10 Jahre Augentagesklinik

30.000 OPs in zehn Jahren – das ist die Bilanz im 10. Jubiläumsjahr der Augentagesklinik im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien.

                                                                     

Zweifaches Jubiläum

Der Echtbetrieb in der Augentagesklinik wurde am 2. Mai 2011 gestartet. Die Zahl der täglichen Katarakt-Operationen wurde seit damals von zehn auf das doppelte gesteigert. „Ganz besonders freut es mich, dass wir heuer zwei Jubiläen feiern: Zum einen das 10-jährige Jubiläum unserer neu errichteten autarken Tagesklinik. Dieser Bereich erlaubt uns eine Steigerung der OP-Frequenz und eine patientenfreundliche, sichere und flexible Organisation. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um die Wartelisten auf Katarakt-Operationen abzubauen,“ freut sich Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Amon, Vorstand der Augenabteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien und ergänzt: “Ein weiteres Jubiläum konnten wir im März dieses Jahres mit der 100.000sten intraokulare Operation feiern. Durch die Erweiterung des Operationsspektrums ist es uns gelungen in allen Bereichen der intraokularen Chirurgie neue Techniken anzuwenden und zu verfeinern. In manchen Bereichen konnten wir durch eigene Entwicklungen neue Operationstechniken etablieren und die Ergebnisse international publizieren.“

 

Gesamtleiter Dir. Ivan Jukić, MAS zeigt sich ebenfalls erfreut über den langjährigen Erfolg: „Die Augentagesklinik belegt, wofür das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien steht: für Modernität, beste Ausstattung und menschliche Zuwendung – alles eingebettet in unsere über 400-jährige Tradition.“

 

 

Die Augentagesklinik

Die Augentagesklinik ist als autarke Einheit konzipiert und so eingerichtet, dass alle Untersuchungen, administrativen Belange und Operationen unabhängig vom Betrieb im zentralen Operationsbereich durchgeführt werden können. Insgesamt elf tagesklinische Betten stehen den PatientInnen in einem denkmalgeschützten Umfeld zur Verfügung. Die Augentagesklinik ist Referenzzentrum für Mikroinzisionschirurgie d.h. die Wundöffnungen sind kleiner als 2 mm.

 

Bei den Katarakt-Operationen werden modernste Kunstlinsen implantiert. Zusätzlich zur Kunstlinse, sollte die Sehleistung damit nicht zufriedenstellend sein, kann die von Prof. Amon entwickelte „Huckepack-Linse (Sulcoflex)“ implantiert werden. Da die Sulcoflex-Linse nicht mit der Linsenkapsel verwächst, kann sie problemlos getauscht oder entfernt werden.

 

 

Entwicklungen & Trends in der Augenmedizin

Zahlreiche Entwicklungen in der Vergangenheit (Kleinschnitttechnik für Operationen im vorderen und hinteren Augenabschnitt, Tropfanästhesie, Faltlinsen, Medikamentengabe in das Auge, Operationen bei Fehlsichtigkeit, etc.) haben maßgeblich zur raschen Entwicklung im Bereich der Augenmedizin beigetragen. Ein Trend, der laut Prof. Amon auch zukünftig anhalten wird: „Im Bereich der Augenmedizin geht der Trend immer mehr in Richtung tagesklinischer Eingriffe. Die Augenchirurgie wird immer präziser und sicherer. Gleichzeitig kommt es zu einer stärkeren Kooperation mit den niedergelassenen Fachärzten, da diese der Vorsorge und Prävention einen immer größeren Stellenwert einräumen und hier auch eine engere Verflechtung mit dem klinischen Bereich auftritt. Auch im Bereich von Telemedizin und artifizieller Intelligenz sind relevante Entwicklungen  zu erwarten.“

 

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