Hohe Wertschätzung für Wiens Ordensspitäler

„Sämtliche Spitzenvertreter der im Wiener Rathaus vertretenen politischen Parteien schätzen die Beiträge der Wiener Ordensspitäler zur öffentlichen Gesundheit hoch ein und sprechen sich klar für eine langfristige Planbarkeit auch nach 2020 aus“, kommentiert Prim. Dr. Manfred Greher,

Sprecher der Wiener Ordensspitäler, die Ergebnisse einer von den Häusern im Herbst durchgeführten Politikerbefragung. „Das ist eine erfreuliche Bestätigung unseres Weges und unterstreicht den Stellenwert des Angebots der Ordensspitäler für die Wienerinnen und Wiener.“

 

In den sieben gemeinnützigen, nicht gewinnorientierten Wiener Ordensspitälern mit insgesamt mehr als 5.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern1) steht jedes fünfte Spitalsbett der Stadt und wird jeder vierte stationäre Patient behandelt. Die Wiener Ordensspitäler sind in das Covid-Management der Stadt Wien eingebunden und versorgen Covid-Patienten in dafür vorgesehenen Stationen.

 

„Die Wiener Ordensspitäler leisten gemäß eines abgestimmten Leistungsportfolios einen wichtigen Beitrag zur Spitalsversorgung in Wien. Als Stadt bekennen wir uns zu einer vielfältigen Trägerlandschaft in Wien“, sagte Bürgermeister Dr. Michael Ludwig (SPÖ) in seiner Antwort. „Selbstverständlich“ werde er sich politisch dafür einsetzen, dass zwischen der Stadt und den Ordensspitälern das System der möglichst langfristigen Planbarkeit auch nach 2020 beibehalten wird.

 

Wichtiger Anteil im Sinne der Gesundheitsversorgung

Für Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) haben die Ordensspitäler „seit langem einen wichtigen Anteil im Sinne der Gesundheits- und Krankenversorgung in der Stadt übernommen und sind auch für uns Bestandteil des Versorgungsauftrages, der erhalten bleiben muss. Die langfristige Planbarkeit nach 2020 ist deshalb auch in unserem Interesse, um die Gesundheits- und Krankenversorgung in Wien zu sichern. Das kann nur gelingen, wenn in den weiteren Budgetverhandlungen, die die Zukunft betreffen, die Mittel dafür gesichert werden. Dafür setzen wir uns in den Verhandlungen ein.“

 

Auch die Oppositionspolitiker Dominik Nepp, MA (Gf. Landesparteiobmann der FPÖ), Ingrid Korosec (Gesundheitssprecherin der ÖVP) und Christoph Wiederkehr, M.A. (Landessprecher NEOS) betonen in ihren Antworten die wichtige Rolle der Ordensspitäler in der Gesundheitsversorgung und sprechen sich für eine längerfristige Finanzierungsvereinbarung und eine kostendeckende Leistungsfinanzierung aus.

 

Kostendeckende Finanzierungsvereinbarung notwendig

„Wir gehen davon aus, dass diese politische Akzeptanz dazu führt, dass die Weichen seitens der Wiener Gesundheitspolitik richtig gestellt bleiben“, kommentiert Prim. Greher diese Aussagen. „Mittelfristige Planbarkeit ist, ebenso wie die unserem Leistungsumfang angemessene finanzielle Unterstützung durch die Stadt, für die Ordensspitäler eine Voraussetzung dafür, dass wir unsere Leistungen weiterhin im gewohnten Umfang und in der gewohnten hohen Qualität erbringen können. Darüber verhandeln die Ordensspitäler seit mehreren Monaten mit der Stadt Wien. Durch das Auslaufen der 4-Jahres Vereinbarung ist die Finanzierung ab Jänner 2021 nach wie vor offen. Wir brauchen jetzt eine verbindliche kostendeckende Finanzierungsvereinbarung zumindest für die Jahre 2021 und 2022.“

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