Apotheke erhält INTEGRI-Preis

Die Apotheke der Barmherzigen Brüder wurde erneut von höchster Stelle ausgezeichnet. Mit dem INTEGRI, dem „Österreichischen Preis für Integrierte Versorgung". 

Die Kommunikation zwischen Pharmazeut und Arzt hat insbesondere bei der auf die Medikation einen besonderen Einfluss auf die Patientensicherheit. Das zukunftsweisende  Medikationsmanagement im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder setzt durch die bewährte Zusammenarbeit von Ärzten und Pharmazeuten einen völlig neuen Standard in der Medikationssicherheit.  Die Auszeichnung wurde Mag. Gunda Gittler und Mag. Stefanie Schulz- Wulkow unter Beisein der Krankenhausleitung, Dr. Heinz Brock, Sprecher des Weitmoser Kreises und INTEGRI Jurymitglied und den Vertretern der CGM, Erwin Jobst und Andreas Augeneder entgegen genommen.

 

Wir sind hoch erfreut, dass es selbst in so herausfordernden Zeiten gelang, 11 großartige INTEGRI-Einreichungen zu erhalten. Wenngleich die angespannte Lage rund um COVID-19 unsere Gesundheitsexperten voll fordert, ist uns allen dennoch klar, dass das weitere Vorantreiben einer Integrierten Gesundheitsversorgung von höchster Bedeutung ist und auch keine Pause verträgt. Es war daher aus meiner Sicht die absolut richtige Entscheidung, den INTEGRI auch im so schwierigen Jahr 2020 auszuloben und ich bedanke mich bei allen EinreicherInnen und Mitwirkenden für Ihren Einsatz, betont Dr. Heinz Brock, Sprecher des Weitmoser Kreises und INTEGRI Jurymitglied.

 

Überzeugend war die Umsetzungskonzeption der interdisziplinären Kommunikation zwischen Pharmazeut und Arzt mit hohem Impact auf die Patientensicherheit. Es zielt auf ein patientenadäquates Medikationsmanagement ab und trägt das Potential für ein nachhaltiges Roll-Out auch in andere klinische Disziplinen. Die vulnerable Schnittstelle zwischen extra- und intramuralem Bereich wird hier fokussiert.

 

DIE PREISVERLEIHUNG

In den vergangenen Jahren wurden die INTEGRI-Preisträger stets im Rahmen etablierter Gesundheitsevents gewürdigt. Heuer, in dieser vom Coronavirus stark bestimmten Zeit, wird die Preisverleihung in einem alternativen, kleineren Rahmen stattfinden. Erwin Jobst und Andreas Augeneder werden als Vertreter von CGM die Preisträger mit jeweils einem INTEGRI-Jurymitglied besuchen und die begehrten INTEGRI Glasskulpturen persönlich überreichen. Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ (Springer Verlag) wird gesondert darüber berichten.

 

Integrierte Versorgung findet sich folgerichtig in den Strategien, Konzepten, Plänen und Vereinbarungen zur Zukunft des österreichischen Gesundheitswesens: als Auftrag eine kunden-, klienten- oder patientenorientierte Dienstleistung arbeitsteilig zu erbringen. Zugleich muss diese komplexe Aufgabe das soziale Umfeld der Patienten, die Sektoren, Organisationen und Berufsgruppen beteiligen. Die Sorgen der Menschen um eine qualitätsvolle Versorgung zeigten das nie so eindrücklich wie in diesem Jahr.

Der INTEGRI sieht sich als Begleiter des österreichischen Gesundheitswesens. CompuGroup Medical (CGM) zeichnet alle zwei Jahre jene Organisationen und Personen mit dem INTEGRI aus, die den veränderten Anforderungen an ein funktionierendes Versorgungssystem mit innovativen Modellen der Integrierten Versorgung entsprechen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Gesundheitswesens in Österreich leisten. Der österreichische Preis für Integrierte Versorgung wurde 2011 von CGM ins Leben gerufen, 2012 das erste Mal vergeben und wird 2020 zum fünften Mal überreicht. Seit dem Premierenjahr hat die unabhängige Expertenjury insgesamt 96 Einreichungen bewertet. Die 11 Einreichungen zum INTEGRI 2020 haben die Jury erneut durch beachtliche Qualität beeindruckt, die in der finalen Jurysitzung zwei Preisträger ausgewählt hat.

 

 

 

 

DIE PREISTRÄGER

Mit dem INTEGRI 2020 werden zwei herausragende Initiativen von CGM ausgezeichnet:

  • Integrierte Palliativbetreuung daheim und im Pflegeheim
    (Preisträger: Tiroler Gesundheitsfonds)
    Die Begründung der Jury: Das im methodischen und strukturellen Aufbau sehr durchdachte Projekt erfüllt alle Kriterien der Ausschreibung und fällt durch klare ethische und ökonomische Zielsetzungen auf. Es setzt am Best Point of Service an und lässt durch ein ausgereiftes Evaluierungskonzept einen nachhaltigen Effekt in der Umsetzung dieses gesellschaftlich hoch relevanten und zu oft tabuisierten Themas erwarten.
  • Pharmazeutisches Aufnahmemanagement für geplante stationäre chirurgische Aufnahmen

     

 

 

KONVENTHOSPITAL
der Barmherzigen Brüder Linz
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