung ist eine differenzierte Diagnostik. Alles Wissenswerte dazu finden Sie hier. (siehe Diagnostik)
Erklärungsmodell
„Was verstehen Sie unter Legasthenie?“
oder
„Können Sie mein Kind mit der Therapie heilen?“
Dies sind Fragen, die Sie LRS-Trainern stellen können, um deren Erklärungsmodell für Legasthenie zu überprüfen.
Es bestehen nämlich sehr viele verschiedene Erklärungsmodelle zur Legasthenie, oftmals sind diese wissenschaftlich nicht haltbar und das Ergebnis von „Einzelerfolgen“. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die Therapie das Lesen und Schreiben tatsächlich verbessert, wären Antworten gut, die verstehen lassen, dass die Ursachen für dieses Störungsbild nicht vollständig geklärt sind. Daher ist es sinnvoll, „symptomorientiert“ zu arbeiten, also direkt am Lesen und Schreiben anzusetzen. Wen jemand vorgibt, die Ursachen der Legasthenie vollständig erklären zu können und dass diese Störung mit dessen Methode heilbar wäre, sollte man vorsichtig sein. Viele Wissenschaftler auf der ganzen Welt arbeiten an der Ursachenforschung und sind bereits zu vielen wichtigen Erkenntnissen gekommen, jedoch völlig erklärt werden kann das „WIE“, „WARUM“ und „WANN“ noch nicht (siehe Ursachen).
Bei „Funktionsorientierten Trainings“ werden Funktionen, wie das Sehen oder bestimmte Reihenverarbeitungsprozesse trainiert. Durch das Training dieser der Schriftsprache zu Grunde liegenden Funktionen soll auch das Schreiben und Lesen verbessert werden. Diese Annahme ist jedoch zum aktuellen Zeitpunkt wissenschaftlich nicht haltbar. Zwar kann man diese einzelnen Funktionen erwiesenermaßen trainieren und auch verbessern, die Generalisierung, also der Übertrag auf das Schreiben und Lesen konnte bisher aber nicht objektiv gezeigt werden. (siehe eine genaue Zusammenfassung und Übersicht bei Suchodoletz 2001). Wie gesagt, gehen diese Theorien davon aus, den „einfachen Schlüssel zur Heilung“ bereits gefunden zu haben – leider entspricht dies nicht der Wahrheit.
Legasthenietraining beinhaltet also am besten nichts anderes als das Üben von Schreiben und Lesen (Symptomorientierung) – jedoch strukturiert, mit geeigneten Methoden und eingebettet in einen wohl überlegten Plan.
Therapiemethoden
Je nach Art der Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb kann aus verschiedenen Gruppen von Trainingsprogrammen ausgewählt werden. Nur bei wenigen wurde eine Evaluierung durchgeführt, also eine Überprüfung, die die Wirksamkeit dieser Methode bei vielen Kindern nachweisen soll. Im Folgenden werden jene Programme vorgestellt, die nach sinnvollen Prinzipien konstruiert wurden und symptomorientiert vorgehen. Anbei jeweils eine Bemerkung, für wen diese Programme gut durchführbar sind (Eltern, Lehrer, Schüler selbst, Therapeuten).
Die Programme können in folgende Bereiche eingeordnet werden :
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Lauttreues Schreiben und Lesen
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Rechtschreib-Regel-Aufbau (Orthographieerwerb)
a. SilbenorientierteTrainings
b. Morphemorientierte Trainings
c. „Regelansätze“
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Flüssiges und sinnerfassendes Lesen
Lauttreues Schreiben und Lesen (Reihung willkürlich)
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Carola Reuter-Liehr: „Lautgetreue Rechtschreibförderung“
Umfassendes Programm mit detaillierter Stundenbeschreibung für einzelne Therapieeinheiten. Geeignet für LRS-Therapeuten (Einzeltherapie) und die schulische Förderstunde. Das Material ist in Mappen mit ausführlichen Übungsanleitungen und Übungszetteln sehr umfassend. Für die Ein- und Vorbereitung benötigt man viel Zeit.
Inhalt: Systematischer Aufbau des lauttreuen Schreibens, in weiterführenden Mappen auch zum Aufbau des orthographischen Schreibens.

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Klaus Kleinmann: Basistraining Rs
Dieses Buch bietet einen strukturierten Aufbau zum lauttreuen Schreiben (Von Lautebene zur Silbenebene). Die Prinzipien sind einfach und gut aufgebaut, gut veranschaulicht, leider zu wenig Übungsmaterial.
Geeignet für den LRS-Therapeuten (Einzeltherapie), passend als „Hausaufgaben“ für den Schüler innerhalb der Förderung.

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Dummer-Smoch, Lisa & Hackethal, Renate: „Kieler Leseaufbau“
Dieses Programm bietet einen guten Aufbau zur Steigerung der Lesegenauigkeit und Flüssigkeit, wenn die Buchstabe-Laut-Verknüpfung bereits gefestigt ist. Für Schüler ab der 2. Klasse bis hin zur Hauptschule. Gut strukturiertes Wortmaterial, langweilige Illustrierung.
Geeignet für LRS-Therapeuten, schulische Leseförderung, in angeleiteter Form auch gut für das Üben zu Hause (Eltern).

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Lisa Dummer-Smoch & Renate Hackethal: Kieler Rechtschreibaufbau
Analog zum Kieler Leseaufbau konstruiert zum Training des Orthographieerwerbs.
Die Durchführung dieses Programms braucht viel an Vorbereitung, daher eher für die Einzeltherapie geeignet.

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Gero Tacke: „Flüssig Lesen Lernen“
Konsequent auf der Silbenebene aufgebautes Programm für Eltern (Elternhefte) und auch Schule (Lehrerhefte). Die schönen Illustrierungen animieren eher zum Lesen, gut geeignet für selbständige Übungen durch den Schüler (es gibt auch Schülerhefte). Das Programm ist in die Klassenstufen (ab der 1. Klasse) geteilt, der Wortschatz gut für Kinder geeignet.
Orthographieerwerb (Rechtschreibung)
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Klaus Kleinmann: „Die Wortbaustelle“
Morphembasiertes Übungsbuch mit viel Übungsmaterial (großer Wortschatz und zahlreiche Spielideen). Gut geeignet, wenn sich Eltern mit dem Buch auseinandersetzen und mit Schülern systematisch vorgehen. Für Schüler ab der 3./4. Klasse Volkschule bis in die Hauptschule/ins Gymnasium.

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Katharina Leeman Ambroz: „Grundbausteine Rechtschreibung“
Übungsbuch für den schulischen Einsatz oder in der LRS-Therapie, auch geeignet für „Hausübungen“, die der Schüler selbständig erledigen kann. Wie „die Wortbaustelle“ morphemorientiert (Zergliederung und Zusammensetzen von Wörtern in Wortbausteine, Sammeln von Wörtern in der Wortfamilie).

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Schulte-Körne: „Das Marburger Rechtschreibtraining“
Umfassendes und gut geplantes Programm für die Einzeltherapie oder gut vorbereiteten schulischen Förderkurs (auch kleingruppentauglich) zum systematischen Aufbau des orthographischen Wissens und der Automatisierung. Es wird regelorientiert (für jeden Rechtschreibbereich werden Merksätze und Algorithmen zur Anwendung vorgegeben) geübt, das Übungsmaterial ist schön gestaltet, jedoch nicht ausreichend für eine langfristige LRS-Therapie. Nur für Schüler, die bereits völlig lauttreu schreiben können!
Übungsmaterial zu den Programmen:
In diesen beiden Büchern finden sich unzählige zusätzliche Übungen zu den Prinzipien in den oben genannten Rechtschreibprogrammen.
Flüssiges Lesen, Sinnerfassendes Lesen
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Gero Tacke: Flüssig Lesen Lernen: Textbände
Der Autor hat nicht nur für die Erstleser Material zusammengestellt sondern auch für Schüler, die bereits silbierend lesen können und die Lesegeschwindigkeit durch Übung noch verbessern wollen. Relativ spannende Textbände in großer Schrift und adäquatem Wortschatz können auch das leseschwache Kind zum Lesen animieren und dabei auch unterstützen.

