Unser Covid-19-Sicherheitskonzept im Detail

Wir freuen uns Sie unter Einhaltung bestimmter Sicherheitsbestimmungen wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Lesen Sie hier im Detail, wie wir Ihre Sicherheit und die unserer MitarbeiterInnen während Ihres Besuches gewährleisten. 

 

 

1. Untersuchungs- & Aufnahmetermine

Übergang zum Normalbetrieb. Sicherheit geht vor.

Mit sinkenden Patientenzahlen bei Covid-19 können wir schrittweise den normalen Krankenhausbetrieb aufnehmen und wir freuen uns, wieder reguläre Eingriffe und Therapien anbieten zu können. Diesen Übergang gestalten wir unter Beachtung zahlreicher Maßnahmen, um eine möglichst hohe Sicherheit für PatientInnen und MitarbeiterInnen zu gewährleisten.

 

Terminvereinbarung: So funktioniert es!

Zu Beginn und während der Pandemie mussten OP-Termine und Behandlungen verschoben werden. Wir werden im Krankenhaus die verschobenen Eingriffe sukzessive nachholen. Das gilt auch für den tagesklinischen Betrieb, den wir ebenfalls sukzessive wiederaufnehmen.

Verschobene Termine. Wir rufen die Patienten an!
Unsere Fachabteilungen werden aktiv jeden Patienten, dessen Eingriff oder Behandlung verschoben wurde, anrufen, um einen neuen OP- oder Behandlungstermin zu vereinbaren. Während des Telefonats wird der aktuelle Gesundheitszustand erfragt.

 

Noch keinen Termin gehabt?

Wenn Sie noch keinen Termin hatten und einen neuen Termin vereinbaren wollen, nutzen Sie bitte ab sofort wieder die üblichen Wege per Telefon oder E-Mail-Formular.

Wichtig für den Termin: der aktuelle Gesundheitszustand.
Ist der Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten bei der telefonischen Abfrage und Ersteinschätzung unauffällig, wird ein Termin für eine präoperative Sprechstunde oder ein Ambulanztermin vereinbart.

 

Patienten mit Symptomen eines Infekts, bei denen die Behandlung nicht dringlich ist, werden gebeten, sich zunächst auf Covid-19 testen zu lassen. Die Patienten müssen dann selbstständig einen Test durchführen lassen, zuständig ist der ärztliche Breitschaftsdienst unter Tel. 1450

Aufnahme zu einem stationären Aufenthalt

 

Wir testen vorab konsequent für Ihre Sicherheit.

Jede Patientin und jeder Patient, der stationär aufgenommen wird, wird auf Covid-19 getestet - unabhängig davon, ob Symptome eines Atemwegsinfekts vorliegen. Bei jedem Patienten wird also ein Mund-Nasen-Rachen-Abstrich durchgeführt.

 

Patienten, denen ein SARS-CoV-2-Test bereits vorliegt, können diesen zur Triage mitbringen. Es ist dann kein weiterer Abstrich von unserer Seite erforderlich, wenn der Test nicht älter als 72 Stunden ist.

  • Ist das Ergebnis negativ, kann die stationäre Behandlung wie geplant sattfinden.
  • Liegt ein positiver SARS-CoV-2-Test liegt vor, wird der behandelnde Arzt das weitere Vorgehen mit dem Patienten besprechen. Muss der Eingriff oder die Behandlung nicht unmittelbar stattfinden, wird der Termin verschoben und der Patient aufgefordert sich in Quarantäne zu begeben.

Aufnahme ohne stationären Aufenthalt (ambulante Behandlungen)

Eine Symptomkontrolle, also die Abklärung des Gesundheitszustandes im Vorfeld, wird immer durchgeführt.

 

Wann bei ambulanten Patienten ein Abstrich erforderlich ist
Auch bei bestimmten ambulanten Terminen stellen wir sicher, dass ein SARS-CoV-2-Test vorliegt, der nicht älter als 72 Stunden ist. Das gilt vor allem bei Kopf-nahen Behandlungen, Endoskopien, aerosolgenerierenden Behandlungen und Eingriffen mit Sedierung.

