Das Bild zeigt Alphonsa Antony.

Alphonsa Antony

Mitarbeiterin
Indien

Ich bin eine Postulantin der Schwestern vom hl. Johannes von Gott.

 

Als einziges Kind meiner Eltern hatte ich eine sehr glückliche Kindheit. Als ich die Erstkommunion feierte, fühlte ich mich von Gott berufen. Doch ich hütete diesen Wunschtraum in meinem Herzen.

 

Erst nach dem Highschool-Abschluss sprach ich mit meinen Eltern darüber. Sie waren nicht bereit, mich zu verlieren, da ich ihr einziges Kind war. Ich verstand ihre Sorge und beschloss zu warten.

 

Der frühzeitige Tod meines Vaters machte mir bewusst, dass Gottes Plan ganz anders als unser eigener Plan aussehen kann. Noch bevor ich den Schmerz über den Tod meines Vaters verarbeitet hatte, rief Gott auch meine Mutter zu sich. Nun war ich eine Waise.

Ich fühlte, wie Gott mir damit sagte: „Ich habe dich durch diese schweren Zeiten hindurch begleitet. Ich bin dein Vater und deine Mutter. Ich brauche dich, um die Tränen der Leidenden zu trocknen.“ So wurde ich berufen, in die Kongregation der Schwestern vom hl. Johannes von Gott einzutreten.

 

Ich verstand die alten Menschen in Pretheeksha Bhavan und konnte zu ihnen eine Beziehung aufbauen, genauso wie zu den Kindern. Ich fühlte mich berufen, ihre Tränen zu trocknen und für sie mein Leben Gott zu weihen. So wurde ich zu einer Johannes von Gott-Schwester.

 

Wenn wir uns der Bedeutung unserer Entscheidungen bewusst sind, brauchen wir uns keine Sorgen über das zu machen, worauf wir im Leben verzichtet haben. Das Geheimnis der Berufung zum geweihten Leben besteht darin, den wahren Schatz in sich selbst zu entdecken.

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