Zweiter Brief des hl. Johannes von Gott

an die Herzogin von Sesa

1. Im Namen unseres Herrn Jesus Christus und unserer Herrin, der Unbefleckten Jungfrau Maria. Gott werde allen Dingen dieser Welt vorgezogen. Amen, Jesus.

 

Meine vielgeliebte Schwester in Jesus Christus, edle, tugendreiche, großherzige und demütige Herzogin von Sesa: Gott beschütze und behüte Euch und alle, denen er seine Liebe schenken will. Amen, Jesus.

2. Dieser Brief soll euch zeigen, wie es mir geht, und Euch Anteil haben lassen an meinen Sorgen, Nöten und der Angst meines Herzens, die von Tag zu Tag zunimmt.


Jeden Tag vergrößern sich die Schulden und die Zahl der Armen in ungeheurer Weise. Die Armen kommen nackt und ohne Fußbekleidung, verwundet und in einem elenden Zustand. Dies macht nötig, dass ein oder zwei Männer für ihre Sauberkeit sorgen; diese Arbeit wird den ganzen Winter bis zum kommenden Mai andauern.

3. Also, meine Schwester in Jesus Christus, diese meine Sorgen nehmen von Tag zu Tag immer mehr zu. Dem Herrn Jesus Christus gefiel es, seine geliebte Doña Francisca, die Tochter des Don Bernardino und die Nichte des Marqués de Mondéjar zu sich zu nehmen. Während sie auf dieser Erde weilte, tat sie mit der Hilfe unseres Herrn Jesus Christus immer viel Gutes an den Armen, so dass alle, die sie um der Liebe Gottes willen anflehten, nie ohne Almosen blieben und niemand ungetröstet von ihr wegging. Andererseits hatte diese Gott wohlgefällige Jungfrau die Gabe so guter Worte.

4. Sie gab ein so herrliches Beispiel und war so fest in der christlichen Lehre verankert, dass alle Dinge, die sie tat, ein ganzes Buch erfordern würden, wenn man es aufschriebe. Trotzdem werde ich eines Tages ausführlicher über die Taten dieser gesegneten Jungfrau, Doña Francisca, schreiben, die der Herr nun zu sich holen wollte, wo sie sich der Gesundheit und des Lebens erfreute, so wie wir es glauben und Grund dafür haben nach alldem, was wir an ihr erfahren haben. Wenn man ihre Liebe zu Gott betrachtet, ihre guten Werke und sah, wie die Gnade unseres Herrn Jesus Christus in ihr wirkte, und wie viel Gutes sie allen tat in Rat und Almosen – denn für alle und für alles gab ihr Jesus Christus Gnade –, so ist sie also sicher wegen ihres Lebenswandels, den wir, die wir sie kannten, beurteilen konnten, sicher mit unserem Herrn Jesus Christus, mit allen Engeln und mit dem ganzen himmlischen Hofstaat vereint.

5. Ihren Tod haben alle sehr tief empfunden, die sie gekannt haben – Reiche und Arme –, und mit noch viel mehr Grund müsste ich ihn empfinden wie kein anderer sonst, wegen des Rates und Trostes, den sie mir immer schenkte, denn wie immer – wie untröstlich ich auch immer in ihr Haus kam –, nie ging ich ohne Trost und gutes Beispiel fort. Und wenn unserem Herrn gedient würde, indem er sie von uns nahm, sei er für immer gepriesen. Denn er weiß allein, was er tut und was wir brauchen, besser als wir es denken können.

6. Vielgeliebte Schwester in Jesus Christus, ich habe Euch dies alles von meinen Nöten und meiner Herzensangst und meinem Leid sagen wollen, weil ich weiß, dass Ihr Mitleid habt mit mir, so wie ich es mit Euch und Euren Dingen hätte. Viel schulde ich Euch, gute Herzogin. Nie werde ich die gute Aufnahme vergessen, und all das Gute, das Ihr mir tatet, weit mehr als ich verdiene.

7. Unser Herr Jesus Christus vergelte Euch im Himmel all das Gute und bringe Euch Euren guten Herzog von Sesa und Euren demütigen Diener bald zurück und spende Euch reichen Segen, damit Ihr ihm dient und ihn über alle Dinge dieser Welt liebt. Vertraut nur auf Jesus Christus, dass er bald gesund an Leib und Seele zurückkommen wird. Habt keine Angst, seid nicht ohne Trost, denn von jetzt ab werdet Ihr mehr Freude empfangen, als es bisher der Fall war. Ihr werdet merken, dass es die Wahrheit ist, was ich Euch sagte, indem ich nur auf Jesus Christus vertraue. Gott sei vor allen Dingen dieser Welt, denn ich weiß nichts, und Jesus Christus weiß alles. Und mit Seiner Hilfe werdet Ihr bald getröstet werden mit der Rückkehr Eures demütigen Gatten, den ich so sehr liebe und dem ich so viel verdanke, ihm und seinem ganzen Haus.

8. Wie viele Male hat er mir in bitterer Not geholfen, hat mich getröstet mit seinem Almosen, das die Engel des Himmels im Buch des Lebens verzeichnet haben, dort nämlich, wo er einen großen Schatz aufgehäuft hat, so dass Ihr, gute Herzogin, wenn Ihr dorthin gelangt, sowie auch Euer Gemahl, auf ewig des himmlischen Lichts sich erfreuen werden. Unser Herr Jesus Christus möge ihn (Euren Gatten) bald zu Euch zurückführen, Euch reichen Segen gewähren, damit Ihr ihn preist und ihm dankt, wie Ihr es ohnehin zu tun pflegt, und wenn er uns zuweilen Mühsal schickt, so ist es zu unserem Besten und dass wir noch mehr Gnade verdienen.

9. Ich finde keinen besseren Trost in der Not, als unseren gekreuzigten Herrn Jesus zu betrachten, an Seine heiligste Passion zu denken, an seine Qualen und die Todesangst, die er in seinem Leben für uns Sünder, Übeltäter, Undankbare und Unbekannte auf sich genommen hat, desgleichen im Blick auf das Lamm Gottes ohne Makel, das schuldlos so viel Leid auf sich genommen hat. Weshalb wollen wir Genuss und Ruhe in dieser Erde suchen, wo man unserem Herrn Jesus Christus so großes Leid zufügt, der uns erschaffen und erlöst hat? Welcherart ist eigentlich unsere Erwartung?

10. Und so, gute Herzogin, wenn wir es recht besehen, ist dieses Leben nichts anderes als ein fortwährender Kampf, ein Leidensweg, während wir hier in diesem Jammertal sind, in diesem Exil, in dauernder Fehde gegen die drei Todfeinde, die da sind: die Welt, der Teufel und das Fleisch.

11. Die Welt lockt uns mit Laster und Reichtum, verspricht langes Leben, gaukelt uns vor, schau her, du bist doch noch jung, gib dich dem Vergnügen hin, im Alter wirst du dich dann schon bessern.

12. Der Teufel, der uns alle Arten von Netzen und Fallstricken auslegt, Netze, in die wir fallen und uns nicht mehr zurechtfinden, und uns nicht mehr um die Liebe kümmern. Dafür verlegen wir unsere ganze Sorge auf die zeitlichen Güter, erinnern uns nicht mehr an Gott und kümmern uns nicht mehr darum, unsere Seele rein zu erhalten und gute Werke zu tun. Wenn wir also von einer Sorge befreit sind, geraten wir schon in die nächste; oder aber, wir nehmen uns vor, nach Abschluss einer Angelegenheit endlich unser Leben zu bessern, und so geschieht es ein um das andere Mal, und nie gelingt es uns, diesen Fallstricken des Bösen zu entkommen, bis zur Stunde des Todes, wo uns alles falsch und nutzlos erscheint, was die Welt und der Teufel versprechen. Und wenn uns dann der Herr so vorfindet, wird er uns entsprechend richten. Darum wäre es gut, uns zuzeiten zu bessern, und es nicht so zu halten wie jene, die da sagen: „morgen“, „morgen“, und die niemals anfangen.

