Leny Sojor

Mitarbeiterin
Peru

Im Jahr 2006 begegnete ich den Barmherzigen Brüdern zum ersten Mal. Wir sollten im Kinderpflegeheim vom hl. Raphael (Bahay San Rafael) unser Pflege-Praktikum antreten.

 

Den Anweisungen des verantwortlichen Bruders zufolge schien die Aufgabe nicht besonders schwierig zu sein. Doch die konkrete Erfahrung mit den Kindern zeigte, dass dem nicht so war. Und doch war die Begegnung mit ihnen für jeden von uns von größter Bedeutung. Durch die Kinder wurde mir bewusst: „Wie schwer das Leben auch sein mag: Im Vergleich zu diesen behinderten Kindern bin ich ein privilegierter Mensch!“

 

Wir beendeten unser Praktikum und beschlossen, die Kinder weiterhin zu besuchen, und zwar regelmäßig.

 

2008 bewarb ich mich am Bahay San Rafael als Pflegerin. Die Tatsache, dass ich angestellt wurde, war für mich ein großes Geschenk. Und es schenkt mir innere Freude, den Kindern zu dienen. Durch sie habe ich gelernt, dass ich keine teuren Sachen brauche, um glücklich zu sein. Sie waren gute Lehrer, denn 2009 gaben mir die Brüder eine weitere Chance: Sie boten mir an, im Rahmen der Sonderschule Lehrerin dieser Kinder zu werden. Mit großer Freude nahm ich an. Obwohl ich damit eine größere Verantwortung übernehmen musste, wollte ich auf jeden Fall an der Entwicklung dieser Kinder teilnehmen und gemeinsam mit ihnen das Ziel anstreben, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.

 

In einer Sonderschule zu unterrichten ist eine Berufung. Ich bin glücklich, mit diesen Kindern zusammen zu sein. Ich fühle, dies ist der richtige Weg, um Gott durch meine Hingabe als Lehrerin zu dienen.

Taborstraße 16
1020 Wien
365 Zeugnisse
Der gelebten Gastfreundschaft

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
heiligen Johannes von Gott

"Barmherzige Brüder"

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