Bienenfreundliches Elisabethinen-Krankenhaus

„Urban Gardening“ hat auch den Weg in den Klostergarten des Elisabethinen-Krankenhauses gefunden.

In Zusammenarbeit mit Bienenwirtschaftsfacharbeiterin Ing. Mag. Michaela Kohlbacher-Schneider konnte ab August 2019 wieder „ein Stück Natur in die Stadt“ geholt werden. Der blütenreiche Garten des Konvents der Elisabethinen, welcher ausreichend Nektar und Pollen bietende blühende Blumen, Gräser, Kräuter sowie Laubbäume bietet, schafft einen pestizidfreien Lebensraum, in welchem Honigbienen ausreichend Nahrung finden können.

 

 

Widerstandsfähig und robustBienenexpertin Ing. Mag. Kohlbacher-Schneider setzt dabei auf eine wesensgemäße Bienenhaltung. Das Ziel ist die Erhaltung gesunder und widerstandsfähiger Bienenvölker und deren Betreuung in einem kontrollierten Umfeld. Damit kann die unkontrollierte Verbreitung von Parasiten, allen voran die aus Südostasien eingeschleppte Varroamilbe, und anderen Krankheitserregern (Faulbrut) auf gesunde Völker, verhindert werden.

 

Im Klostergarten befinden sich viele Schätze der Natur und auch für Bienen sind die vielen Blumen und Pflanzen ein wahres Paradies.

 

 

Stadtimkerin lehrt alles über die BieneAls Klagenfurter Stadtimkerin und Wanderlehrerin an der Kärntner Imkerschule des Landesverbandes für Bienenzucht, teilt Ing. Mag. Michaela Kohlbacher-Schneider ihr Wissen  mit allen Interessierten.

Die Produkte ihrer fleißigen Bienen verkauft die leidenschaftliche Imkerin Ing. Mag. Kohlbacher-Schneider im Kunst & Werk St. Veit und am Moosburger Bauernmarkt.

Einen Teil des Sortiments erhält man auch im Fachl Klagenfurt, im Kunst & Werk St. Veit und im Reformparadies Bio-Naturkost in Waidmannsdorf. Innerhalb Klagenfurts wird sogar ein Zustellservice angeboten. Für besondere Anlässe können auch Geschenkskörbe bzw. -pakete individuell zusammengestellt werden.

 

Dem Bienensterben der letzten 50 Jahre, wodurch die Bienenpopulationen halbiert wurden, kann wesentlich durch die neu entstandenen Stadtimkereien entgegengewirkt werden. Die „moderne“ Biene ist auf eine nahezu pestizidfreie Umgebung, Unterstützung bei der Bekämpfung von neuen Feinden wie auch die gezielte Fütterung angewiesen, da sie sich auf die rasche Veränderung der Umweltbedingungen nicht anpassen konnte.

Das Leben in der Stadt, auch wenn dies schwer nachvollziehbar ist, ist im Laufe der Zeit für Bienen gesünder geworden als am Land.

 

Die "moderne" Stadtbiene: Widerstandsfähig und robust und auf eine pestizidfreie Umgebung und Fütterung angewiesen

 

Gerade in Zeiten wie diesen, rückt die Wichtigkeit von heimischen und regionalen Lebensmitteln wieder in den Vordergrund. „Nachhaltigkeit“ ist kein Schlagwort mehr, sondern gewinnt immer mehr an Bedeutung. In gleichem Atemzug erlangt der Bienenschutz endlich wieder unschätzbaren Wert. Von 100 Pflanzenarten, die über 90 Prozent der Nahrung der Menschen sicherstellen, werden Beobachtungen zufolge 71 von Bienen bestäubt.

 

Ein bienenfreundlicher Garten zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass die passenden Pflanzen vorhanden sind.

 

 

Elisabethinen-Krankenhaus setzt auf die HonigbieneDie  Auszeichnungs-Plakette „Ich bin ein Bienenschutzgarten“ ziert seit 31. Oktober 2019 auch das Elisabethinen-Krankenhaus. Die Vertreter des  Krankenhauses sind stolz, Träger der Auszeichnung

zu sein. „Dadurch leisten wir einen wesentlichen Beitrag zu einem ökologischen Gleichgewicht.

 

 

Erfüllung der UN Sustainable Development Goals (SDG)

Mit den Bemühungen rund um das Thema Bienenschutz trägt das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt  auch zu fünf der insgesamt 17 „Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen bis 2030“ (SDGs) bei. Diese definieren das Erreichen von globalen und nachhaltigen Zielen.

 

 

Ziel 2

Hunger beenden, Lebensmittelsicherheit und verbesserte Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

 

 

Ziel 11

Städte und Siedlungen inklusiver, sicherer, widerstandsfähiger und nachhaltiger gestalten

 

 

Ziel 12

Nachhaltige Konsum- und Produktionsstrukturen sichern

 

 

Ziel 13

Vordringlich Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

 

 

Ziel 15

Ökosysteme der Erde schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern. Wälder nachhaltig bewirtschaften, die Verwüstung bekämpfen und unfruchtbares Land wieder beleben und den Verlust der Biodiversität stoppen.

 

 

Hier geht es zum Beitrag über den Bienenschutzgarten im Elisabethinen-Krankenhaus:

 

 

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“

(Zitat Albert Einstein, 1949).

Taborstraße 16
1020 Wien

   Gutes tun und es gut tun!

    Motto des hl. Johannes von Gott
    (1495-1550)

 

  • mail.png
  • facebook.png

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
heiligen Johannes von Gott

"Barmherzige Brüder"

Taborstraße 16

1020 Wien

Display: