Schmerzmanagement bei den Barmherzigen Brüdern
„Mittlerweile wird die Wichtigkeit interdisziplinärer Schmerzbehandlung, wie wir sie in unserem Krankenhaus schon lange anwenden, allgemein anerkannt", so Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias, Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien wird der steigenden Zahl von Schmerzpatienten bereits seit 1999 mit einem eigenen Bettenkontingent für chronisch schmerzkranke PatientInnen Rechnung getragen.
„Die Schmerztherapie betrifft zumeist mehrere Fachrichtungen. In unserem Krankenhaus werden Schmerzpatienten je nach Erkrankung in fünf verschiedenen Abteilungen behandelt: in der Anästhesie, der Radiologie, der Neurologie, der Internen Medizin und der Physikalischen Medizin", berichtet Univ.-Prof. Dr. Siegfried Thurnher.
Das bewährte interdisziplinäre Konzept wurde beim 3. Wiener Schmerztag in Beratungsgesprächen mit den Abteilungsvorständen und einem Informationsfilm vorgestellt. Darüber hinaus konnten sich interessierte Ärzte bei der zeitgleich stattfindenden Fortbildungsreihe „Schmerz interdiszplinär" über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Schmerz informieren.

Der ständig gut besuchte Informationsstand
des Wiener Krankenhauses der Barmherzigen Brüder

Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias, Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin (links) und Univ.-Prof. Dr. Siegfried Thurnher, Vorstand der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin, (rechts) im Gespräch mit interessierten BesucherInnen