13. Der andere noch größere Feind, der wie ein Dieb Haus und Besitz umstellt, gaukelt uns unter schönen Worten und guten Vorsätzen einiges vor und versucht, uns ins Verderben zu stürzen. Dieser Feind ist das Fleisch, oder unser Körper, der nur gut essen und trinken, sich schön kleiden, gut schlafen, wenig arbeiten und nur in Luxus und Angeberei leben möchte.

14. Gegen diese drei Feinde benötigen wir die Hilfe, Gunst und Gnade Jesu Christi. Wir müssen uns unserer Selbst entledigen, um der Fülle willen, die Jesus Christus ist, unser ganzes Vertrauen nur auf ihn setzen, die Wahrheit und all unsere Sünden dem Beichtvater bekennen, die Buße verrichten, die er uns auferlegt, und uns vornehmen, um Christi willen, niemals mehr zu sündigen. Und wenn wir doch wieder in Sünde fallen, oft beichten.

15. Auf diese Weise werden wir die Feinde, von denen ich gesprochen habe, besiegen können. Nicht, weil wir unser Vertrauen auf unsere Kraft setzen, denn wir würden tausendmal am Tag erneut in Sünde fallen, sondern weil wir vielmehr unser ganzes Vertrauen allein in Jesus Christus sehen. Nur um Seiner Liebe und Güte willen wollen wir nicht schlecht von anderen sprechen, noch ihnen Schaden zufügen, sondern für unseren Nächsten das wünschen, das wir selber für uns wünschen. Ferner wollen wir ersehnen, dass alle gerettet werden und nur Jesus lieben und ihm dienen, und zwar um Seiner selbst willen und nicht aus Furcht vor der Hölle. Der Beichtvater soll nach Möglichkeit ein gütiger, gelehrter Mann sein mit gutem Ruf und Lebenswandel. Dies alles, meine Schwester in Jesus Christus, wisst Ihr besser als ich, und wenn Ihr mir einen guten Rat zukommen lassen wollt, so werde ich ihn von Herzen gern aufnehmen, wie von einer Schwester in Jesus Christus.

16. Und nun, meine vielgeliebte und verehrte Schwester, möchte ich Euch fragen, wie Ihr Euch befindet und wie es Euch ergeht, nachdem Don Alvaro und Don Bernardino Euch verlassen haben, Euere so sehr edlen und tugendreichen Onkel und Brüder, die in Jesus Christus auch die meinigen sind, und denen ich von Herzen zugetan bin. Gott lohne ihnen die gute Aufnahme, die sie mir immer bereiteten, wo immer ich mich befand. Unser Herr nehme vom Himmel aus ihre Seelen entgegen, und er führe sie heil und wohlbehalten zu ihrer edlen, demütigen, großherzigen und tugendreichen Mutter, Doña Maria de Mendoza zurück, die immer bestrebt ist, unserem Herrn Jesus Christus zu dienen und zu gefallen.

17. Ich hätte gerne Nachricht darüber, wie sie sich befinden, und wie sie ankamen, sowie auch gute Nachricht von Eurem demütigen Gatten, dem guten Herzog, um dessen Wohlergehen ich so sehr besorgt bin, so dass ich gerne erfahren möchte, wie es ihm geht, und an welchem Ort er sich befindet. Möge es unserem Herrn Jesus Christus gefallen, ihn bald und gesund an Leib und Seele zu uns zurückzuführen, ihn, seine ganze Begleitung und alle, die Gott lieben. Amen, Jesus.

18. O meine vielgeliebte, gute und demütige Herzogin, meine Schwester! Wie einsam und abgeschlossen seid Ihr in diesem Schloss von Baena (Córdoba), umgeben von Eurem tugendhaften Gesinde und den ehrenwerten Dienerinnen, die Tag und Nacht arbeiten und spinnen, damit sie nicht müßig dasitzen und die Zeit vergeuden. Möchtet Ihr Euch doch unsere Herrin, die Unbefleckte Jungfrau Maria, zum Vorbild nehmen, die, obwohl sie Mutter Gottes und Königin der Engel und Herrin der Welt ist, den ganzen Tag arbeitete und webte, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und die nachts und zeitweise auch tags in ihrer Abgeschlossenheit betete, um uns zu verstehen zu geben, dass wir nach der Arbeit unserem Herrn Jesus Christus Dank sagen sollen, weil er uns so großes Erbarmen zeigt, indem er uns nährt, tränkt und kleidet und uns unverdienterweise alle Dinge schenkt. Aber wenn er seinen Segen nicht spenden würde, was würde all unsere Arbeit, Schlauheit und Klugheit bewirken?

