Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie

Brustchirurgie

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Abteilung ist die operative Therapie der Brust. Das Spektrum reicht hierbei von der Brustvergrößerung über Korrekturen bei angeborenen Fehlbildungen, verschiedene Brustverkleinerungs- und

Brusthebungstechniken bis hin zu komplexen mikrochirurgischen

Brustrekonstruktionen mit freier Gewebeverpflanzung. All diese Eingriffe werden an unserer Abteilung routinemäßig vorgenommen und im Bedarfsfall in Kooperation mit anderen Abteilungen (z.B. Chirurgie, Gynäkologie, Onkologie) abgestimmt.

 

 

Häufig gestellte Fragen:

Brustvergrößerung?

Die Eingriffe zur Brustvergrößerung  (Mammaaugmentation) fallen meistens in den Bereich der ästhetischen Chirurgie. Werden aber auch im Einzelfall, bei hinreichender medizinischer Begründung, als rekonstruktive Eingriffe angesehen.

 

Die üblichen Indikationen zur Durchführung einer Brustvergrößerung sind:

  1. Mammahypoplasie, extrem kleine Brust, entweder als angeborene Variante der Brustausprägung oder im Laufe des Lebens, häufig nach Schwangerschaft erworbene, Rückbildung des Brustgewebes.
  2. Brustasymmetrie, meistens als angeborene Variante der Brustausbildung
  3. stark hängende Brüste mit geringem Brustvolumen, meist im Laufe des Lebens erworben, häufig nach Schwangerschaften oder erheblichen Gewichtsreduktionen.
  4. Als Variante des Brustwiederaufbaus nach Tumoroperationen der weiblichen Brust

In unserem Hause werden für die Brustvergrößerung nur hochwertigen Implantaten von Markenherstellern verwendet. Die Hülle dieser Brustprothesen besteht aus mehreren Lagen Silikon mit einer abschließender rauen Oberfläche. Diese Oberflächenbeschaffenheit führt zu einer besseren Gewebeverträglichkeit und soll eine Kapselfibrose verhindern. Die Füllung der Prothesen ist ebenfalls ein Silikon, welches eine geleeartige nicht flüssige Konsistenz aufweist, um ein mögliches Auslaufen des Implantates, auch bei Implantatverletzung, zu verhindern. Die bei uns verwendeten Implantate sind durch physikalische Außeneinwirkungen, welche im täglichen Leben auftreten können, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit unzerstörbar. Wir verwenden je nach Bedarf, sowohl runde, als auch tropfenförmige „anatomische“ Implantate. Die Form und Größe des Implantates richtet sich nach der medizinischen Notwendigkeit und nach den Wunschvorstellung des jeweiligen Patienten.

 

Brustvergrößerungsoperationen werden in Vollnarkose durchgeführt. Der kleine notwendige Hautschnitt zur Implantation der Prothese kann, sowohl im Bereich der Unterbrustfalte, im Bereich der Brustwarze oder in Achselhöhle erfolgen. Welcher Zugang im Einzelfall Verwendung findet, ist mit dem Patienten zusammen zu entscheiden. Durch den Hautschnitt wird das Implantat in eine, vom Chirurgen geformte, Höhle entweder unter den großen Brustmuskel (Pectoralis major) oder zwischen Brustdrüse und Brustmuskel eingebettet. Insofern bleibt die Brustdrüse, das Funktionsgewebe der Brust, unverändert erhalten und somit nimmt der Eingriff nur in den seltensten Fällen Einfluss auf die Stillfähigkeit. Die Brustvergrößerung ist ein heute risikoarmer Eingriff, der in unserem Haus häufig durchgeführt wird. Die Risiken, die mit einer Brustvergrößerung verbunden sind, sind verglichen mit anderen chirurgischen Eingriffen als sehr gering einzuschätzen. Trotzdem ist keine Operation ohne Restrisiko. Das wesentliche Risiko, neben den üblichen Operationsrisiken, ist das Auftreten einer Kapselfibrose. Bei jedem Fremdkörper bildet der Körper eine Kapsel aus Narbengewebe (Fremdkörperreaktion). Diese Kapsel kann in einigen Fällen zu einer Verhärtung der Brust und im Extremfall zu einer Verformung und zu einem dauerhaften Schmerz führen. Die Kapselfibrose ist häufigste Komplikation die im Rahmen von Brustimplantationen auftritt. Älteren Studien zufolge liegt das Risiko bei ca. 8 % nach 10 und mehr Jahren. Noch laufende Studien zeigen jedoch, dass mit den heute verwendeten Implantaten der 3. Generation sich die Prozentzahl der Fälle von Kapselfibrose noch weiter reduzieren wird. In Einzelfällen können die Implantate auch, selbst bei optimal verlaufender Operation, ihre Position ändern, sodass entweder durch gezielte Nachbehandlung oder durch einen zweiten Eingriff die Position der Implantate korrigiert werden muss. Aufgrund des sehr geringen Komplikationsrisikos und den schönen ästhetischen Ergebnissen, die durch diese Operation ermöglicht werden, ist die Patientenzufriedenheit bei Brustvergrößerungen als sehr hoch einzustufen. Brustvergrößerungen werden aus Sicherheitsgründen zum Wohle des Patienten in unserem Hause und nur mit stationärem Aufenthalt durchgeführt. Nach Entlassung des Patienten aus der stationäre Therapie ist es notwendig, dass für 6 Wochen besondere Verhaltensmaßregeln beachtet werden. Hierzu gehören das Tragen eines speziellen Stütz-BH’s und die Vermeidung von schweren körperlichen Tätigkeiten. Auch die Krebsvorsorgeuntersuchung der Brust mit Mammographie und Sonographie ist durch ein durchgeführte Brustvergrößerung nicht beeinträchtigt. Großen Studien zufolge ist das Krebsrisiko bei Frauen mit Brustimplantaten nicht höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. Sehr erfreuliche ist weiterhin, dass seit Einführung der neuen Implantategeneration, die in unserer Hause ausschließlich Verwendung findet, die Implantate mittlerweile eine lebenslange Haltbarkeit besitzen und nicht mehr, wie früher notwendig, nach 10 Jahren ausgetauscht werden müssen, sodass sich heutzutage im Allgemeinen keine weiteren Operationen oder Folgekosten ergeben. 

