Heiliger Martin

Am 11. November gedenken die Christen des heiligen Martin. Die nach ihm benannten Umzüge erinnern an die Legende, nach der Martin seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte.

 

Donnerstag, 11. November 2021

 

Saint Martin of Tours cuting a piece of his cloak for a beggar, fresco in the Saint Martin church in Unteressendorf, Germany

 

 

 

Das Leben des heiligen Martin

Martin wurde um 316 nach Christus im heutigen Ungarn geboren. Da sein Vater römischer Soldat war, wuchs Martin in Italien auf.

 

Im Alter von 15 Jahren wurde Martin ebenfalls Soldat und blieb es bis er eines Abends auf seinem Heimweg einen armen Bettler traf. Martin war damals 18 Jahre alt. Es war ein sehr kalter Abend und der Bettler hatte kaum Kleider an. Er fror entsetzlich. Ohne zu zögern nahm Martin seinen warmen Mantel und teilte diesen mit seinem Schwert in der Mitte. Eine Hälfte seines Mantels gab er dem frierenden Bettler.

 

Als ihm in dieser Nacht Christus erscheint und sagt, dass Christus selbst dieser Bettler gewesen ist, lässt sich Martin taufen. Er wird Schüler des Bischofs Hilarius von Portiers (sprich: Portjee) und gründet ein Kloster. Martin wurde 10 Jahre nach der Gründung seines Klosters gegen seinen Willen zum Bischof von Tours gewählt. Martin blieb jedoch weiterhin sehr bescheiden und half vor allem den Armen. Er gründete weitere Klöster und unternahm immer wieder weite Reisen, um den Menschen von Christus zu erzählen.

 

Am 8. November 397 starb er auf einer dieser Reisen. Am 11. November wurde er im Beisein von 2000 Mönchen begraben. Über seinem Grab wurde eine Kapelle gebaut.

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