Lass uns reden!

Granatapfel-Magazin 6/2018

Das Gespräch zwischen Arzt und Patient beeinflusst wesentlich den Behandlungsverlauf. Wie es gelingen kann, erklärt Oberärztin Strubreiter vom Krankenhaus Eisenstadt.

 

Was hat die Ärztin über die Einnahme der Tabletten gesagt? Wann sollten die Beschwerden spätestens abklingen? Wie heißt das rezeptfreie Medikament, das ich mir aus der Apotheke holen soll? Ob jung oder alt: Sobald sich die Tür zum Ärztezimmer hinter ihnen schließt, haben PatientInnen viele Details aus dem eben stattgefundenen Gespräch mit dem Arzt schon vergessen.

 

„In Untersuchungen zeigte sich, dass sich nur ein Drittel der PatientInnen nach einem ärztlichen Gespräch ausreichend informiert fühlen. Ferner werden nur 50 Prozent der ärztlichen Informationen medizinisch richtig verstanden, wovon wiederum die Hälfte nach 30 Minuten vergessen ist“, sagt Oberärztin Dr. Nicole Strubreiter, Fachärztin für Innere Medizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt.

 

 

Broschüren und Medikamentenlisten

Dabei könne man relativ leicht verhindern, dass Informationen verloren gehen. „Es hat sich bewährt den PatientInnen etwas Schriftliches mitzugeben. Alles, was man daheim nachlesen kann, ist gut“, betont Dr. Strubreiter. Arztbriefe bei der Entlassung seien mittlerweile ohnehin Standard, auch nach Ambulanzbesuchen haben PatientInnen zumeist einen schriftlichen Befund in der Hand.

 

Zu vielen Themen gäbe es vorbereitete Broschüren. Wer sich zum Beispiel auf eine Operation vorbereitet, müsse sich nicht alles merken, sondern bekomme einen Folder mit allen wichtigen Informationen dazu. Praktisch sei auch eine Medikamentenliste, auf der sich alle Angaben zu den Arzneimitteln und den der Einnahme finden. Verständlich und übersichtlich müsse die Liste sein, betont Strubreiter. „Statt ‚ex.‘ schreibt man beispielsweise besser ‚absetzen‘, damit die PatientInnen verstehen, dass sie ein Medikament absetzen müssen. Ich markiere Änderungen außerdem mit einem Leuchtstift.“ Was aber tun, wenn der Arzt von sich aus nichts Schriftliches mitgibt? „Ruhig mutig sein und fragen: ‚Könnten Sie mir das bitte aufschreiben?‘“

 

Den gesamten Beitrag können Sie in der Rubrik „Highlights der letzten Hefte“ downloaden.

 

Barmherzige Brueder Granatapfel Juni 2018

 

 

Weiters lesen Sie in der Juni-Ausgabe des Granatapfel-Magazins:

 

Gesundheit & Lebenshilfe

  • Lass uns reden!
  • Ein unbekanntes Syndrom
  • Frühförderung bei Hörproblemen
  • Helfende Hunde
  • Neue Wege und Ideen im Raphael Hospiz Salzburg
  • Gesunder Grill-Spaß

 

Barmherzige Brüder & Christliche Welt

  • Viermal Herzlich Willkommen
  • Zentrale Steuerungs- und Koordinationsstelle
  • Was uns bewegt: Happy End in Afrika
  • Meditation: Die Gedanken fliegen lassen
  • Inspiration: Von der Kraft des Glaubens

 

Kultur & Gesellschaft

  • Glosse „Gedankensplitter“: Gedankenfische
  • Langer Atem
  • Salzburgs Landesmutter
  • Blühendes Wunder

 

Freizeit & Tipps

  • Freizeittipps mit Aussaatkalender
  • Rezepte: Gesunde Snacks
  • Basteln: Vogel-Planschbecken
  • Natur: Wie sich Tiere vor Hitze und Kälte schützen
  • Lesegeschichte: Stiegelhupfer – Batzenschupfer!
  • Rätsel: Kreuzworträtsel, Sudoku

Das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe können Sie hier downloaden (PDF, 84 KB).

Österreichische Ordensprovinz des Hospitalordens des heiligen Johannes von Gott
Taborstraße 16
1020 Wien
365 Zeugnisse
Der gelebten Gastfreundschaft

   Gutes tun und es gut tun!

    Motto des hl. Johannes von Gott
    (1495-1550)

 

  • mail.png
  • facebook.png

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
heiligen Johannes von Gott

"Barmherzige Brüder"

Taborstraße 16

1020 Wien

Darstellung: