Die Sonne liefert Öko-Strom für das Krankenhaus St. Veit/Glan

Das Krankenhaus St. Veit setzt mit der Erweiterung der Photovoltaik-Anlage auf Sonnenenergie. Die gesamte PV-Anlage wird jährlich über 146.000 kWh Sonnenstrom erzeugen, der zu 100 Prozent im Krankenhaus verbraucht wird.

Mit der Investition in die PV-Anlage setzt man ein wichtiges Zeichen für den
Klimaschutz. Das erklärte Ziel des Ordenskrankenhauses ist es noch grüner zu
werden: Die Stromerzeugung aus Sonnenkraft soll bis 2023 um 25 kWp erweitert
werden.

 

Die geografisch vorteilhafte Lage des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan gibt dem Haus die Möglichkeit, nachhaltig und effizient Energie zu sparen und sorgsam mit den begrenzten Ressourcen umzugehen.
Vor drei Jahren setzte das Krankenhaus einen weiteren wichtigen Schritt in Sachen Umwelt- und Klimaschutz und nahm die erste Photovoltaik-Anlage (mit 50 kWp) auf den Dächern der Palliativstation in Betrieb. 2020 wurden dann auf weiteren Dachflächen im Bereich der Küche weitere Kollektorflächen mit einer Leistung von 50 kWp montiert und mit der bestehenden PV-Anlage zusammengefasst.

Anfang Februar 2021 wurden weitere 72 PV-Paneele (25.500 kWh pro Jahr) auf den Bestandsgebäuden Zubau Ost montiert. Jetzt erzeugen in Summe 440 Paneele und eine

Sonnenstrom für das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit: Das Krankenhaus St. Veit sorgt als der größter Gesundheitsbetrieb im Bezirk St. Veit/Glan nicht nur für die bestmögliche medizinische Versorgung der Patienten, sondern auch für eine intakte Umwelt und Nachhaltigkeit auf allen Ebenen.


Gesamt-PV Anlage liefert „sauberen Strom“Anfang Februar 2021 wurden weitere 72 PV-Paneele (25.500 kWh pro Jahr) auf den Bestandsgebäuden Zubau Ost montiert. Jetzt erzeugen in Summe 440 Paneele und eine Modulfläche von rund 700 m2 umweltfreundlichen Sonnenstrom für das Krankenhaus. Die vorhandenen Dachflächen werden somit optimal genutzt. Mit ca. 146.000 kWh aus Sonnenenergie, die man künftig über die gesamte Anlage gewinnt, kann das Krankenhaus rund 10 % des Stromverbrauches für wichtige Medizintechnik abdecken. Das entspricht etwa dem Jahresverbrauch von ca. 33 Haushalten. Mit der PV-Anlage lassen sich pro Jahr rund 27.000 Tonnen CO2-Belastung einsparen.

„Die größten Energieverbraucher im Krankenhaus sind die Klima- und Kälteanlagen sowie CT und MRT", informiert DI Markus Höck, technischer Leiter des Krankenhauses. Dazu kommt, dass über 2.500 medizinische und 2.000 technische Geräte im Einsatz sind.

 


7 Tage/24 Stunden selbsterzeugter StromDie Bemühungen des Krankenhauses rund um eine Energiewende sind groß. „Der Energiebedarf in einem Krankenhaus steigt kontinuierlich. Mit der Photovoltaikanlage ist uns ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gelungen. Uns ist es als Gesundheitseinrichtung ein Anliegen die Energieeffizienz zu erhöhen und schrittweise auf erneuerbare Energieträger umzustellen“, so Mag. Michael Steiner, MAS, Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan und Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhauses

Klagenfurt, betont, dass man als Unternehmen dieser Größe die Chance etwas zu bewirken und Vorbild zu sein hat.

