Das Bild zeigt Ewa Jeniec.

Ewa Jeniec

Mitarbeiterin
Polen

Ich habe das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder durch meinen Beichtvater kennengelernt, der – wie ich später erfahren habe – dort Kaplan war. Auf seine Empfehlung hin und obwohl ich nicht vollkommen davon überzeugt war, beschloss ich, mich als ehrenamtliche Helferin beim Volontariat der Barmherzigen Brüder in Marysin zu melden.

 

Schon die erste Begegnung mit den Patientinnen und Patienten beeindruckte mich sehr, da ich zuvor nicht gerade besonders aufmerksam war gegenüber den Problemen der anderen. All jene Dinge, die die gesunden Menschen in ihrem täglichen Leben so sehr beschäftigen: das Streben nach materiellen Gütern, Anerkennung, Unterhaltung, usw., haben hier keinerlei Wert.

 

Für einen Kranken ist schon der kleinste Fortschritt bei der Rehabilitation ein großer Erfolg; ein Erfolg, der sich nicht kaufen lässt.

 

Diese neue Sichtweise hat mein Leben zutiefst verändert. Ich spüre, dass Gott begonnen hat, mein Herz und meine Gedanken zu verwandeln! Ich bin gegenüber den Bedürfnissen und Problemen anderer Menschen aufmerksamer geworden und nehme die Hilfe der anderen jetzt viel besser an, in einer neuen Weise.

 

Ich lerne immer mehr, Vertrauen zu haben, Demut und Geduld aufzubringen und es zu respektieren, wenn jemand anders ist. Das ist die schönste Lehre, die mir zuteilwerden konnte – ein unermessliches Geschenk Gottes!

Taborstraße 16
1020 Wien
365 Zeugnisse
Der gelebten Gastfreundschaft

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
heiligen Johannes von Gott

"Barmherzige Brüder"

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