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Chavanne, Verena: Lustige Leserätesel
Diese kleinen Hefte für die Klassenstufen 1-5 sind tatsächlich für Kinder lustig zu bearbeiten. Ziel ist das Lesen von Sätzen zur Bearbeitung von witzigen Aufgaben (Zählen, Suchrätsel, …) um auf spielerische Art das Leseverständnis/Instruktionsverständnis zu trainieren.

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Karin Pfeifer: „Lustiges Lesetraining“
Für jene Schüler, für die die „Lustigen Leserätsel“ entweder zu kindisch oder zu einfach sind. Anspruchsvollere Texte und Geschichten mit Verständnisfragen im Anschluss. Für Schüler, Eltern, schulische Förderung.
Therapieplanung
Eine häufig gestellte Frage ist: „Wie lange dauert denn ein Training? Wann passt das denn mit der Rechtschreibleistung endlich?“
Seriöse Antworten werden keine „Das geht sehr schnell“-Versprechungen beinhalten, denn der Erfolg der Therapie hängt von verschiedenen Faktoren ab:
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Schweregrad der Störung (wie weit ist der Entwicklungsstand des Kindes von den zu erreichenden Klassennormen und –Leistungen entfernt)
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Mulitmorbidität (wenn gleichzeitig auch andere Probleme wie Aufmerksamkeitsdefizite einwirken)
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Frequenz der Übungseinheiten zu Hause (Wie oft wird geübt?)
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Qualität des Co-Therapeuten (= Person, die mit dem Kind regelmäßig die in der Trainingsstunde bearbeiteten Übungen und Prinzipien wiederholt)
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Mitarbeit und Motivation des Kindes
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Alter des Kindes
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Ressourcen des Kindes (wenn zusätzliche Übungen und Hausübungen bereits sehr viel an Energie und Zeit des Kindes beanspruchen, kann eine außerschulische Maßnahme nicht mehr so effizient sein)
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Kooperation durch die Schule
Alle diese Punkte sind miteinzubeziehen, wenn ein Therapieplan erstellt wird – diese Punkte beeinflussen auch maßgeblich die zu erwartende Dauer und die Art und Frequenz der Therapie.
Gut geplante Therapien geben vorerst einen kurzfristigen Plan vor. Dieser enthält wesentliche Aspekte, wie –
„was ist als allererstes wichtig, wo beginnen wir und wann sollten Veränderungen dieses Bereichs sichtbar sein“?
Dieser Plan - im Ausmaß von ca. 15-20 Einheiten - wird auf Erfolg kontrolliert, mit standardisierten Verfahren oder zusätzlich mit qualitativen Überprüfungen des Geübten (siehe Verlaufsdiagnostik).
Inhaltlich versucht eine gut geplante Therapie strukturiert aufzubauen – Schritt für Schritt werden für das Lesen und Schreiben wichtige Teilsaspekte erklärt, eingeübt und automatisiert. Erst ein Beherrschen einer Stufe führt zur nächsten.
Für die Erhöhung der Lernmotivation kann es jedoch sinnvoll sein, jene Bereiche in der Therapieplanung vorzureihen, die das Kind besonders belasten (z.B.: die Groß- und Kleinschreibung - Hat ein Kind den Wunsch, diese endlich zu verstehen und gut zu können, um mit den Klassenkameraden mithalten zu können, wird es vom Therapeuten vorgezogen, obwohl linguistisch andere Themen zu bearbeiten wären. So könnte das Kind erleben, dass zusätzliches Üben zwar energieaufwändig, aber effizient sein kann – die Misserfolgsspirale könnte einen Wendepunkt erhalten!)
Dauer der Therapie:
