Gütesiegel „Zertifiziertes Prostatakrebszentrum"

Deutsche Krebsgesellschaft bescheinigt höchste Behandlungs-Qualität

Als eines der ersten Krankenhäuser in Österreich wurde das Prostatakrebszentrum nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert.

Prim. PonholzerDie Einhaltung höchster Qualitätsstandards bei der Diagnostik und Behandlung von Prostatakrebspatienten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien wurde jetzt offiziell bestätigt: Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. verlieh dem Urologenteam rund um Abteilungsvorstand Priv.-Doz. Dr. Anton Ponholzer, F.E.B.U nach einer eingehenden Prüfung das Gütesiegel „Zertifiziertes Prostatakrebszentrum“. Das bescheinigt neben der Einhaltung strenger fachlicher Anforderungen bei der Behandlung von Prostatakrebspatienten dem interdiszipli-nären Team auch eine große Erfahrung in der Therapie dieser häufigen Tumoren. Die mehrjährige und intensive Vorbereitung zur Zertifizierung wurde von Frau OA Dr. Ingrid Berger und von FA Dr. Sebastian Lenart erarbeitet und geleitet.

 

„Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unserer gemeinsamen Arbeit“, sagt Priv.-Doz. Dr. Anton Ponholzer, Vorstand der Abteilung für Urologie und Andrologie. „Unsere Patienten erhalten so eine unabhängige Bestätigung dafür, dass hier am Prostatakrebszentrum im Krankhaus der Barmherzigen Brüder Wien ihre Behandlung entsprechend den höchsten Anforderungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen erfolgt.“


Interdisziplinäres Expertenteam
Im Prostatakrebszentrum, das jährlich rund 500 Patienten mit Prostatakrebs betreut, arbeiten alle an der Diagnose und Behandlung beteiligten Fachleute eng zusammen. Bei regelmäßigen Konferenzen besprechen die Experten und Kooperationspartnern aus Diagnostischer Radiologie, Pathologie, Nuklearmedizin, internistischer Onkologie und Strahlentherapie für jeden Patienten individuell die optimale Therapie nach dem internationalen Stand der Wissenschaft. „So basieren unsere Therapieempfehlungen auf dem gemeinsamen Expertenwissen aller Fachgebiete“ betont Prim. Ponholzer, „nur Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit dem Institut für Radioonkologie des Wilhelminenspitals Wien als Hauptkooperati-onspartner und vielen weiteren Kooperationspartner wie zum Beispiel den KollegInnen aus dem niedergelassenen Bereich oder Selbsthilfegruppen kann festgestellt werden, ob sich die Versorgung der Patienten nachhaltig verbessert“.

 

1.900 Prostata-Operationen mit dem neuen Roboter-Operationssystem
Für die Qualität sprechen nicht zuletzt auch die in den letzten Jahren mehr als verdoppelten Patientenzahlen. „Unser Roboter-Operationssystem Da Vinci erfreut sich dabei einer sehr großen Akzeptanz“, erklärt Prim. Ponholzer. Seit der ersten Operation vor knapp 9 Jahren wurden neben konventionellen Eingriffen zur Prostataentfernung bereits 1900 Patienten mit dem Robotersystem operiert. „Die bisherigen Ergebnisse bestätigen unsere Erwartungen: Die Patienten erholen sich sehr rasch von der minimal-invasiven Operation und können meist innerhalb einer Woche wieder entlassen werden“, fasst der Prostatakrebsexperte die Erfah-rungen der letzten Jahre zusammen.

 

Prostatakrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei Männern.
Nach den aktuellen Daten der Sozialversicherung erkranken jedes Jahr in Österreich fast 5000 Männer daran. Die Diagnose kommt oft überraschend, da Prostatakrebs lange Zeit keine Beschwerden verursacht. Auch beim Prostatakarzinom gilt: Je früher der Krebs erkannt wird, desto größer sind die Chancen auf Heilung. Wird ein Prostatatumor festgestellt, kommen für die Behandlung eine Operation, Strahlen-, Hormon oder Chemotherapie in Frage bzw. eine Kombination mehrerer dieser Therapien. Daher ist die Vernetzung aller beteiligten Fachrichtungen von großer Bedeutung für den Behandlungserfolg.

KRANKENHAUS
der Barmherzigen Brüder Wien
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