 

Die Eingriffe zur Brustvergrößerung  (Mammaaugmentation) fallen meistens in den Bereich der ästhetischen Chirurgie. Werden aber auch im Einzelfall, bei hinreichender medizinischer Begründung, als rekonstruktive Eingriffe angesehen.

 

Brustverkleinerung?

Der Wunsch nach Verkleinerung großer Brüste kann sowohl ästhetische als auch medizinische Gründe haben. Bedingt durch große Brüste können chronische Rückenschmerzen und Verspannungen, aber auch Hautinfekte in der Brustumschlagfalte, sowie eine psychische Belastung auftreten. Durch die Entfernung von Haut, Fett- und Brustdrüsengewebe können derartige Beschwerden behandelt werden.

 

Operation:

Eine Brustverkleinerungsoperation findet in Allgemeinnarkose statt. Es existieren hierfür zahlreiche Operationstechniken, welche in Abhängigkeit von Brustgröße und Beschaffenheit der Brust ausgewählt werden.

Bei relativ kleinen Brüsten führt die Narbe rund um den Warzenvorhof und von dort senkrecht hinab bis in die Brustumschlagfalte. Bei größeren und auch hängenden Brüsten wird zusätzlich ein Schnitt im Bereich der Umschlagfalte der Brust benötigt. Bei nahezu allen Brustverkleinerungstechniken wird die Brustwarze an eine neue Stelle versetzt. Sie werden am Tag vor der Operation aufgenommen um den Eingriff nochmals ausführlich zu besprechen. Weiters findet am Tag vor der Operation eine allgemeinmedizinische Untersuchung sowie die Aufklärung durch Narkosearzt statt. Der am Folgetag stattfindende Eingriff dauert üblicherweise 2 – 3 Stunden. Bei unauffälligem Heilungsverlauf können Sie bereits nach 4 – 5 Tagen in häusliche Pflege entlassen werden, die Nahtentfernung erfolgt am 10. bis 14. Tage nach der Operation. Um die Brustform während der Heilung zu schützen muss für insgesamt 6 Wochen Tag und Nacht ein Sport-BH getragen werden. Kontrollen finden bei normalem Heilungsverlauf zur Nahtentfernung, 6 und 12 Wochen sowie ein Jahr nach der Operation statt.

 

Wie kann ich meine Brüste verkleinern lassen?

Wir bitten Sie sich durch den Hausarzt oder Ihren Gynäkologen an unsere Ambulanz zuweisen zu lassen. Falls vorhanden bitten wir Sie den Befund der letzten Mammographie mitzubringen.