19. So fahrt also fort zu arbeiten und Euch um Werke des Erbarmens zu bemühen. Lasst all die Eurigen in christlicher Lehre unterweisen, haltet sie an, die Gebete zu sprechen, die die heilige Mutter Kirche uns zu beten lehrt. Unterweist diejenigen, die sie nicht kennen. Denkt immerfort an das Leiden unseres Herrn Jesus Christus, an Seine kostbaren Wunden, und sagt ihm, dass ihr ihn allein mehr liebt, als alle Dinge dieser Welt, und dass ihr das liebt und verehrt, was Er liebt, und das verabscheut, was er verabscheut, und dass ihr um seiner Liebe und Güte willen und nicht aus irgendeinem anderen Interesse heraus das Gute tun und den Armen und Bedürftigen Nächstenliebe erweisen sollt.

20. Nun, meine Schwester, verzeiht mir die Weitschweifigkeit, mit der ich Euch immer schreibe, obgleich ich Euch immer noch nicht alles schreibe, was ich Euch gerne sagen möchte, denn ich bin in Bedrängnis und sehe sehr schlecht, und ich bin in großer Not, was Euch unser Herr Jesus Christus zu verstehen geben möge. Mit diesem Werk, das ich begonnen habe, bin ich sehr in Sorge, denn ich bin gerade dabei, das ganze Hospital zu erneuern. Es gibt so viele Arme und so hohe Ausgaben, und wir haben ja keinerlei Einkommen, aber unser Herr Jesus Christus wird für uns sorgen, denn ich allein vermag nichts.

21. Ich würde gerne bald in diesen Teil von Andalusien reisen bis Zafra (Badjoz) und Sevilla, aber ich kann nicht, bevor ich dieses Werk hier beendet habe, damit es nicht vor die Hunde geht. Und andrerseits bin ich so im Druck und in so großer Bedrängnis, dass ich weder ein noch aus weiß.

22. Und so, vielgeliebte Schwester in Jesus Christus, schicke ich Angulo zu Euch, damit er das Getreide entweder verkaufe oder mitbringe, je nachdem es euch besser dünkt. Schließlich und endlich benötige ich ganz dringend Geld für dieses Werk und um einige Schulden zu begleichen, die uns ruinieren. Da ich auch nicht weiß, womit ich diejenigen bezahlen soll, die es (das Getreide) bringen werden, weil die Kosten so hoch sind, scheint es mir besser, es zu verkaufen. Seht also Ihr, meine Schwester, zu, was Euch besser erscheint. Angulo bringt den Beleg für den Weizen und meine Vollmacht, die ich von einem Schreiber anfertigen ließ. Um der Liebe unseres Herrn Jesus Christus willen, möge er doch nicht ohne irgendeine Art von Hilfe kommen, denn, sobald Angulo zurückkommt, werden wir nach Sevilla und Zafra aufbrechen, um den Grafen von Feria und den Herzog von Arcos zu besuchen, da sich jetzt der Meister Avila bei ihnen aufhält. Vielleicht ist es so der Wille unseres Herrn Jesus Christus, und sie können mir in irgendeiner Hinsicht Erleichterung verschaffen.


Besser ist es, selber zu gehen und keine Briefe zu schreiben, denn diese Herren haben so viel zu tun und so viele Armen mit Almosen zu versorgen, so dass, wenn einer nicht direkt vor ihnen steht, sie es wieder vergessen, wozu sie gesandt waren, was mich nicht erstaunt, denn diese Herren werden richtiggehend von den Armen verfolgt und dauernd belästigt. Der Meister Avila hat mich außerdem durch Angulo wissen lassen, dass ich dorthin kommen soll.

