Radiologie

Vakuum-assistierte Brust-Biopsie (VABB)


Wenn anlässlich einer Brustuntersuchung in der Mammographie eine Veränderung, insbesondere feinster Kalk ("Mikrokalk") gefunden wurde, worauf weiter abgeklärt werden muss, besteht die Möglichkeit der Vakuum-assistierten Brustbiopsie (VABB).

 

Vorgehensweise

Mammographiegesteuert oder ultraschallgezielt werden nach tiefer lokaler Betäubung mit einer 3mm dünnen Hohlnadel Gewebsproben mit Unterdruck aus der Brust entnommen. Anschließend wird ein kleiner Metallclip abgesetzt, um die Entnahmestelle bei Kontrollen oder einem allfälligen erneuten Eingriff einfach zu identifizieren. Die Punktionsstelle an der Haut wird mit einem Pflaster versorgt. Trotz einer äußerst geringen Komplikationsrate (Nachblutungen kommen selten und Infektionen sehr selten vor), ist der Eingriff prinzipiell ambulant möglich, in unserem Haus werden die Patientinnen jedoch über eine Nacht stationär monitorisiert und beobachtet.

 

Je nach feingeweblichem Ergebnis ergibt sich das weitere Vorgehen (entweder Kontrolluntersuchungen oder operatives Vorgehen).

 

Abb. 1a-e: Prinzip der VABB

 

Abb. 2a: Mikrokalk vor Biopsie 

 

Abb 2b: Vollständige MK-Entfernung nach VABB

 

Abb. 3: Präparatradiographie mit entferntem Mikrokalk (weiße Punkte in den Proben)

 

 

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