Badeunfälle mit Kindern

Manchmal reicht ein unbeobachteter Moment: Badeunfälle von Kindern passieren gar nicht selten.

Die große Gefahr für die Kleinen: Falls sie untergehen, ertrinken sie leise – ohne starke Bewegungen oder Hilferufe. Die kleinen Körper gehen im Wasser unter wie ein Stein.

 

Fritz Firlinger, Internist und leitender Notarzt in Linz appeliert an Eltern und beobachtende Badegäste: "Wenn beim Opfer keine Lebenszeichen festzustellen sind, dazu zählt Husten, Atmen oder auch Bewegungen, dann muss wirklich sofort mit der Beatmung und der Herzdruckmassage begonnen werden. Aufhören darf man erst, wenn das Notarztteam eingetroffen ist."

 

Viele Laien schrecken vor diesen wichtigen Erste Hilfe Maßnahmen oft zurück. Befürchtet wird, dass die Lage der Badeopfer noch verschlimmert werden könnte: "Das einzige, was man falsch machen kann, ist die unterlassene Hilfeleistung". Selbst wenn man bei der Herzmassage für einen Rippenbruch sorgen sollte, "was bei kleinen Kindern äußerst selten passiert", sei dies harmlos im Vergleich zu dem, was geschehe, wenn das Kind keine Hilfe bekommen würde, gibt der Internist zu bedenken.

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