Innere Medizin

Durchfall (Diarrhoe) Dabei handelt es sich um eine deutlich gesteigerte Stuhlfrequenz (mehr als 3 mal pro Tag) bei zusätzlich weicher bis flüssiger Stuhlkonsistenz.
Bestehen diese Beschwerden über mehr als 3 Wochen, so spricht man von einer chronischen Diarrhoe.
  
Die häufigste Ursache für akute Durchfallbeschwerden sind Darminfektionen durch Viren oder Bakterien, die zumeist auch mit Allgemeinsymptomen wie Fieber einhergehen. Diese Erkrankungen sind in den meisten Fällen harmlos und nach wenigen Tagen selbstlimitierend.
Zu schwereren Verlaufsformen führen manche aggressiveren Erreger wie besipielsweise Salmonellen oder im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes Typhus, Cholera, die die Darmwand derart schädigen, so dass es zum Auftreten von Blutbeimengungen im Stuhl kommen kann.
In diesen Fällen ist sehr häufig eine Aufnahme ins Krankenhaus zur Flüssigkeitszufuhr und antibiotischen Therapie notwendig.
Leichtere Daminfektionen können nur bei Kleinkinder oder alten Menschen zu starken Flüssigkeitsmangel und Elektrolytverschiebung führen, die sich durch Trinken nicht mehr ausgleichen lassen.
 
Chronische Durchfallserkrankungen können Ausdruck einer entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), Lebensmittelunverträglichkeit, Stoffwechelserkrankungen (Schilddrüsenüberfunktion), Glutenallergie oder nervöser Darm (Reizdarm) sein.
Chronischer Durchfall sollte in jedem Fall abgeklärt und auch endoskopisch mittels Magen- und Darmspiegelung untersucht werden. Zusätzliche diagnostische Maßnahmen (Laktosetoleranztest oder andere Belastungstests, Blutabnahme, etc.) richten sich nach der vorhandenen Anamnese und Klinik.

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