Piedad Yunda

Mitarbeiterin
Ecuador

Für mich ist Hospitalität, mit ganzem Herzen unseren Betreuten einen guten Dienst zu leisten: mich in ihre Lage zu versetzen, ihre Bedürfnisse zu den meinigen zu machen, indem ich ihnen voller Interesse zuhöre und sie zu verstehen und ihre Probleme zu lösen versuche.

 

Hospitalität ist, dafür zu sorgen, dass sie Vertrauen zu mir haben, aber auch, dass ich ihnen vertrauen kann. Und Hospitalität heißt auch, mit Offenheit, Schlichtheit, Bescheidenheit, Güte, Liebe, Geduld und Toleranz zu handeln: ihnen zu helfen, ihr Selbstvertrauen und ihre Würde wiederzuerlangen; ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass sie mir wichtig sind und dass auch sie eine Aufgabe im Leben haben und sich anstrengen müssen, wenn sie glücklich sein wollen – wobei sie jedoch immer darauf vertrauen dürfen, dass es einen Gott gibt, der uns trägt und wieder aufhebt, wenn wir hinfallen, der aber auch will, dass wir lernen, nicht hinzufallen und selbstständig zu gehen.

 

Kurzum: Sie sollen lernen, die notwendige Eigenständigkeit und Selbstverantwortung zu erlangen, die ihnen ein selbstständiges Leben ermöglicht. Denn ihre Niedergeschlagenheit ist meine, ihre Freude aber ist der größte Lohn, den Gott mir schenken kann.

 

Für mich bedeutet Hospitalität, dass es mein größtes Anliegen ist, dass es ihnen gut geht. Bei allem, was ich tue, bitte ich Gott, dass er mich erleuchten möge! Was ich tue, geschehe in Liebe!

 

Ich bemühe mich nach Kräften, die schwierige Lebenssituation unserer Betreuten nachzuvollziehen und sie zu ermutigen, mir ihr Herz zu öffnen, damit wir ihnen helfen können, ihr Leben zu verändern.

Taborstraße 16
1020 Wien
365 Zeugnisse
Der gelebten Gastfreundschaft

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
heiligen Johannes von Gott

"Barmherzige Brüder"

Taborstraße 16

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