 

DI Markus Höck und Mag. Michael Steiner, MAS

Gesamtleiter Dir. Mag. Michael Steiner, MAS (rechts) und der DI Markus Höck (Technischer Leiter) des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan

 


Investition in die ZukunftDie Installierung der weiteren Photovoltaikanlage ist ein Teil der umfangreichen Sanierung und Erweiterung des Krankenhauses. Der Gesamtleiter Mag. Steiner, MAS steht hinter den Investitionen: „Als Gesundheitseinrichtung haben wir einen hohen Energiebedarf – das fängt bei der Klimatisierung des OPs, dem Betrieb der radiologischen Großgeräte an und geht bis hin zur gesamten Beheizung des Krankenhauses. Bei Gesamt-Energiekosten im niedrigen sechsstelligen Eurobereich pro Jahr steht es für mich außer Frage, hier gegenzusteuern. Voraussichtlich sparen wir im Krankenhaus zukünftig pro Jahr 18.000 Euro an Stromkosten ein. Aber nicht nur aus unternehmerischen, sondern auch ökologischen Gründen. „Mit der Nutzung der zur Verfügung stehenden Flächen gehen wir einen entscheidenden und wichtigen Schritt in eine nachhaltige Energieversorgung. „Das entspricht auch der Gesamtstrategie der Barmherzigen Brüder Österreich, bis 2025 die CO2-Emmsionen um 50 % zu reduzieren“, gibt Mag. Steiner, MAS bekannt.

 


Klimaschutz im KrankenhausDie Maßnahmen des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan, um von fossilen Energieträgern wegzukommen, betreffen die verschiedensten Bereiche. Neben der Installation einer hochmodernen PV-Anlage auf den Spitalsdächern sowie laufenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen müssen auch zukunftsorientierte und mutige Schritte gesetzt werden und es gilt auch, Bewusstseinsbildung bei den Mitarbeitern zu erreichen. Dass diese bisherigen Maßnahmen greifen, belegen aktuelle Zahlen. Zwischen 2016 und 2020 sind die Brutto-Geschossflächen im Krankenhaus um ca. 4 % gestiegen. Der CO2 Ausstoß ist im gleichen Zeitraum um 15 Tonnen (Erdgas als Bezug) gesunken!

 

Die Montage der PV-Anlage auf den Dächern des Krankenhauses

 

In Summe erzeugen 440 Paneele  Öko-Strom


EMAS – höchste Auszeichnung für UmweltmanagementDas Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan nimmt nicht nur medizinisch, sondern auch im Bereich des Umweltschutzes einen Spitzenplatz ein. Zum wiederholten Male wurde das Ordenskrankenhaus für die erfolgreiche Einführung von Umweltzielen mit der höchsten Auszeichnung für Umweltmanagement, dem EMASIII-Gütesiegel, belohnt. EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist ein Umweltmanagement-Gütesiegel der Europäischen Union und wird nur an Einrichtungen verliehen, die in medizinischer sowie in ökologischer Hinsicht Maßstäbe setzen und den Gedanken der Nachhaltigkeit auf vorbildliche Weise umsetzen.

 

Bereits seit 2017 stellt sich das St. Veiter Krankenhaus den strengen Regeln des Audit- Systems.Mittlerweile ist das Spital nach EMAS III zertifiziert. Hinter EMAS stecken zahlreiche Maßnahmen, um den Bedarf an Wasser und Energie zu verringern. Auch die täglich anfallende Müllmenge wird auf diese Weise reduziert. Zudem wird großen Wert auf Hygienestandards gelegt. Dadurch können Krankheitsfälle bei Mitarbeitern und Patienten vermieden werden.Die Beachtung ökologischer Aspekte bei sämtlichen betrieblichen Entscheidungen wird von den Verantwortlichen im Akutkrankenhaus als Daueraufgabe verstanden. Dazu gehören zum Beispiel ein wirksames Umweltmanagementsystem, die regelmäßige Veröffentlichung einer Umwelterklärung sowie die Auditierung durch einen unabhängigen Umweltgutachter.Dass die Maßnahmen vorbildlich sind, haben externe Gutachter mit der Ausstellung des EMAS-Gütesiegels zum wiederholten Male bestätigt.

 

Im Herbst 2017 wurde das Umweltteam des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit anlässlich der EMAS Konferenz als „bestes Umwelt-Team-Österreichs“ ausgezeichnet.
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KRANKENHAUS

der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan

Spitalgasse 26
9300 St. Veit/Glan

Telefon: 0043 4212 499 0
Fax: 0043 4212 499 222

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