Ein klösterlicher Bienen(t)raum

Elisabethinen Klagenfurt und Maschinenring Kärnten legen farbenprächtige „Blumenwies’n“ im Klostergarten des Ordenskrankenhauses an und schaffen damit einen echten Bienen(t)raum. 

 

Bienen und andere Insekten tragen zur Vermehrung vieler Pflanzen sowie zur Bestäubung von Obst und Gemüse bei. Sie sind somit von großer ökologischer Bedeutung. Damit Bienen und andere Insekten ausreichend Nahrung finden, benötigen sie besonders nektar- und pollenreiche Pflanzen. Der Maschinenring Kärnten hat die Aktion „Bienenwies’n ins Leben gerufen.  Bienen- und insektenfreundliche Blühflächen sind das Ziel des überregionalen Projekts. Mit Unterstützung der Eigentümer des Elisabethinen-Krankenhauses und dem Krankenhaus selbst, wird dem Maschinenring Kärnten für diese Initiative im Klostergarten eine Wiese zur Verfügung. 

 

Eine „blühende Kooperation“ 

Bienen- und insektenfreundliche Blühflächen sind das Ziel des Projekts mit zahlreichen Projektpartnern wie dem Land Kärnten, dem Kärntner Gemeindebund, der Kärntner Saatbau sowie der Kärntner Imker usw. Zugleich geht es um Bewusstseinsbildung für die enge Symbiose zwischen Bienen und Pflanzen und wie unverzichtbar diese für die Naturlandschaft ist. 

Die 800 Quadratmeter große Grünfläche wurde im Frühjahr von MitarbeiterInnen des Maschinenrings entsprechend vorbereitet und erblüht jetzt als „Blumenwies’n“. Insbesondere im blütenarmen Hochsommer dient die Bienenweide als wichtige Nahrungsressource für die Bienen und schmückt die Landschaft. Zudem ist das Überleben der Bienenstöcke im Klostergarten über den Winter von der Vitalität der Winterbienen abhängt. Mit der „Bienenwies’n“ der Elisabethinen und vielen weiteren im Lande wird genau dies unterstützt. 

 

 

Elisabethinen „schwärmen“ für die Bienen 

Die Bienen stehen bei den Elisabethinen in Klagenfurt ohnehin hoch im Kurs. In Zusammenarbeit mit Bienenwirtschaftsmeisterin Ing. Mag. Michaela Kohlbacher-Schneider holten sich der Konvent und das Krankenhaus der Elisabethen mit vier Bienenvölkern wieder „ein Stück Natur in die Stadt“. Für die Bienen ist der Klostergarten ein Paradies. Der Garten hinter den Mauern des Elisabethinen-Krankenhauses bzw. Konvents in Klagenfurt ist eine wunderbare Augen- und eine wertvolle Bienenweide. Die summenden Pollensammler umschwirren dabei die Obstbäume, Sträucher, die Gemüsebeete und natürlich die Blumenwiesen. Seit 2019 ist das Ordenskrankenhaus stolzer Träger der Auszeichnung „Ich bin ein Bienenschutzgarten“ – verliehen vom gemeinnützigen Verein „Bienenschutzgarten“. 

 

Bunter Blumentraum 

Für das Projekt „Bienenwies´n“ wurden mehrjährige Wildblumenmischungen aus ausschließlich heimischem Saatgut angeboten. Aus Sicht der Insekten bieten die mehrjährigen Blühflächen und –streifen die besten Lebensbedingungen. „Dies bedeutet jedoch Verantwortung zu übernehmen, weil diese Flächen kontinuierlich gepflegt werden müssen“, teilt der Maschinering mit. 

 

 

Natürliches Zusammenspiel 

Die Kaufmännische Direktorin des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt, Mag. Dr. Elke Haber, MBA hofft den Klosterbienen mit der weiteren „Bienenwies’n“ ein reichhaltiges Nahrungsangebot bereitstellen zu können und setzt mit damit ein weiteres Zeichen für das ökologische Bewusstsein des Klagenfurter Ordenskrankenhauses. „Neben unseren etablierten langjährigen Projekten wie Therapiegarten in Kooperation mit der Drogenberatung VIVA oder den Elisabethinen-Bienen ist die „Blumenwies’n“ in Kooperation mit dem Maschinenring ein weiteres sinnvolles Projekt um die Erhaltung der Biodiversität im urbanen Raum zu fördern.“ 

 

Erfüllung der Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen 

Mit den Bemühungen rund um das Thema „Bienenwies’n“ tragen das Krankenhaus und der Konvent der Elisabethinen Klagenfurtauch zu sechs der insgesamt 17 „Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen bis 2030“ (SDGs) bei. Diese definieren das Erreichen von globalen und nachhaltigen Zielen. 

 

 

Ziel 2

Hunger beenden, Lebensmittelsicherheit und verbesserte Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

 

Ziel 11

Städte und Siedlungen inklusiver, sicherer, widerstandsfähiger und nachhaltiger gestalten

 

Ziel 12

Nachhaltige Konsum- und Produktionsstrukturen sichern

 

Ziel 13

Vordringlich Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

 

Ziel 15

Ökosysteme der Erde schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern. Wälder nachhaltig bewirtschaften, die Verwüstung bekämpfen und unfruchtbares Land wieder beleben und den Verlust der Biodiversität stoppen.

 

 

Ziel 17 

Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen 

 

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Das Bild zeigt das EMAS-Zertifikat des Elisabethinen Krankenhauses in Klagenfurt.  Kurier Nachhaltigkeitssiegel

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