CED-Patiententag am 13. Oktober im Fuchs-Palast in St. Veit/Glan

Beim CED-Patiententag können sich Interessierte und Betroffene über die neuesten Erkenntnisse im Bereich der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Chron oder Colitis Ulcerosa informieren.

Die Veranstaltung findet am Samstag, 13. Oktober im Fuchs-Palast in St. Veit/Glan statt. Die Vortragenden klären ab 9 Uhr über die Wirkung von Hanf und Cannabis bei CED, die Wirkung von Fremdstuhlübertragungen, Probiotika und neuer Substanzen sowie den Einfluss der Ernährung auf die Darmflora auf. Der Verein Freunde naturgemäßer Lebensweise referiert im Rahmen der Veranstaltung über den Einsatz von Heilkräutern bei chron. Darmerkrankungen und auch die Österreichischen Selbsthilfevereinigung für chronisch entzündliche Darmerkrankungen stellt sich vor. 

 

 

Schmerzen, Blähungen, Stuhldrang... Wer an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn erkrankt, leidettäglich. In Österreich sind rund 60.000 bis 80.000 Menschen – vom Kleinkind bis zum älteren Menschen betroffen. Der Alltag ist geprägt von starken Bauchkrämpfen, blutigen Durchfällen und zig Toilettengängen. Am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St.Veit, (Abteilung für Innere Medizin) wird seit vielen Jahren eine große Anzahl von Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen betreut, und das sowohl ambulante wie auch stationäre multiprofessionelle Behandlungsangebot stellt einen überregionalen Schwerpunkt der Abteilung dar. „Leider sind diese Erkrankungen noch immer sehr tabuisiert, sodass Betroffene oftmals erst in einer fortgeschrittenen Krankheitsphase ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen“, so EOA und Organisator des CED-Patiententages Dr. Hans Peter Gröchenig vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit.

 

 

Den Ursachen auf der SpurWelche Auslöser für die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen infrage kommen, ist bisher nicht detailliert geklärt worden. Die Experten sind sich jedoch einig, dass es mehrere Ursachen für diese Darmentzündungen geben muss. „Die natürliche Barrierefunktion der Darmwand  ist bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gestört. Durch die nicht intakte Abwehr bei einer Entzündung des Darms, dringen Bakterien in die Darmwand ein. Dies führt zu einer Entzündungsreaktion des Körpers, die chronisch wird.        

Gröchenig über die neuesten Therapien 2018 und in naher Zukunft: „Es ist bekannt, dass eine Therapie mit darmspezifisch wirksamen Antibiotika zu einer klinischen Besserung bei Patienten mit Morbus Crohn beitragen kann.  Auch bei der Colitis ulcerosa können durch Probiotika (spezielle Bakterienprodukte) langfristige Entzündungskontrollen erreicht werden. 

 

 

Fremdstuhl als HeilmittelDie ultimative Maßnahme zur Beeinflussung unserer Darmflora stellt die Fremdstuhlübertragung dar. Hierbei konnten insbesondere bei Patienten mit chronischen überzeugende Ansprechraten von über 95 Prozent gezeigt werden, sodass in mehreren laufenden Studien nun auch der Einsatz bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen studiert wird. 

Im St. Veiter Ordensspital werden Stuhltransplantationenbereits seit 2012 sowohl in allen zugelassenen Indikationen als auch für wissenschaftliche Studien mit guten Erfolgen und hoher Expertise durchgeführt.

 

Informieren Patienten über chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED): v.l.n.r.: Pflegedirektorin Christine Schaller MaitzMSc, EOA Dr. Hans Peter Gröchenig, DKGS Monika Bresztowanszky, DGKS SR Anni Brettner

Informieren Patienten über chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED): v.l.n.r.: Pflegedirektorin Christine Schaller MaitzMSc, EOA Dr. Hans Peter Gröchenig, DKGS Monika Bresztowanszky, DGKS SR Anni Brettner 

 

 

Download Programm CED-Patiententag am 13.10.

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Fax: 0043 4212 499-222
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