Ein Feind in meinem Körper?

Granatapfel-Magazin 10/2019

Zucker ist lebensnotwendig für unseren Körper, doch zu viel davon ist ungesund. Wie weniger Süße zu einem gesünderen Leben führt, erklärt Primarius Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi.

 

Ohne Glukose könnte der Mensch nicht überleben, sie ist der wichtigste Energielieferant. Wir brauchen sie zum Atmen, Denken, Laufen oder Lachen. Allein das Gehirn verbrennt rund 140 Gramm Glukose am Tag. Und sowohl Hirnzellen als auch rote Blutkörperchen akzeptieren nur diesen Treibstoff. Selbst in der Photosynthese entsteht aus CO2 und Wasser als Energielieferant Zucker.

 

„Zucker ist einer der wichtigsten Treibstoffe und Energieträger unseres Körpers. Vor allem das Gehirn benötigt Glukose ganz zentral für den Stoffwechsel“, räumt Primarius Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi, Facharzt für Innere Medizin bei den Barmherzigen Brüdern Linz, mit dem Irrtum auf, dass Zucker grundsätzlich schädlich ist. „Es gibt auch keinen bösen Zucker. Das Problem ist, dass er uns gut schmeckt, wir uns in der Wohlstandsgesellschaft von Kindheit an daran gewöhnt haben und einfach zu viel davon konsumieren. Zucker ist kein Gift, wie oft in den Medien suggeriert wird. Von Bedeutung sind Menge und Anzahl der Kalorien.“

 

 

Glukose-Tagesbedarf

Unser Körper braucht an einem normalen Tag zwischen 150 und 300 Gramm Glukose. Verzehren wir mehr, wird die überschüssige Energie in Form von Fett gespeichert. Damit der Körper richtig funktioniert, benötigt er den Zucker aber nicht in Reinform. Der Organismus ist außerdem in der Lage, Glukose aus bestimmten Ausgangsprodukten selbst herzustellen, wenn sich die Notwendigkeit ergibt. Meist kommt Zucker in Form von Polysachariden vor und wird über verschiedene Lebensmittel, etwa Brot, Nudeln oder Kartoffeln aufgenommen. Diese Polysacharide werden dann in Einfachzucker gespalten.

 

Wird zu viel davon konsumiert, führt das über kurz oder lang zu Übergewicht mit all seinen Folgen: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. „Diabetes bekommt man allerdings nicht vom Zucker selbst. Diabetes ist eine genetisch festgelegte Krankheit, die früher ausbricht, wenn man sich falsch ernährt, dadurch übergewichtig wird und sich zu wenig bewegt“, betont Primarius Clodi.

 

Der Feind in meinem Köper? – Zucker

 

Den gesamten Beitrag können Sie in der Rubrik „Highlights der letzten Hefte“ downloaden.

 

 

Weiters lesen Sie in der Oktober-Ausgabe des Granatapfel-Magazins

 

Gesundheit & Lebenshilfe

  • Zucker - ein Feind in meinem Körper?
  • Kein Wundliegen mehr durch Kinästhetik
  • Nichts tun ist das Falsche - Erste-Hilfe und Wiederbelebung
  • Eine schwache Blase ist kein Schicksal
  • Zentrale Drehscheibe bei den Barmherzigen Brüdern Salzburg
  • (Ver-)Erben leicht gemacht
  • Aussaatkalender für Oktober
  • Basteln: Kastanien-Zeit
  • Hademar Bankhofer: Abwehrkräfte stärken
  • Rezepte: Dinieren mit Romanfiguren

 

Barmherzige Brüder & Christliche Welt

  • Gemeinsam in die Zukunft – Die Ordensprovinz und ihre Delegaturen
  • Zwei Jubiläen in Regensburg

 

Kultur & Gesellschaft

  • Gedankensplitter: Wenn ein Weg zu Ende geht
  • Der Riese von Lengau - Leben mit 2,58 Meter Körpergröße
  • Lebende Filmkulisse aus 1.001 Nacht – Khiva in Usbekistan
  • Natur: Seltsame Früchte

 

Rubriken

  • Meditation: Geben
  • Inspiration: Wachsen ist welken
  • Rätsel: Kreuzworträtsel, Sudoku

 

Als PDF-Datei können Sie das Inhaltsverzeichnis des Magazins Granatapfel Oktober 2019 hier downloaden.

 

Taborstraße 16
1020 Wien

   Gutes tun und es gut tun!

    Motto des hl. Johannes von Gott
    (1495-1550)

 

  • mail.png
  • facebook.png

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
heiligen Johannes von Gott

"Barmherzige Brüder"

Taborstraße 16

1020 Wien

Darstellung: