Leizel Gabriel

Mitarbeiterin
Philippinen

Ich erinnere mich an eine denkwürdige Begegnung mit einem behinderten Kind zu einer Zeit, als ich noch ins Gymnasium ging. Es war ein Kind mit Down-Syndrom, und es wurde nach der Schule von seiner Mutter abgeholt. Damals wusste ich noch nicht, was mit „behindertem Kind“ gemeint ist.

 

Jene Begegnung war eine Fügung von oben: Sie veranlasste mich, die Ausbildung zum Beschäftigungstherapeuten in Angriff zu nehmen. Die Erinnerung an jenes „besondere“ Kind weckt in mir auch heute noch etwas ganz Besonderes: den Wunsch, den Menschen mit Behinderungen zu helfen. Nach Abschluss meiner Matura beschloss ich deshalb, im kinderärztlichen Bereich unterzukommen, denn ich liebe es, mit Kindern zusammen zu sein.

 

Als ich Frater Gerard traf, arbeitete ich gerade in einer anderen Einrichtung, in der ich Katechismus unterrichtete. Ich war damals nicht besonders glücklich mit meiner Arbeit und kündigte. Ein Freund erzählte mir, dass Frater Gerard gerade einen Beschäftigungstherapeuten für das Richard Pampuri-Zentrum sucht. Ich beschloss, mich für die Stelle zu bewerben und traf schließlich Frater Fermin, der mir das Angebot machte, an der Schule vom heiligen Raphael für behinderte Kinder zu arbeiten.

 

Ich war überglücklich, gleich mit der Arbeit beginnen zu können, denn es gab viele behinderte Kinder, die Hilfe benötigten, um ihre Situation zu verbessern.

 

Der Einsatz der Brüder und ihr Bestreben, diesen hilfebedürftigen Kindern zu helfen, sind eine wahre Inspiration. Ich danke Gott für diese wunderbare Möglichkeit, meine Fähigkeiten in seinen Dienst zu stellen, indem ich den „besonderen“ Kindern im Richard Pampuri-Zentrum helfen darf. Dort habe ich meinen Platz und meinen Weg gefunden.

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365 Zeugnisse
Der gelebten Gastfreundschaft

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des Hospitalordens des
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