260 Jahre in Eisenstadt

Granatapfel-Magazin 6/2020

Am 13. Juni 1760 übergab Fürst Paul II. Anton Esterházy den Barmherzigen Brüdern ein Hospital in Eisenstadt. Heute ist es das größte Krankenhaus des Burgenlandes.

 

1759 wandte sich Fürst Paul II. Anton Esterházy an den Provinzial der Barm­herz­igen Brü­der in Wien, um den Orden für die Betreuung eines Hospi­tals in Eisen­stadt zu gewinnen. Nach einer Prüfung und einem Lokal­augen­schein war der Pro­­vin­­zial einverstanden, sodass der Fürst am 20. Februar 1760 die Stiftungs­urkunde zur Gründung eines Spitals mit einem Legat von 43.000 Gulden unterzeichnen konnte. Am 10. Juni 1760 unterschrieb Kaiserin Maria Theresia den Stiftungs­brief. Er erhielt damit volle Gültigkeit. Die feierliche Übergabe von Hospital, Kirche und Apotheke erfolgte am 13. Juni 1760.

 

Das Bild zeigt das Krankenhaus Eisenstadt um 1800.

Historischer Stich des Ordenswerkes Eisenstadt (Kismarton) um 1800

 

 

Sieben Brüder, acht Betten

Sieben Ordensbrüder wurden nach Eisen­stadt entsandt, darunter ein Arzt, ein Apotheker und zwei Chirurgen. Das Hospital mit acht Betten war primär für die Versorgung der Bediensteten des Fürsten gedacht. Dank Stiftungen von Mit­glie­dern der Familie Esterházy und anderer Adeliger konnte die Zahl der Betten kontinuierlich ausgebaut werden, 50 Jahre nach der Übergabe waren es 30.

 

Zur Stiftung gehörten auch land­wirt­schaft­liche Flächen, die der Versorgung des Kranken­hau­ses dienten. Die Kirche wurde dem heiligen Antonius von Padua geweiht. An der Orgel wirkte bald eine berühmte Per­sön­lich­keit: Joseph Haydn, der ab 1761 Kapell­meister der Fürsten Esterházy war.

 

Den gesamten Beitrag können Sie in der Rubrik „Highlights der letzten Hefte“ downloaden.

 

 

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Gesundheit & Lebenshilfe

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  • Sommer pur: Basilikum
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  • Ein lebendiges Museum
  • Natur: Am Grund der Bäche

Rubriken

  • Meditation: Ermutigung
  • Inspiration: Das Fest des heiligen Geistes
  • Rätsel: Kreuzworträtsel, Sudoku

 

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