Starkes Engagement in der Ausbildung

Gesundheitsberufe dürfen keine Mangelberufe werden: Die sieben Ordensspitäler unterstützen mit hohem Einsatz die „Ausbildungsoffensive“ der Stadt Wien.

Die sieben gemeinnützigen Wiener Ordensspitäler1) versorgen nicht nur 25 Prozent der stationären Wiener Patientinnen und Patienten, sondern sind auch in der Ausbildung von Gesundheitsberufen sehr aktiv.

„Derzeit bilden wir in unseren Spitälern zum Beispiel 57 Allgemeinmediziner und 136 Fachärzte aus, und 58 Studierende absolvieren in einem unserer Häuser das Klinisch Praktische Jahr“, berichtet Prim. Dr. Manfred Greher (Ärztlicher Direktor des Herz-Jesu Krankenhauses), der Sprecher der Wiener Ordensspitäler. „Im Pflege- und Hebammenbereich machen gegenwärtig 215 Personen in einem unserer Häuser bzw. in nahestehenden Ausbildungsstätten eine Ausbildung. Diese Ausbildungen wurden während der gesamten Pandemie in Corona-sensibler Weise ohne Unterbrechung durchgeführt.“

 

Damit unterstützen die sieben Wiener Non-Profit-Krankenhäuser die Stadt Wien nicht nur maßgeblich in der Versorgung von Non-Covid-, Akut-Covid- und Long-Covid-Patienten, sondern leisten auch einen wesentlichen Beitrag zur „Ausbildungsoffensive“ der Stadt. Diese sieht ein Plus von 1.000 DGKP-Ausbildungsplätzen, 1.100 Ausbildungsplätzen für Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz, 800 Ausbildungsplätzen für medizinisch-therapeutisch-diagnostische Gesundheitsberufe und Hebammen vor, sowie 250 zusätzlichen Arztstellen. „Gerade die Pandemie macht einmal mehr deutlich, wie wichtig die Ausstattung eines Gesundheitssystems mit ausreichend vielen, gut ausgebildeten Ärzten und Pflegepersonen ist“, sagt Prim. Greher. „Wiens Ordensspitäler werden auch in Zukunft im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit hohem Engagement dazu beitragen, dass es im Gesundheitsbereich nicht zu einer personellen Mangelsituation kommt. Wir sind auch gerne bereit, unsere Beiträge zur Ausbildungsoffensive der Stadt weiter auszubauen.“

 

In den sieben gemeinnützigen Wiener Ordensspitälern steht jedes fünfte Krankenhausbett, sie betreuen jeden vierten stationären Patienten. Die Non-profit-Krankenhäuser haben einen öffentlichen Versorgungsauftrag, handeln im Auftrag der Stadt und in enger Abstimmung und Kooperation mit ihr. Von gewinnorientierten Privat- und Belegspitälern oder Klinikbetreibern unterscheiden sie sich darin, dass bei ihnen jeder Euro in den Unternehmen verbleibt und den Patientinnen und Patienten zu Gute kommt.

 

 

1) Barmherzige Brüder Krankenhaus (2. Bezirk), Franziskus Spital Landstraße (3. Bezirk) und Franziskus Spital Margareten (5. Bezirk), Herz-Jesu Krankenhaus (3. Bezirk), Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien (6. Bezirk), Orthopädisches Spital Speising (13. Bezirk), St. Josef Krankenhaus (13. Bezirk), Göttlicher Heiland Krankenhaus (17. Bezirk)

KRANKENHAUS
der Barmherzigen Brüder Wien
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