Nach dem Beispiel ihres Ordensgründers, des heiligen Johannes von Gott, arbeiten heute rund 1.200 Barmherzige Brüder auf allen fünf Kontinenten, in mehr als 50 Ländern, in über 400 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Sie werden von mehr als 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie von

Tausenden ehrenamtlichen Helfern und Wohltätern unterstützt. Sie bemühen sich, dass man an ihrem Sein und Tun erkennt:
Gott ist allen Menschen in Liebe zugewandt.

Die Barmherzigen Brüder sind in den verschiedensten Berufen tätig: Sie sind beispielsweise Ärzte, Krankenpfleger, Apotheker, Techniker, Köche, Informatiker, Tischler, Architekten, Priester, Psychologen, Pädagogen, Sozialarbeiter.

 

Die Brüder bemühen sich heute im Geist ihres Ordensgründers, Menschen im Leben zu unterstützen und nach ihren Möglichkeiten für alle Hilfesuchenden verfügbar zu sein, indem sie unter anderem

  • Kranke und alte Menschen pflegen und betreuen,
  • Menschen mit Behinderung fördern,
  • Sterbende begleiten,
  • mit Drogenkranken einen Ausweg suchen,
  • Obdachlosen Hilfe anbieten und
  • für die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern Sorge tragen.

Ohne Ansehen der Herkunft, Nation, Religion, des Geschlechtes oder des sozialen Standes bieten sie allen Menschen ihre Hilfe an um so den barmherzigen Christus sichtbar werden lassen.

 

Sich dieser Aufgabe mit christlichen Grundwerten und Professionalität zu widmen ist nach Überzeugung der Brüder in unserer schnelllebigen Zeit, in der Genuss, Erfolg, Jugend und Gesundheit Kultstatus genießen, immens wichtig!

 

Die Barmherzigen Brüder legen vier Ordensgelübde ab:

  • ehelose Keuschheit,
  • Armut,
  • Gehorsam und
  • das Gelübde der Hospitalität (Gastfreundschaft).

Im Hospitalitätsgelübde kommt die ganze Identität der Barmherzigen Brüder zum Ausdruck: Sie sind eingeladen, in Einfachheit die Liebe Christi durch Werke der Barmherzigkeit zu offenbaren und so seine Heilsbotschaft zu verkünden.

Das heißt für die Brüder

  • der eigene Glaube muss sich an den konkreten Anfragen des Lebens messen lassen,
  • sie wollen in ihrem Glauben die tragfähigen Antworten für den Sinn des Lebens finden,
  • sie sind bereit, die eigene Gottesbeziehung anzuschauen und zu pflegen, und
  • sie haben in den Sorgen und Nöten der Menschen, in ihrem Schmerz und ihrem Elend die Anfragen Gottes an sich zu spüren und entsprechend zu handeln

Nur in einer Gemeinschaft, in der mindestens zwei oder drei versammelt sind, kann man  Bruder sein. Eine solche Gemeinschaft ist aber nichts Fertiges, nichts Statisches oder Selbstverständliches. Sie will aufgebaut, erneuert und muss gepflegt werden.

 

Deswegen

  • ermuntern sich die Brüder gegenseitig, einander so zu lieben wie Gott sie liebt,
  • bemühen sie sich, die Einheit zu bewahren, die der Heilige Geist schafft,
  • pflegen sie die gegenseitige Achtung und Dankbarkeit zueinander, stehen sie einander in ihrer Lebensgemeinschaft bei und tragen die Schwächen der Anderen mit,
  • bleiben sie den Mitbrüdern in ihren Nöten, Bedrängnissen und Freuden in solidarischer Verbundenheit nahe
  • leben sie die Brüderlichkeit in Einfachheit, wie sie die Hospitalität, die sie als Gabe empfangen haben, von ihnen verlangt.

Christus hat seine Kirche auf Gemeinschaft hin ausgerichtet. Auch Johannes von Gott hat Gleichgesinnte gesucht und sich mit ihnen zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen.

 

So wurden wir stark und können Großes vollbringen

 

Den Barmherzigen Brüdern ist wichtig: Wie jede andere lebendige Freundschaft, braucht auch die Beziehung zu Gott Pflege und Aufmerksamkeit.

 

Diese leben sie durch

  • den Umgang mit der Heiligen Schrift,
  • die tägliche Mitfeier der Eucharistie und den regelmäßigen Empfang der Sakramente sowie
  • die stete Suche nach Gott.

Die Brüder erkennen Gottes Gegenwart im Nächsten und begegnen ihm mit Ehrfurcht.

 

Glaube, Hoffnung und Liebe sind es, die den Menschen am Geheimnis Gottes teilhaben lassen.

 

Die Ängste und Hoffnungen aller, die von Krankheit und allerlei Nöten heimgesucht werden, bringen die Brüder in ihrem Gebet vor den Herrn.

 

Im persönlichen und gemeinschaftlichen Beten verbinden sie ihr inneres Leben und ihre  apostolische Tätigkeit harmonisch miteinander.

 

Sie orientieren sich an Maria und an deren Bereitschaft, sich mit ihrem ganzen Leben von Gott in den Dienst nehmen zu lassen. Gott konnte durch sie Mensch werden. ER will auch durch die Brüder in die Welt kommen.

 

 

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8020 Graz
Telefon: 0043 316 7067-0
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