50 Jahre in Indien

Granatapfel-Magazin 10/2019

Vor 50 Jahren kamen die Barmherzigen Brüder nach Indien, heute führen sie sechs Einrichtungen. Doch sie sind auf Unterstützung aus Europa angewiesen. Wir bitten daher um Spenden.

 

Mitte der 1960er-Jahre hatten die Barmherzigen Brüder in der damaligen Rheinischen Ordensprovinz drei Einrichtungen, die von einer ausreichenden Zahl von Brüdern versorgt wurden. Weil viele weitere junge Brüder dazukamen, beschloss man, das Wirken des Ordens von Deutschland aus in Länder auszudehnen, in denen noch großer Bedarf dafür bestand. Gemeinsam mit dem Erzbischof von Changanacherry im südindischen Bundesstaat Kerala entschied man ein Krankenhaus in Kattappana zu errichten.

 

 

Keine medizinische Versorgung

Kattappana liegt im Hochgebirge Keralas. Die Ärmsten der Armen aus der Tiefebene hatten hier illegal Waldgebiete besetzt und gerodet. Durch harte Arbeit konnten sie nun den Lebensunterhalt für ihre Familien erarbeiten. Sie hatten auch von den staatlichen Stellen die Eigentumsrechte für ihr Land erhalten. Was aber fehlte war die medizinische Versorgung. Kranke und verletzte Menschen mussten bei einer bis zu fünfstündigen Fahrt mit Jeeps auf Sandpisten ins Krankenhaus gebracht werden.

 

 

Am 19. November 1969 traf Frater Fortunatus Thanhäuser aus der Rheinischen Ordensprovinz gemeinsam mit einem indischen Bruder, der in Deutschland eine Ausbildung absolviert hatte, in Kattappana ein. Im Jahr darauf folgten zwei weitere Brüder aus Deutschland. Sie begannen mit dem Aufbau des Krankenhauses, dessen erster Trakt im Februar 1971 eröffnet werden konnte. Im Erdgeschoss befanden sich ein Labor, eine Apotheke, eine Röntgenabteilung sowie Untersuchungs- und Behandlungsräume. Im ersten Stock standen in fünf Krankensälen 80 Betten zur Verfügung.

 

Weiters verfügte das Krankenhaus über einen Operationssaal und einen Kreißsaal. In den folgenden Jahren wurde das Haus durch Zubauten mehrmals erweitert, neue Abteilungen kamen dazu, sodass es heute über 450 Betten und alle nötigen Fachrichtungen verfügt.

 

 

Schon bald wurde klar, dass auch darüber hinaus Unterstützung für die Bevölkerung nötig ist. So wurden etwa eine Armenspeisung, Lebensmittelverteilungen und ein Häuserbauprogramm gestartet und ein Alten- und Pflegeheim eingerichtet.

 

Das Bild zeigt das Krankenhaus in Khandwa, welches erweitert werden soll.

 

Den gesamten Beitrag können Sie in der Rubrik „Highlights der letzten Hefte“ downloaden.

 

 

Weiters lesen Sie in der Oktober-Ausgabe des Granatapfel-Magazins

 

Gesundheit & Lebenshilfe

  • Zucker - ein Feind in meinem Körper?
  • Kein Wundliegen mehr durch Kinästhetik
  • Nichts tun ist das Falsche - Erste-Hilfe und Wiederbelebung
  • Eine schwache Blase ist kein Schicksal
  • Zentrale Drehscheibe bei den Barmherzigen Brüdern Salzburg
  • (Ver-)Erben leicht gemacht
  • Aussaatkalender für Oktober
  • Basteln: Kastanien-Zeit
  • Hademar Bankhofer: Abwehrkräfte stärken
  • Rezepte: Dinieren mit Romanfiguren

 

Barmherzige Brüder & Christliche Welt

  • Gemeinsam in die Zukunft – Die Ordensprovinz und ihre Delegaturen
  • Zwei Jubiläen in Regensburg

 

Kultur & Gesellschaft

  • Gedankensplitter: Wenn ein Weg zu Ende geht
  • Der Riese von Lengau - Leben mit 2,58 Meter Körpergröße
  • Lebende Filmkulisse aus 1.001 Nacht – Khiva in Usbekistan
  • Natur: Seltsame Früchte

 

Rubriken

  • Meditation: Geben
  • Inspiration: Wachsen ist welken
  • Rätsel: Kreuzworträtsel, Sudoku

 

Als PDF-Datei können Sie das Inhaltsverzeichnis des Magazins Granatapfel Oktober 2019 hier downloaden.

 

Taborstraße 16
1020 Wien

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
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Taborstraße 16

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