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Diana Kelly

Mitarbeiterin
Spanien

Oktober 2008. Erinnerungen an Valladolid werden wieder wach. Wahrscheinlich war dies der Moment, der mich definitiv zu Johannes von Gott hingeführt hat. Ich nahm damals an meiner ersten „Capacha“ teil, jenem Treffen von jungen Barmherzigen Brüdern, Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und interessierten Jugendlichen, und dort erkannte ich Johannes von Gott in den Gesichtern der Teilnehmer.

 

Die meisten von ihnen kannte ich überhaupt nicht, doch sie öffneten mir ihr Herz und nahmen mich als eine der Ihrigen auf. Bei diesem Treffen erfuhr ich, welche Früchte die Hospitalität weltweit trägt, und es wurde mir zum ersten Mal so richtig bewusst, wer der Heilige aus Granada wirklich ist.

 

Von ihm hatte ich zuvor schon in meiner fernen Heimat Peru sprechen hören und danach in Spanien immer dann, wenn vom Kinderkrankenhaus die Rede war. Deshalb wollte ich mehr von ihm wissen.

 

Die Zeit verging, und der Traum wurde wahr. Oder war es Johannes von Gott, der von mir wusste und mich in sein Haus führte? Ja, ich glaube, dass er es war, der meine Schritte gelenkt hat – damit ich ihn besser kennenlerne. Und so geschah es dann in Valladolid, dass meine Sinne geschärft wurden und ich ihn erkannte. Und als ich ihn erkannt hatte, stellte sich mir spontan die Frage: Johannes, woher kommt die Kraft deiner Liebe?

 

Oft denke ich, dass er den Schlüssel zur Liebe gefunden hat – zu jener göttlichen Essenz, die wir alle in uns tragen und deren Namen „Gott, der die Liebe ist“ lautet. Es ist diese Kraft, die bewirkt, dass es bis heute Männer und Frauen gibt, die deinem Beispiel folgen: Mitarbeiter, Ehrenamtliche, geweihte Personen. Alles Menschen, die einander nahe sind und immer bereit, den anderen ein Lächeln zu schenken; Menschen eben, wie ich ihnen bei meiner ersten „Capacha“ begegnet bin, wo ich Tage erlebte, über die das Lächeln des heiligen Johannes von Gott strahlte.

Österreichische Ordensprovinz des Hospitalordens des heiligen Johannes von Gott
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365 Zeugnisse
Der gelebten Gastfreundschaft

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