 

Positiver Test
Bei einem positiven Ergebnis wird der behandelnde Arzt das weitere Vorgehen mit dem Patienten besprechen. Muss der Eingriff oder die Behandlung nicht unmittelbar stattfinden, wird der Termin auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

 

2. So schützen wir unsere Patienten

Seit den ersten COVID-19 erkrankten Patienten konnten wir im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien uns umfangreiches Wissen zum Umgang mit dem Wissen erarbeiten. Diese Erfahrung haben wir in zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Besonders hervorzuheben ist dabei die Etablierung getrennter Behandlungswege für Menschen mit und ohne eine COVID-19-Erkrankung - von der sicheren Aufnahme über den Aufenthalt bis zur Entlassung. Aber auch strikte Verhaltens- und Besuchsregeln für unsere Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen oder Gäste gehören dazu.

 

Sichere Aufnahme

Station, Tagesklinik, Ambulanz - wir nehmen schrittweise wieder Patienten bei uns auf. Im Übergang zum Normalbetrieb haben wir umfangreiche Regelungen erarbeitet, wie wir den Aufnahmeporzess sicher gestalten können. Lesen Sie hier ausführlich unsere Informationen zu Untersuchungs- & Aufnahmeterminen im Übergang zum normalen Krankenhausbetrieb à Weiterleitung zu ad 1

 

Sicherheitskonzept innerhalb des Krankenhauses

Klar getrennte Bereiche für Patienten mit und ohne Infektion: Die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten ohne Infektion findet auf getrennten Stationen statt. Für an COVID-19 erkrankte Patienten und Verdachtsfälle haben wir im Krankenhaus spezielle Abklärungsstationen und eine eigene Pandemiestation eingerichtet.

Gesonderte OP-Säle für COVID-19-Patienten: COVID-19 erkrankte Patienten werden in einem separaten Operationssaal operiert. Der OP wird nach der Operation grundgereinigt.

 

Strenge Verhaltensregeln für PatientInnen in der Klinik

Jeder Patient trägt mit der Einhaltung der Hygienemaßnahmen zu seiner und unserer Sicherheit bei:

  • Mund-Nasenschutz: Alle Patienten und Besucher müssen durchgehend einen chirurgischen Mund-Nasenschutz tragen, den sie im Krankenhaus erhalten. Dieser ist immer aufzusetzen, wenn Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte oder andere Mitarbeitende das Zimmer betreten.
  • Hygiene-Richtlinien: Beim Husten/Niesen sollte Mund und Nase mit einem Taschentuch bedeckt werden, ansonsten muss in die Ellenbeuge gehustet bzw. geniest werden. Bei Benutzung eines Taschentuchs wird es unmittelbar in einen Kunststoffbeutel entsorgt. Anschließend erfolgt die Händedesinfektion.
  • Händedesinfektion: Vor dem Betreten der Therapieeinheit, der Ambulanz oder der Tagesklinik sowie nach dem Verlassen hat eine hygienische Händedesinfektion zu erfolgen. Bei kleinen Kindern ist Hände waschen ausreichend. Auch vor der Einnahme von Mahlzeiten oder nach der Toilette hat eine hygienische Händedesinfektion zu erfolgen.
  • Abstandsregeln: Patienten müssen mindestens 1,5 Meter Abstand halten. Plexiglasscheiben, Mund-Nasenschutz und ausreichend Abstand sorgen in der Aufnahme und in den Wartebereichen für Sicherheit. Wir fordern auf, alle Regeln zu beachten.
  • Besucherregelung: Patienten sollten Ihre Angehörigen über die eingeschränkte Besucherregelung informieren und bitten, wenn möglich auf persönliche Besuche zu verzichten und über Telefon Kontakt zu halten. Persönliche Besuche gestatten wir aktuell nur einer festen Kontaktperson und in Sonderfällen (u.a. Demenz-Patienten, Minderjährige etc.)

