FAQ

Häufig gestellte Fragen

 

Was ist Soziale Arbeit?


Die Soziale Arbeit im Krankenhaus ist ein Teil der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen. Sie wird dann tätig, wenn Menschen durch Krankheiten in ihrer lebenspraktischen Autonomie beeinträchtigt sind. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten stehen persönliche, soziale, ökonomische, rechtliche und verwaltungsbezogene Hilfen.

 

SozialarbeiterInnen im Gesundheitswesen beraten, betreuen und unterstützen PatientInnen, sie organisieren und koordinieren Hilfen und arbeiten mit unterschiedlichen Professionen zusammen. Soziale Arbeit als Beruf fördert den sozialen Wandel und die Lösung von Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen, und sie befähigt die Menschen, in freier Entscheidung ihr Leben besser zu gestalten.

 

Gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse über menschliches Verhalten und soziale Systeme greift Soziale Arbeit dort ein, wo Menschen mit ihrer Umwelt in Interaktion treten. (vgl. Ansen/GödeckerGeenen/Nau 2004, S.11 ff)

 


An welchen Maßstäben orientiert sich die Soziale Arbeit?


Die Soziale Arbeit muss auf ethische Aspekte angewiesen sein. Eine wesentliche Grundlage der ethischen Reflexion in der Sozialen Arbeit liefert die Orientierung an der Menschenwürde und den Menschenrechten.

 

Die Auswahl der geeigneten Methoden, empathisches, ehrliches, authentisches Verhalten, sowie Wertschätzung und Akzeptanz sind Schlagwörter um ethisches Handeln lebendig zu machen.

 

 

Worin liegt der Unterschied zwischen Sozialer Arbeit im Krankenhaus und klinischer Sozialarbeit?

 

Wenn es um gesundheitliche Risiken durch soziale Einflüsse geht, die sich aus unterschiedlichen Zugangs- und Teilhabechancen an der Gesundheitsversorgung ergeben, findet die Soziale Arbeit im Krankenhaus ihre Aufgabenstellungen in der Minimierung gesundheitlicher Risiken durch beratende, fördernde und betreuende Maßnahmen.


Klinische Sozialarbeiterinnen handeln in einem breiten Spektrum von gesundheitsrelevanten Beeinträchtigungen. Klinisch im engeren Sinne der sozialen Mitbehandlung wird die Soziale Arbeit immer dann, wenn sie auf das „soziodynamische Gleichgewicht“ einwirkt, z.B. bei der Beeinflussung individueller gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen und Lebenssituationen durch direkte personen- und kontextbezogene Maßnahmen.

 

Diese Aufgabenstellungen finden sich überall dort, wo mit entsprechender Klientel gearbeitet wird, bzw. wo entsprechende PatientInnen behandelt werden.

 


Wie gestaltet sich die Soziale Arbeit in Zukunft?

 

Das Gesundheitswesen steht vor großen Veränderungen, die Ökonomisierung wird weiter zunehmen.

 

Noch sind nicht alle Auswirkungen abzusehen, einiges jedoch zeichnet sich schon heute ab:

  • Die Liegezeiten von Patienten in Krankenhäusern werden weiter zurückgehen.
  • Die nachfolgenden Strukturen sind stärker gefordert und ungenügend vorbereitet.
  • Die Bedeutung der Sozialen Arbeit im Krankenhaus (Schnittstellenmanagement) wird weiter wachsen.  

Die Soziale Arbeit im Krankenhaus kann entscheidend zu positiven Behandlungsergebnissen beitragen, wenn die Profession insbesondere bei den Patientengruppen eingesetzt wird, bei denen psychosoziale Aspekte eine besondere Rolle spielen und die Mitwirkung der Betroffenen für den Therapieerfolg notwendig ist. 

 

 

 

 

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