Ein Dankeschön von Herzen

Judith Bürgler wurde im „Brustzentum Kärnten“ des Krankenhauses St. Veit erfolgreich behandelt. Nun überraschte sie das Ärzte- und Pflegeteam nicht nur mit bunten Blumen, sondern mit einer gefüllten Spendenbox zugunsten des Brustzentrums.

„Nun möchte ich etwas zurückgeben“, sagt Judith Bürgler. Die Klagenfurterin ist voller Dankbarkeit und Freude über den guten Ausgang ihrer schweren Brustkrebserkrankung. Als Dankeschön für die medizinische Behandlung und die darüber hinausgehende herzliche Betreuung während ihrer Erkrankung übergab Bürgler sichtlich gerührt Vertretern des „Brustzentrums Kärnten“ eine Spendenbox.

Ein ganzes Jahr lang hatten Kunden des Blumengeschäft Brommer die Gelegenheit mit einer Spende das „Brustzentrum Kärnten“ zu unterstützen. Das Geld soll jenen Frauen zu Gute kommen, deren Krebserkrankung nicht nur eine psychische, sondern auch eine finanzielle Belastung darstellt.

Warum die Klagenfurterin Judith Bürgler diesen besonderen Weg gewählt hat, um Dankeschön zu sagen? „Ich stand mitten im Leben, als mir die Diagnose Krebs den Boden unter den Füßen wegriss.“ Sorgen, Ängste, Tränen, Panik mit einem Schlag war das Leben aus den Fugen geraten. Von da an wurde Judith Bürgler vom erfahrenen Team des „Brustzentrums Kärnten“ betreut.

 

Persönliche Worte für die außergewöhnliche ZuwendungVoll des Lobes ist Bürgler für die dortige Arbeit. „Ihre Fachkompetenz und Ihr Wissen, aber auch Ihr Mitgefühl und Ihr wertschätzender und liebevoller Umgang haben mich beruhigt und berührt. Sie haben mir die Angst genommen und ein Gefühl der Sicherheit in dieser schweren Zeit gegeben. So viel Engagement für Patienten ist nicht selbstverständlich. Es war mir einfach eine Herzenssache persönlich zu danken.“

 

Großzügige Kundschaft Auch Pflegedirektorin Christine Schaller, Maitz, ist begeistert von der Charity-Aktion zugunsten des Brustzentrums im Ordenskrankenhaus: „Ganz herzlichen Dank an Judith Bürgler und Blumen Brommer für das außergewöhnliche Engagement und die Hilfsbereitschaft zugunsten unseres Brustzentrums. Wir bedanken uns natürlich auch bei den großzügigen Kunden für das Befüllen der Spendenbox.“

 

Judith Bürgler (links außen) bedankte sich nicht nur mit einer Spendenbox, sondern auch mit Blumengrüßen von Blumen Brommer bei dem Ärzte- und Pflegeteam des „Brustzentrums Kärnten“

Judith Bürgler (links außen) bedankte sich nicht nur mit einer Spendenbox, sondern auch mit Blumengrüßen von Blumen Brommer bei dem Ärzte- und Pflegeteam des „Brustzentrums Kärnten“

 

Das Brustzentrum KärntenMehr als 1.300 Patienten mit Brustkrebs wurden seit dem Aufbau des „Brustzentrums Kärnten“ nach höchsten medizinischen Standards behandelt. Die Palette an Behandlungsmethoden reicht von der kompletten Brustentfernung über brusterhaltende Entfernungen von Tumorherden bis hin zur plastisch chirurgischen Versorgung wie dem Wiederaufbau der Brust nach einer Amputation.

 

Gemeinsam für jede einzelne Patientin Das Brustzentrum Kärnten setzt sich aus einem interdisziplinären Team an Chirurgen, Radiologen, Internisten, Anästhesisten, speziell ausgebildeten Krankenschwestern, die sogenannten „breast care nurses“, Pflegepersonal und Vertretern der Seelsorge zusammen. Außerdem achten die Spezialisten des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder im international zertifizierten Brustzentrum auf eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Fachärzten. Eine interdisziplinäre Tumorkonferenz aller Experten findet wöchentlich statt, um über den Fall jeder einzelnen Patientin zu beraten.

Zur Betreuung im Brustzentrum Kärnten gehören die engmaschige Vorsorgeuntersuchung, die mindestens fünf Jahre andauernde Therapie durch das Spital und die lebenslangen Nachuntersuchungen.

 

Brustzentrum: Erfolgreich re-zertifiziert Das „Brustzentrum Kärnten“ wurde 2017 von Fachgutachtern zum wiederholten Male re-zertifizert. Damit erfüllt das Zentrum die hohen qualitativen und fachlichen Anforderungen, für DOC-CERT zertifizierte Brustgesundheitszentren. Dazu zählen u.a. die Behandlung von mindestens 100 Mammakarzinom-Patientinnen (Primärfälle) jährlich sowie eine Mindestanzahl von 30 Operationen pro Operateur pro Jahr.  Zur Zertifizierung gehören multidisziplinäre Tumorboards, Aus- und Fortbildungsangebote, Studienbeteiligung, eine einheitliche Dokumentation etc.


 

 

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