Im Rahmen der Erstvorstellung an unserer Ambulanz erfolgt eine ausführliche klinische Untersuchung, die Fotodokumentation, sowie das Festlegen des weiteren Prozederes. Sofern notwendig werden im Rahmen dieser Erstuntersuchung Mammographie und Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Bei vorliegen aller Befunde und nach Klärung der Kostenübernahme der Operation erfolgt die Terminvereinbarung zur Operation.

 

Kostenerstattung?

Die Behandlung zu großer Brüste ist oftmals medizinisch indiziert. Die Entscheidung über eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse entscheidet der zuständige Chefarzt. Es wird empfohlen diesbezüglich persönlich unter Mitnahme aller vorliegenden Befunde an der Krankenkasse vorstellig zu werden. Ein entsprechendes Schreiben unsererseits wird im Rahmen der Erstvorstellung verfasst und Ihnen zur Vorlage beim Chefarzt zugesandt.

 

Brustverkleinerungsoperationen sind individuell auf die Bedürfnisse der Patientin angepasste Behandlungen, welche einer sorgfältigen Überprüfung bedürfen. Sowohl die Größe und Form der Brust als auch der Patientenwunsch betreffend des Operationsergebnisses beeinflusst die Wahl der geeigneten Operationsmethode. Durch langjährige Erfahrung im Bereich der Brustverkleinerung aber auch im Bereich der Rekonstruktion nach Brusttumoren können wir eine individuell auf Sie abgestimmte Therapie anbieten. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin in unserer Brustsprechstunde.

Korrektur ungleicher Brüste?

 

Unter Brustasymmetrie versteht man eine ungleiche Form und/ oder Grösse beider Brüste. Eine kleine Seitendifferenz kommt bei 90% aller Frauen vor und ist somit klar als Normvariante anzusehen. Bei stärkerer Ausprägung gehört die Brustasymmetrie zu den Brustfehlbildungen, die Korrektur ist somit nicht als ästhetisch, sondern als medizinisch anzusehen.

 

Ursachen für die Brustasymmetrie

In der überwiegenden Zahl gibt es ausser der Vererbung keine Erklärung für die Brustasymmetrie.

Handelt es sich nicht um eine familiäre Vererbung, so können Ursachen vorliegen, welche die Entwicklung der Brust in der Phase des Wachstums stören oder nach Abschluss des Brustwachstums eine Brustasymmetrie hervorrufen. Dieses können z.B. Verletzungen der Brust (Verbrennung u.a.), Bestrahlung der Brust, Entzündungen und Operationen wie bei Tumoren sein.

Eine genetische Ursache für eine Brustasymmetrie ist das Poland Syndrom (mit einseitig fehlendem grossen Brustmuskel, Brustasymmetrie durch einseitig sehr kleiner oder fehlender Brust) oder das Amazonen-Syndrom (mit einseitig sehr kleiner oder fehlender Brust).

  

Operation:

Korrekturen von Brustasymmetrien sind individuell auf die Bedürfnisse der Patientin angepasste Behandlungen. Sowohl die Grösse und Form der Brüste als auch der Patientenwunsch beeinflusst die Wahl der geeigneten Operationsmethode. Je nach Ausgangsbefund wird eine angleichende Brustvergrösserung, Brustverkleinerung oder Bruststraffung durchgeführt und je nach zugrunde liegender Pathologie muss eine ein- oder auch beidseitige Korrektur erfolgen. Prinzipiell ist die Verkleinerung beider Brüste möglich, die Anpassung der grösseren an die kleinere Brust, die Anpassung der kleineren an die grössere Brust oder die Vergrösserung beider Brüste. Welche Methoden in Frage kommen muss in einem individuellen Beratungsgespräch geklärt werden.

 

Grundlegend ist zu sagen, dass die Behandlung erst ab dem 18. Lebensjahr durchgeführt werden sollte, da sich die Brust bis zu diesem Zeitpunkt stark verändern kann.

 

 

Operationstechnik:

Brustvergrösserung

Brustverkleinerung

Bruststraffung

 

Brustvergrösserung (Silikonprothese/ Lipofilling):

Falls zuwenig Brustgewebe vorhanden ist muss die Brust mit einer Prothese vergrössert werden. Bei der Brustvergrösserung wird durch einen kleinen Schnitt in der Hautfalte unter der Brust, am Rand der Brustwarze oder in der Achselhöhle, das Implantat entweder unter die Brustdrüse oder unter den Brustmuskel platziert.

Alternativ dazu kann die Brust auch durch Eigenfett vergrössert werden. Hierfür wird das Fett im Sinne einer Fettabsaugung gewonnen und anschliessend in die Brust eingespritzt. Voraussetzung dazu ist eine nicht zu stark ausgeprägte Asymmetrie und genügend Eigengewebe im Sinne von Fettreserven z.B. am Bauch oder Oberschenkel.

 

Brustverkleinerung:

Bei der Brustverkleinerung wird Haut, Fett und Drüsengewebe entfernt, die Brust neu geformt und die Brustwarze verkleinert und neu positioniert. Narben resultieren rund um den neuen Brustwarzenhof, senkrecht zur Brustumschlagfalte und je nach Grösse der Brust und Gewebebeschaffenheit auch quer im Bereich der Brustumschlagfalte.

 

Bruststraffung:

Bei einer Bruststraffung wird die überschüssige Haut entfernt, die Brust neu geformt und in die korrekte anatomische Form gebracht. Die Schnittführung ist von Form und Grösse der Brust abhängig.

 

Ablauf:

Wir bitten Sie sich durch den Hausarzt oder Ihren Gynäkologen an unsere Spezialambulanz zuweisen zu lassen. Im Rahmen der Erstvorstellung an unserer Ambulanz erfolgt eine ausführliche klinische Untersuchung und Beratung über die individuell verschiedenen Korrekturmöglichkeiten, die Fotodokumentation, sowie das Festlegen des weiteren Ablaufes. Sofern notwendig und nicht schon vorher durchgeführt werden im Rahmen dieser Erstuntersuchung Mammographie und Ultraschalluntersuchung durchgeführt.

 

Bei starker Asymmetrie der Brüste ist die Operation oftmals medizinisch indiziert. Die Entscheidung über eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse liegt beim zuständigen Chefarzt. Es wird empfohlen diesbezüglich persönlich unter Mitnahme aller vorliegenden Befunde an der Krankenkasse vorstellig zu werden. Ein entsprechendes Schreiben unsererseits wird im Rahmen der Erstvorstellung verfasst und Ihnen zur Vorlage beim Chefarzt zugesendet.

 

Bei Vorliegen aller Befunde und nach Klärung der Kostenübernahme für die Operation erfolgt die Terminvereinbarung zur Operation. Die stationäre Aufnahme an unserer Abteilung erfolgt einen Tag vor der Operation. Am Aufnahmetag werden ein neuerliches ausführliches Aufklärungsgespräch mit dem Operateur, eine Begutachtung durch den Narkosearzt und, sofern notwendig, zusätzliche Untersuchungen durchgeführt. Der Eingriff erfolgt am Folgetag und dauert üblicherweise, je nach geplanter Operation, zwischen 1 und 3 Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Bei unauffälligem Heilungsverlauf können Sie bereits nach 4 bis 5 Tagen in die häusliche Pflege entlassen werden, die Nahtentfernung erfolgt am 10. bis 14. Tage nach der Operation. Um die Brustform während der Heilung zu unterschützen muss meist für insgesamt 6 Wochen Tag und Nacht ein Sport-BH getragen werden, für diesen Zeitraum empfehlen wir auch die körperliche Schonung.

Brustwiederherstellung?

Die Diagnose Brustkrebs ist ein schwerer Einschnitt für jede betroffene Frau. Dank des medizinischen Fortschrittes gibt es viele Möglichkeiten, die dabei helfen, den Brustkrebs zu bewältigen. Die Wiederherstellung der Brust stellt dabei für viele Frauen eine entscheidende Rolle dar. Es gibt dank modernster chirurgischer Techniken viele Möglichkeiten eine Brust zu rekonstruieren. Man kann einerseits Fremdmaterial, in Form von Silikonimplantaten, verwenden. Andererseits stellt die Rekonstruktion mit Eigengewebe eine bedeutende Möglichkeit der Wiederherstellung dar. Im Falle der Rekonstruktion mit Eigengewebe kann man von unterschiedlichen Regionen des Körpers (Bauch, Rücken, Oberschenkel, Gesäß) Gewebe entnehmen und mit diesem Gewebe eine neue Brust formen. Die optimale Technik wird individuell auf jede Patientin angepasst und mit der patientin ausführlich besprochen.

 

Die Brustrekonstruktion kann einerseits im Rahmen der Tumorentfernung erfolgen. Man spricht in diesem Fall von einer sofortigen, primären Rekonstruktion. In manchen Fällen ist jedoch eine primäre Rekonstruktion nicht möglich. In diesen Fällen wird die Brust in einer zweiten Operation, die Wochen oder sogar Jahre nach der Tumorentfernung erfolgt, wiederhergestellt (späte, sekundäre Rekonstruktion). Bei allen Rekonstruktionsverfahren sind möglicherweise mehrere operative Schritte erforderlich, bis das endgültige Ergebnis erzielt wird.