 

3. Sicherheit für unsere Beschäftigten

 

Von Anfang an hohe Priorität: Die Sicherheit unserer Mitarbeiter - zum Schutz unserer Patienten

Der Schutz der Mitarbeitenden vor Infektionen war von Anfang an ein Schwerpunkt unserer Strategie, dies hat uns nicht zu Letzt veranlasst, uns frühzeitig und mit aller Macht auch dem Schutz der Helfenden intensiv zu widmen.

 

Mitarbeiterschutz im Fokus der Hausleitung

Bereits ab März, noch bevor Pandemie-Verhaltensregeln offiziell ausgerufen wurde, hatte das Krankenhaus Wien einen internen Krisenstab mit Experten aller tragenden Fachbereiche gebildet.

 

Täglich werden seitdem die Aufgaben zum Schutz aller Mitarbeitenden zentral koordiniert und in Einzelmaßnahmen beauftragt. Höchste Priorität haben dabei umfangreiche Schulungen, transparente Information, das Mitarbeiterscreening (PCR-Tests), sowie Materialbeschaffung und -verfügbarkeit.

 

 

Wir testen konsequent – auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Testung von Mitarbeitenden und Patienten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien wurde früh eingeführt. Alle Mitarbeiter werden bei Auftreten von Symptomen grundsätzlich getestet und bis zum Vorliegen des Testergebnisses vom Dienst freigestellt.

Mitarbeiter, die auf sogenannten Non-Covid-Stationen Patienten mit einem erhöhten Risiko versorgen, werden verpflichtend regelmäßig auf Covid-19 mittels SARS-CoV-2-Test getestet.

Mitarbeiter, die in Bereichen arbeiten, in denen COVID-19 Patienten versorgt werden, können auf freiwilliger Basis regelmäßig eine PCR-Testung in Anspruch nehmen.

Als zusätzliche Schutzmaßnahme testet das Krankenhaus ausnahmslos alle Mitarbeiterinnen - egal ob Verwaltungsmitarbeiter oder Arzt - auf eigene Kosten.

 

Die Schutzausrüstung - ausreichend von Anfang an

Ein besonderes Augenmerk haben wir auch auf das Thema persönliche Schutzausrüstung gelegt, die immer in ausreichender Anzahl für unsere Mitarbeiter zur Verfügung steht.

Die richtige Schutzausrüstung und deren korrekter Einsatz ist Voraussetzung, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen. Das korrekte Anlegen, Desinfizieren und wieder Ausziehen wurde besonders geschult. Zusätzlich zu Schulungen begleiten überall Plakate in den Ambulanzen den Einsatz.

Einsatzgebiete sind klar strukturiert. Für jeden Bereich wurden Vorgaben definiert, welche Schutzausrüstung zur Versorgung der Patienten getragen werden muss.

 

Intensive Ausbildung: Mitarbeiter zu Experten machen

Umfangreiche Schulungen, Wissensportal und transparente Kommunikation

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien hat sehr früh umfangreiche Schulungskonzepte erarbeitet. Es wurden zahlreiche Schulungsunterlagen und Schulungsvideos erstellt sowie persönliche Schulungen durch unsere Hygieneteam durchgeführt.

Das Krankenhaus stellt alle COVID-19 Informationen ihren Mitarbeitenden in einem internen Intranet und der Mitarbeiter APP zur Verfügung. Alle Dokumente und Informationen, bis hin zu Handouts für Patienten, sind über diese Kanäle zugänglich. Laufend und tagesaktuell werden ALLE Mitarbeitenden so über den neuesten Stand informiert.

 

 

KRANKENHAUS
der Barmherzigen Brüder Wien
Johannes-von-Gott-Platz 1
1020 Wien

Telefon: 0043 1 21121 0
Fax: 0043 1 21121 1333

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