Neurologie, Neurologische Rehabilitation und Akutgeriatrie

Epilepsie-Ambulanz

 

Ort:

Neurologische Ambulanz, 1. Stock, Bauteil F


 
Team:OA Univ.-Lektor Dr. Achim Olbrich (Leitung)
OA Dr. Paolo Gallmetzer (Leitung)
MTA Elfi Antoni

 

In der Epilepsie-Ambulanz werden Sie von Herrn OA Univ.-Lektor Dr. Achim Olbrich betreut. Er ist Mitglied der Österreichischen Sektion der Internationalen Liga gegen Epilepsie, zertifizierter Epileptologe und Inhaber des EEG-Diploms der Österreichischen Ärztekammer. OA Univ.-Lektor Dr. Achim Olbrich erhielt seine Facharzt-Ausbildung an der Universität Wien und spezialisierte sich hier auf dem Gebiet der Epilepsie. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Epilepsie-Schwerpunkt an der Universität Wien (Leiter: Univ.-Prof. Dr. Ch. Baumgartner).

 

 

Terminvereinbarung:

Montag bis Freitag von 7.00 bis 12.00 Uhr, Tel.: (01) 21121/3183

Im Notfall außerhalb der Ambulanzzeiten wählen Sie (01) 21121/5199

 

 

Mitzubringen sind:

 

  • Bei Erstvorstellung bitte sämtliche vorhandene medizinische Unterlagen mitzubringen (Befunde, CCT, MRT-Bilder, Arztbriefe, Liste der bisher eingenommenen Medikamente, Anfallskalender etc.).
  • Bei Sprachbarriere bitte Vorstellung mit Dolmetscher.
  • Weiters ist häufig eine Gespräch mit Angehörigen sehr hilfreich (Beschreibung der Anfälle).
  • Nicht erforderlich ist ein Krankenschein.

 

Was geschieht in der Epilepsie-Ambulanz?

Es erfolgt ein ärztliches Patientengespräch. Dabei sollen die Art der epileptischen Anfälle und die Art der Epilepsie als Basis der Therapie eingeordnet werden. Im Vordergrund steht das Gespräch mit dem Betroffenen und den Angehörigen. Die mitgebrachten Vorbefunde werden in die Diagnostik und Therapie eingebunden. Es erfolgt eine weitere ambulante Betreuung, eine Empfehlung zur weiteren Therapie beim niedergelassenen Neurologen (Neurologin) oder eine stationäre Aufnahme. Wenn die Epilepsie zu kognitiven, psychologischen oder zu psychosozialen Einschränkungen der Lebensqualität führt, erfolgen auch weitergehende neuropsychologische Untersuchungen.
 

 

Video-EEG-Monitoring:

Bei unklaren (Differentialdiagnose epileptische/nicht epileptische Anfälle; Anfälle/Synkopen; Episoden mit unklarer Bewusstseinsstörung oder Verwirrtheitszuständen etc.) und schwierig therapierbaren Patienten besteht die Möglichkeit einer stationären Abklärung. Dabei wird die Hirnstromaktivität über einen Tag aufgezeichnet und zusätzlich der Patient mit einer  Videokamera gefilmt. Beurteilt wird die Hirnstromaktivität in Ruhe, im Schlaf sowie während klinisch relevanter Ereignisse oder epileptischer Anfälle. Zusätzlich erfolgt eine detaillierte Auswertung des Videos. Es ergeben sich oft Hinweise auf die Anfallsregion im Gehirn.

Während des stationären Aufenthaltes erfolgt auch eine Magnetresonanztomographie des Gehirns. Dabei werden strukturelle Veränderungen des Gehirns (z. B. Raumforderungen wie gutartige Tumore, Vernarbungen etc.) bewertet. Abhängig von den Ergebnissen der Untersuchungen erfolgt nach detaillierter Information über die Erkrankung eine entsprechende Behandlung, z. B. medikamentöse Einstellung. Die Patienten werden auf Wunsch in der Epilepsieambulanz gerne ambulant weiterbetreut.


 

Weiterführende Links:

 


 

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