Raus aus dem System und rein in die Pflege!

Praktikum im Raphael-Hospiz Salzburg

Ein Ort, bei dem es auf den ersten Blick nicht so wirkt als würde hier Ruhe herrschen. Doch im südlichen Teil der Kulturstadt erhebt sich eine kleine Einrichtung über den Stress der Großstadt.

 

Im Raphael-Hospiz Salzburg lebt jene Einstellung der Pflege, welche über drei Jahre Ausbildung vermittelt wird, so wie sie von einem Schüler gelebt werden möchte. „Der Patient steht im Mittelpunkt!“, heißt es in der Ausbildung. Das Ziel dem Menschen die Lebensqualität zu bieten, die sich jeder von uns während seiner letzten Lebensphase wünscht, lebt in den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hospizes.

 

Die Offenheit die einem schon beim Betreten des Hauses entgegen gebracht wird, wirkt wie eine Offenbarung. Jeder Mensch wird als jener angenommen der er ist. „Jeder Patient ist individuell!“ Als Mensch angenommen zu werden, das geboten zu bekommen, was man sich noch so sehr wünscht. Als Auszubildender erhält man hier nicht nur die Möglichkeit, das „palliative Setting“ kennenzulernen, sondern dieses auch zu verinnerlichen. Stets begleitet von Praxisanleitern gestaltet sich ein Arbeitstag als Auszubildender mehr als bereichernd.

 

Die permanente Reflexion sorgt dafür, dass kaum Fragen auftreten, und selbst wenn, werden diese sofort und unmissverständlich (trotz Dialektes) geklärt. Eine der wertvollsten „Lektionen“ im Raphael Hospiz war es zu lernen, sich selbst zu „entschleunigen“. Sein Tempo an jenes seines Gegenübers zu adaptieren ist eine essentielle Fähigkeit der Pflege, die hier noch mehr zu tragen kommt. Gleichzeitig ist es als angehende Pflegeperson erforderlich, zu erlenen, „die Dinge auszuhalten“. Damit ist gemeint, den Willen des Patienten stets für gültig zu erklären, auch wenn dieser bedeutet einen Schritt zurück zu treten.

 

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Einfach nur beim Patienten zu sein und Nähe vermitteln kann ein ganz großes Gut sein. Oder einfach einmal „nichts tun“ um dem Patienten seine benötigte Ruhe zu gönnen. Trotzdem kommt bei aller Ernsthaftigkeit der Thematik der Humor im Haus nicht zu kurz. Des Öfteren schallt aus den Zimmern herzhaftes Gelächter. Zusammenfassend ist zu sagen, dass dieses Praktikum eine unglaublich bereichernde Erfahrung war. Nicht nur für die weitere Laufbahn als Pflegeperson, sondern oder vor allem auch als Mensch.

Pflegeakademie der Barmherzigen Brüder Wien
Johannes von Gott-Platz 1
1020 Wien
Telefon: 0043 1 21121-1310
Fax: 0043 1 21121-1315

Bachelorstudium Gesundheit- und Krankenpflege Barmherzige Brüder Wien

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