Klosterkirche der Barmherzigen Brüder

 

Die Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien ist dem hl. Johannes dem Täufer geweiht. Das Patrozinium der Klosterkirche wird daher jährlich am 24. Juni gefeiert.

 

Außenansicht auf der Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien.Die Adresse der Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien lautet Taborstraße 14,1020 Wien.

 

 

Historischer Überblick

Es können im Wesentlichen drei Bauabschnitte unterschieden werden: Bauperiode 1 von 1622 bis 1655, Bauperiode 2 von 1655 bis 1683 mit Wiederherstellung bis 1694. Dritte Bauperiode ab 1733.

 

Der Bau der Kirche wurde wahrscheinlich 1622 begonnen. Krankenhaus, Kirche und Kloster wurden jedoch bald darauf, 1655, durch eine Feuersbrunst zerstört. Der Wiederaufbau ging rasch vonstatten und bereits 1665 war alles wieder aufgebaut.

Der nächste Einschnitt folgte 1683. Während der Zweiten Türkenbelagerung fielen Krankenhaus, Kirche und Konvent in die Hände der Osmanen, wobei gleich nach dem Ende der Belagerung der Wiederaufbau begonnen wurde.

 

1694 erfolgte die neuerliche Weihe der Kirche zu Ehren des hl. Johannes des Täufers.

 

Die dritte Bauperiode ist datiert mit dem Jahr 1733. Der Neubau wurde notwendig, da es zu einer Senkung des Mauerwerks gekommen war, die eine Abtragung und Erneuerung des Mauerwerks notwendig machte.

 

In den folgenden Jahren kam es u.a. zur Errichtung des Hochaltares (1735) oder auch zur Innenansicht der Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien.Entstehung der Johannes von Gott Kapelle (1774). Weitere Kapellen folgten.

 

Im Jahr 1945 kam es zu einem folgenschweren Vorfall. Am 11. April wurde der Kirchturm von Bomben getroffen und brannte zur Gänze aus, der barocke Turmhelm stürzte dabei auf die Taborstraße. Durch den Einsatz der Ordensbrüder, geistlichen Schwestern und MitarbeiterInnen konnte ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl der Kirche verhindert werden.

Eine provisorische Eindeckung erfolgte im Jahr 1948 und diese blieb bis 1988 am Kirchturm. 1989 wurde der Kirchturm, aus Anlass des 375-jährigen Bestehens, wieder in seiner ursprünglichen Form hergestellt.

 

 

Besonderheiten

Sie finden in der Klosterkirche sieben Kapellen, den Hochaltar, den Volksaltar, eine Kanzel und eine Orgel. Sehenswert ist auch die Ausgestaltung der Sakristei.

 

 

Kirchenführer

Details und weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Kirchenführer aus dem Jahr 2017. Der Kirchenführer steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

 

Gerne können Sie eine gedruckte Version des Kirchenführers auch mittels nachfolgendem Formular bei uns anfordern.

 

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1020 Wien
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