Letztendlich ist der Abschluss einer Therapie nicht im Vorhinein kalkulierbar, zu viele Einflussfaktoren (siehe oben) sind am Werk! Aus der Erfahrung von Therapien mit Kindern verschiedener Altersgruppen weiß man aber, dass zumindest ein ganzes Jahr notwendig ist, um deutliche Veränderungen zu erzielen. Bei komplexeren Fällen (Multimorbidität, schwerer gradiger Ausprägung der Störung) ist eine Therapiezeit von 2 Jahren auch keine Seltenheit!
Abstände zwischen den Therapien:
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass am Beginn der Therapie kürzere Abstände (mindestens wöchentlich) sinnvoll sind. Nach einer Verlaufsdiagnostik kann entschieden werden, ob ein Zweiwochenrhythmus geeignet ist. Kriterien dafür sind: positiver Trainingsverlauf, selbständiges Üben des Schülers möglich, Alter (je älter der Schüler desto mehr Selbstverantwortung möglich), Co-Therapeuten.
Verlaufsdiagnostik
Unter diesem Begriff wird eine Überprüfung der Lese- /Rechtschreibleistung nach einem im Vorhinein vereinbarten Zeitraum verstanden. Das Ergebnis dieser Teildiagnostik soll wesentlich für die Entscheidung sein, wie weiter verfahren werden soll, ob die angewendeten Methoden sich bewährt haben, ob die Art der Co-Therapie geeignet ist und ob das Ausmaß der Übungen für einen angemessenen Fortschritt passen – kurz – es soll eine kleine „Bilanz“ gezogen werden.
Über das Ergebnis der Verlaufsdiagnostik sollen Eltern und selbstverständlich auch das Kind in Kenntnis gesetzt werden. Optimal ist eine graphische Erklärung, die zeigt, wie sich die Leistung verändert hat. Hierzu sind eine fortwährende Aufzeichnung des Therapeuten sowie die Daten aus standardisierten Verfahren notwendig.
Positive Erfahrungen kann das Kind auch für den schulischen Bereich sammeln, wenn die Verlaufsaufzeichnungen auch der Lehrerin/dem Lehrer gezeigt werden. Dadurch wird ersichtlich, dass sich das Kind zusätzlich zu den schulischen Übungen auch noch in einer Therapie bemüht und dass hier eventuelle Verbesserungen sichtbar werden. Oftmals ist dies eine der wenigen Möglichkeiten, in denen das Kind über Verbesserungen in diesem Bereich berichten kann, weil die „kleinen Verbesserungen“ in der Klasse/der Klassennorm nicht auffallen.
Ort
Seriöse LRS-Therapie wird nicht in Nachhilfeinstituten angeboten, sinnvoller Weise auch nicht in der Gruppe. LRS-Therapie ist nicht gleich Nachhilfe!
Auskunft über Therapieplätze erhalten Sie bei jenen Instituten und Stellen, die auch Diagnostik anbieten. Einige davon bieten auch LRS-Therapie vor Ort an. Andernfalls bekommen Sie hier Auskunft, wo vielleicht in Ihrer Gegend Therapeuten ihre Praxis haben. Lohnenswert ist auch ein Blick auf die Homepage des Berufsverbandes der akademischen LRS-Therapeuten.
Therapeut
Schließlich ist die Person, die den Schüler und den Co-Therapeuten anleitet selbst ein Wirksamkeitsfaktor.
Folgende Aspekte können von Eltern vor Therapiebeginn hinterfragt werden:
„Passt das Temperament des Therapeuten zu dem meines Kindes“
„Welche Ausbildung hat die Person?“
„Kann die Person eine Vernetzungsstelle zur Schule darstellen?“
LRS-Therapeut ist kein geschützter Titel, es kann sich also jeder selbst so bezeichnen, auch wenn keine (sinnvollen) Ausbildungen nachgewiesen werden.
LRS-Therapeuten- und Trainer finden sich oft in linguistischen, psychologischen, ärztlichen oder pädagogischen Berufsgruppen und Fachbereichen. Eine einschlägige Aus- oder Weiterbildung im Bereich Legasthenie sollte nachgewiesen werden können – fragen Sie einfach nach!
Aufgrund der raschen und fortschreitenden Erkenntnisse der Wissenschaft muss ein Therapeut sich ständig fortbilden um diese Entwicklung wahrzunehmen und das Wissen in der Therapie umsetzen zu können.
Checkliste
Hier können Sie die schon oben erwähnte Checkliste downloaden. (pdf-File, 7 KB)