23. Meine Schwester in Jesus Christus. Der Herr vergelte Euch im Himmel das Almosen, das Ihr Angulo für die Armen gegeben habt, und für seine Ausgaben auf dem Weg, die vier Dukaten betragen haben. Er hat mir schon alles berichtet und auch, wie sehr Ihr Anteil an meinen Mühen nehmt. Verzeiht mir, dass ich nicht bei Euch vorbeikommen kann wegen einiger Briefe.


Deshalb, meine vielgeliebte Schwester in Jesus Christus, bitte ich Euch um der Liebe unseres Herrn Jesus Christus willen, Euch meine Mühen, Ängste und Nöte zu Herzen gehen zu lassen, damit der Herr Euch und Eurem Tun sein Erbarmen in dem Maße – wie es ihm gefällt – zuwenden möge. Amen, Jesus.

24. Meine Schwester und gute Herzogin! Übermittelt meine Grüße Eurer tugendhaften Hausverwalterin, sie möge Gott für mich bitten, denn so werde auch ich es für sie tun; grüßt ferner alle demütigen und tugendreichen Frauen und Damen Eures edlen Hauses, sie mögen für mich beten, denn ich bin in einem gewaltigen Kampf und Krieg. Desgleichen übermittelt meine Grüße meinem lieben Bruder, dem Hochwürdigen Johannes, er möge mir schreiben, wie es ihm geht, ferner Grüße an alle Diener und Herren Eures edlen Hauses.

25. Alle mögen unseren Herrn Jesus Christus bitten, er schenke mir Gnade und Kraft, die Welt zu bestehen, den Teufel und das Fleisch zu besiegen, seine heiligen Gebote zu halten und das für wahr zu halten, was die heilige Mutter Kirche für wahr hält; meine Sünden in echter Zerknirschung zu bereuen und die mir durch den Beichtvater auferlegte Buße zu tun, Jesus allein zu lieben und ihm zu dienen. Dies alles werde ich auch für sie erbitten, Doña Isabel, der Musikkünstlerin, übermittelt auch meine Grüße, sagt ihr, unser Herr Jesus Christus möge ihr schenken, in der Tugend immer mehr Fortschritte zu machen.

26. Zu Euch kommt Johannes von Avila, mein Begleiter, obwohl ich ihn immer Angulo nenne, ist sein wahrer Name doch Johannes von Avila.


Meine vielgeliebte Schwester, gute Herzogin von Sesa, schickt mir einen anderen Ring oder irgendein Stück Eures Besitzes, um es verpfänden zu können. Der andere Ring ist hier gut aufgehoben, Ihr habt ihn als Schatz für den Himmel. Sagt der demütigen Hausverwalterin und allen Hofdamen und Damen Eures Gesindes, wenn sie irgend etwas aus Gold oder Silber haben, das sie für die Armen schicken können, und somit im Himmel einen Schatz haben, dann mögen sie es mir zukommen lassen, dass ich mich ihrer erinnere. Unser Herr Jesus Christus behüte und beschütze Euch, gute Herzogin, sowie alle Menschen Eures Gesindes, und alle Menschen seines Erbarmens. Amen, Jesus.

 

Mit oder ohne Eure Gabe bin ich Euch in jeder Hinsicht verpflichtet, zu Gott für alle und alles in Eurem edlen Haus zu beten.

27. Euer ungehorsamer und geringer Bruder Johannes von Gott, der, wenn es Gott gefällt, gerne sein Leben hingibt, immer aber schweigen und auf Gott hoffen will; der die Rettung aller Menschen wie auch seine eigene herbeisehnt. Amen, Jesus.


Gute Herzogin, viele Male erinnere ich mich der Geschenke, die Ihr mir in Cabra (Córdoba) und Baena (Córdoba) zukommen ließet.


Ich denke auch immer wieder an die Brotstücke, die Ihr mir gabt, um sie zu verteilen. Gott gebe Euch den Himmel und mache Euch seiner Gaben teilhaftig. Amen, Jesus.


Download der drei Briefe an die Herzogin von Sesa

Taborstraße 16
1020 Wien

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
heiligen Johannes von Gott

"Barmherzige Brüder"

Taborstraße 16

1020 Wien

 

Tel.: 0043 1 21121 1100

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