 

 

Folgende Verfahren zur Brustrekonstruktion sind möglich:

 

Wiederherstellung der Brust durch Gewebe vom Unterbauch

 

Das Bauchgewebe wird mit den Gefäßen gehoben, welche durchtrennt und anschließend an die

Gefäße des Brustkorbes angeschlossen werden. Danach wird die Brust geformt und die Entnahmestelle

am Bauch wie bei einer Bauchdeckenstraffung verschlossen. Bei Bedarf kann gleichzeitig eine

Verkleinerung der anderen Brust durchgeführt werden.

 

 

V o r t e i l e sind: 

 

+   Verwendung von Eigengewebe

+   Genügend Haut für eine sekundäre Brustwiederherstellung

     ( = nach vorangegangener Brustentfernung)

+   Ästhetisch günstiger Narbenverlauf

+   Bauchstraffungseffekt

 

 

N a c h t e i l e sind: 

 

•  Technisch schwierge Operation

    (Anschluß von Gefäßen unter dem Mikroskop)

•   Lange Operationszeit

    (kann durch ein zweites Operationsteam verkürzt werden)

•   Bei schlanken Patientinnen

   

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Wiederherstellung der Brust durch Gewebe vom Oberschenkel

 

Es wird ein schmaler Muskel mit querer Hautinsel von der Innenseite des Oberschenkels

entnommen und mit seinen Gefäßen an die Brust verlagert, wo in der gleichen Operation

eine hautsparende Brustdrüsenentfernung vorgenommen wurde. Die Wiederherstellung

der Brustwarze erfolgt ebenfalls gleichzeitig. Die Entnahmestelle am Oberschenkel wird

wie bei einer Oberschenkelstraffung verschlossen.

 

 

V o r t e i l e

 

+   Verwendung von Eigengewebe

+   Auch bei schlanken Patientinnen möglich

+   Ästhetisch unauffälliger Narbenverlauf am Oberschenkel

+   Keine funktionelle Einschränkung am Oberschenkel  

 

 

N a c h t e i l e

 

•   Technisch anspruchsvolle Operation

    (Anschluß von Gefäßen unter dem Mikroskop)

•   Begrenztes Volumen

 

 

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Wiederherstellung der Brustdurch Gewebe vom Rücken +/- Prothese

 

Es wird der Latissimus-Rückenmuskel (bei Bedarf mit einer Hautinsel) nach vorne geschwenkt. Bei dieser Methode

müssen keine Gefäße durchtrennt werden. Die Entnahmestelle wird direkt verschlossen. Die Narbe am Rücken

kann längs oder quer verlaufen, je nachdem, ob die Patientin beim Baden lieber einen Bikini oder Badeanzug trägt.

In den meisten Fällen wird eine kleine Prothese unter den Muskel gegeben, um eine ausreichende Brustgröße zu erzielen.

 

 

V o r t e i l e

 

+   Sichere Operation (Risikopatientinnen)

+   Relativ kurze Operationsdauer (keine Mikrochirurgie)

+   Rasche Rehabilitation

+   Bei kleiner Brust auch ohne Prothese möglich

 

 

N a c h t e i l e

 

•   Sichtbare Narbe am Rücken mit Kontourdeformität

•   Funktionsverlust (nicht geeignet bei Patientinnen,

     die Klettersport oder ähnliches betreiben)

•   Eventuell späterer Prothesenaustausch

 

 

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Wiederherstellung der Brust durch Einsetzen einer Prothese

 

Nach Entfernung des Brustdrüsengewebes wird die Prothese unter den Brustmuskel gelegt, um eine bessereBedeckung

zu erzielen. Es gibt silikongel- und kochsalzgefüllte Prothesen in vielen verschiedene Größen und Formen.

Wenn zu wenig Haut vorhanden ist, kann vorerst eine Expanderprothese eingebracht werden. Diese wird über ein Ventil,

welches knapp unter der Haut angestochen werden kann, befüllt. Somit ist eine langsame Dehnung der Haut bis zur

gewünschten Größe möglich.

 

 

V o r t e i l e

 

+   Schnelle, wenig belastende Operation

+   Rasche Rehabilitation

+   Keine zusätzlichen Narben

+   Kein Funktionsverlust durch Gewebeentnahme

 

 

N a c h t e i l e

 

•   Fremdkörperreaktion mit Kapselverhärtung

•   Zeitabhängige Materialermüdung

•   Prothesenaustausch - Folgeoperationen

 

 

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