Opferschutzgruppe

Anlässlich des Weltfrauentages 2016 (8. März) wollen wir gemeinsam mit dem Frauenhaus auf Opfer von Gewalt aufmerksam machen.

 

Unsere Opferschutzgruppe ist seit ihrem ersten Treffen Mitte Jänner 2016 als feste Institution im Krankenhaus verankert und trägt durch regelmäßige Vernetzungstreffen der eingebundenen Fachrichtungen zum ganzheitlichen und nachhaltigen Opferschutz bei.

 

Die Opferschutzgruppe ist eine Fusion der Kinderschutzgruppe mit neuen Teammitgliedern, die den Schwerpunkt auf Opferschutz von Erwachsenen haben. Unsere Opferschutzgruppe besteht aus 17 Mitgliedern (Krankenhauspersonal), die aus sämtlichen medizinischen Fachrichtungen kommen. Die Leiterin der Opferschutzgruppe am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt ist Dr. Michaela Wagner: „Durch das Implement-Projekt können ÄrztInnen und Pflegekräfte gewaltbedingte Verletzungen noch besser erkennen, sensibel ansprechen und therapieren. Sie sind instruiert und angewiesen, die Opfer auf Wunsch entsprechenden Beratungseinrichtungen zuzuweisen“, und appelliert: „Allen Gewaltopfern möchte ich Mut zusprechen: sie sollen keine Scheu haben, sich uns anzuvertrauen, weil wir mehr für sie tun, als körperliche Wunden versorgen - wir können aktiv helfen, der Gewaltspirale zu entfliehen.“

 

Das Projekt „Implement“ (2014-2016) ist ein von der EU ko-finanziertes Projekt mit dem Ziel, in sechs europäischen Ländern – Österreich, Deutschland, England, Frankreich, Italien und Rumänien – Kapazitäten aufzubauen, um die Unterstützung für Opfer geschlechtsbasierter Gewalt durch MitarbeiterInnen des Gesundheitssystems nachhaltig zu verbessern. In enger Kooperation zwischen einer medizinischen Projektleiterin (medizinische Fachkraft des Krankenhauses) und einer Gewaltpräventionsbeauftragten (Gewaltschutzexpertin des Frauenhauses) werden einschlägige Schulungen des Krankenhauspersonals durchgeführt. 

 

In unserer Opferschutzgruppe sind FachärztInnen und Pflegepersonal aus Gynäkologie, Unfallchirurgie, HNO, Psychiatrie und Psychologie, Kinder- und Jugendheilkunde, Palliativmedizin sowie TherapeutInnen und SozialarbeiterInnen vertreten. Ein zusätzliches externes Mitglied der Opferschutzgruppe (18. Mitglied) ist die Gewaltschutzexpertin des Frauenhauses Mag. Isabel Bernhardt, wodurch ein reibungsloser Austausch zwischen Krankenhaus und Frauenhaus gewährleistet wird.

 

Die Etablierung einer Opferschutzgruppe für Erwachsene ist übrigens auch gesetzlich verankert! An öffentlichen Spitälern muss eine Opferschutzgruppe für Volljährige vorhanden sein. Dies ist festgelegt im § 8e KAKuG 2011.

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