Wofür brenne ich? Erfahrungsaustausch leicht gemacht.

In der Lebenswelt Kainbach waren Marion Seidl-Hofbauer, Sandra Seiwald & Gudrun Topf, Thomas Frühwirt und Matthias Ohner zu Gast und erklärten auf beeindruckend, wie sie das, wofür sie brennen, in ihrem Leben umgesetzt haben.

Das Pädagogisch-therapeutische Team, welches in der Lebenswelt Kainbach auf 35 Jahre Erfahrung in den Bereichen Bewegung, Musik, Theater und Jeux Dramatiques zurückblicken kann, gestaltete unter dem Motto "Wofür brenne ich? Erfahrungsaustausch leicht gemacht" mit vier externen Referentinnen und Referenten einen Nachmittag voll kreativer Ansätze, der zu neuen Taten inspirieren sollte:

 

Marion Seidl-Hofbauer arbeitet seit ihrer Ausbildung als Leiterin für Jeux Dramatiques im Jahr 1989 mit Erwachsenen, Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen in Seminaren, Schulen, Kindergärten und unterschiedlichen Projekten. Seit 1993 ist die Diplomierte Behinderten-pädagogin Ausbildungsleiterin für Jeux Dramatiques in Österreich. Sie ist Buchautorin und Mitherausgeberin der Zeitschrift "Freiräume". Jeux Dramatiques ist für sie "wie das Salz im Meer dieser Zeit".

 

 

Sandra Seiwald und Gudrun Topf sind seit 2008 musikalisch ein Team. Durch ihren ORF-Auftritt bei "Die große Chance" wurden die beiden österreichweit bekannt. Die blinde Sängerin Sandra Seiwald ist Magistra der Rechtswissenschaften und fasziniert mit ihrem gewaltigen Stimm-Repertoire. Seit sie Kind ist, singt sie, was sie fühlt, erlebt und was sie selbst bewegt. Gudrun Topf, die schon mit fünf Jahren ein ganz großes Talent in der Begabtenklasse an der Grazer Musikhochschule war, zog die Berufung zur Sonderpädagogin einer Laufbahn als Konzertpianistin vor. Sie leitet neben dem Unterricht einen Chor mit bis zu 60 Kindern und kreiert Kindermusicals. Ihr musikalisches Herz liegt jedoch im Duo Seiwald&Topf, als Sandras kongeniale Partnerin. 

 

Thomas Frühwirth alias TiggerTom schlug nach einem folgenschweren Unfall (inkomplette Querschnittslähmung L1) den Weg zum Profi-Sportler ein. Er will die Grenzen des Machbaren ausloten und "brennt" für seinen Sport, aber auch für das Leben im Allgemeinen. Ich lebe unglaublich gerne", meint er, "ich liebe jeden Moment, ob Hoch oder Tief. Mein Ziel ist, dem Augenblick meine Aufmerksamkeit zu schenken". Seine bisherigen Erfolge: Ironman Weltrekordhalter, zweifacher Ironman Weltmeister (2013, 2015), ITU Weltmeister 2010, Silber bei den Paralympics in Rio 2016.

 

Matthias Ohner hatte sein Schauspieldebut 1996 mit "Hamlet" im Theater am Bahnhof. Er ist Mitbegründer des Vorstadttheaters Graz und spielte bei mehrfach ausgezeichneten Theaterproduktionen mit. Der ausgebildete Diplomierte Sozialarbeiter, der auch eine "halbe" Ausbildung in Pädagogik und Architektur absolviert hat und eine autodidakte Ausbildung zum Schauspieler und DJ, arbeitete unter anderem als Clown für Rote Nasen Österreich. 

 

Alle Referenten waren sich bei einem inspirierenden "Round Table" Gespräch, welches von Florian Prates vom ORF Steiermark moderiert wurde, einig, dass jeder das leben sollte, wozu er sich berufen fühle, wofür er brenne.Wenn es sein muss, auch entgegen gesellschaftlicher Zwänge oder elterlicher Erwartungen.

 

 

IMPRESSIONEN

 

Das Pädagogisch-therapeutische Team mit den Vortragenden und Florian Prates (Moderation)

Das Pädagogisch-therapeutische Team mit den Vortragenden und Moderator Florian Prates (ORF Steiermark)

 

Dir. Ivan Jukić, MAS (Gesamtleiter Lebenswelten Steiermark), Mag. Bernhard Kindermann (Geschäftsführer DSG - Diözesansportgemeinschaft), Mag. Martina Pusterhofer (Leiterin PTT), Florian Prates (ORF Steiermark), Mag. Manfred Schöninger (Bürgermeister

Dir. Ivan Jukić, MAS (Gesamtleiter Lebenswelten Steiermark), Mag. Bernhard Kindermann (Geschäftsführer DSG - Diözesansportgemeinschaft), Mag. Martina Pusterhofer (Leiterin PTT), Florian Prates (ORF Steiermark), Mag. Manfred Schöninger (Bürgermeister Gemeinde Kainbach)

 

Diskussionsrunde

Diskussionsrunde zum Thema "Wofür brenne ich?"

 

Für gehörlose Gäste wurde simultan gebärdet

Die Diskussion wurde auch simultan in Gebärdensprache übersetzt

 

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Blick in die Menge: Zahlreiche Gäste folgten der Einladung
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 Hand in Hand

 03/2018

 

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