Radiologie und Nuklearmedizin

Knochendichte


Bei der Knochendichtemessung wird der Mineralgehalt von Knochen bestimmt. Durch die geringere Strahlenexposition, einfache Handhabung und die international anerkannte Standardisierung ist die DXA-Methode (Dual Energy X Ray-Absorptiometry) mit Bestimmung der Knochendichte an der LWS und am Schenkelhals am weitesten verbreitet. Im Zusammenwirkungen mit Voruntersuchungen und einer Auswertung des Blutbildes liefert die Knochendichtemessung wertvolle Hinweise darüber, ob eine Osteoporose vorliegt oder in Folge altersbedingter Abnahme des Knochenmineralgehaltes zu erwarten ist.

Die Osteoporose geht mit erhöhter Frakturgefährdung einher und wird über die Knochendichtemessung entsprechend internationalen WHO-Kriterien definiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die gemessenen Messergebnisse der DXA wie folgt klassifiziert, wobei der T-Wert die Abweichung des individuellen Knochenmineralgehaltes von der Spitzenknochenmasse junger, gesunder Erwachsener in Standardabweichungen angibt:

  • T-Wert > –1,0 = Normalbefund
  • T-Wert von –1,0 bis –2,5 = Osteopenie
  • T-Wert ≤ 2,5 = Osteoporose
  • T-Wert ≤ 2,5 und Frakturen = manifeste Osteoporose

Diese Werte wurden prinzipiell für Frauen aufgestellt, sollen jedoch bis zum Vorliegen konklusiver Daten auch bei Männern angewendet werden.

 

KRANKENHAUS
der Barmherzigen Brüder Wien
Johannes-von-Gott-Platz 1
1020 Wien

Telefon: 0043 1 21121 0
Fax: 0043 1 21121 1333

Darstellung: