Radiologie und Nuklearmedizin

Sonografie

Ultraschall-Untersuchung

Die Sonografie (Ultraschall-Untersuchung) ist ein bewährtes Verfahren zur Untersuchung z. B. des Halses und der Bauchorgane. Einen hohen Stellenwert hat die Sonographie auch in der Vorsorgeuntersuchung der weiblichen Brust. Mit einem Ultraschallsender werden dabei völlig schmerzlos unhörbare Impulse in den Körper gesendet, anhand deren Echo die verschiedenen Organe und ihre krankhaften Veränderungen beurteilt werden können. Der zusätzliche Einsatz der Doppler-Sonographie erlaubt die Beurteilung von Schlagadern und Venen, z. B. bei Durchblutungsstörungen oder Thrombosen.

Der Ultraschall ist das in der Medizin am häufigsten angewendete bildgebende Verfahren.

 


Vorteile:

  • universelle Einsetzbarkeit für zahlreiche Fragen
  • leicht und schnell durchführbar
  • selbst für schwerkranke Patienten wenig belastend
  • dynamische Untersuchung möglich, d.h. Bewegungen und  Funktionen darstellbar
  • keinerlei Strahlenbelastung
  • relativ preiswerte Geräte
  • häufig exzellente Aussagemöglichkeiten


Diesen Vorteilen stehen einige Nachteile gegenüber:

  • Luft- und Knochenüberlagerungen machen eine Ultraschalluntersuchung unmöglich oder erschweren sie erheblich
  • die Ergebnisse sind sehr von der Erfahrung des Untersuchers abhängig
  • die Dokumentation von Befunden ist nicht standardisiert und daher manchmal schlecht nachvollziehbar

Die Sonografie ist für viele Bereiche unverzichtbar und dient häufig als primäre Übersichtsuntersuchung bei allen Erkrankungen des Bauchraumes und des Brustraumes sowie am Hals und Gesicht. Auch für die Untersuchung der weiblichen Brust ist der Ultraschall unverzichtbar.

 

Beispiele sonografischer Aufnahmen

KRANKENHAUS
der Barmherzigen Brüder Wien
Johannes-von-Gott-Platz 1
1020 Wien

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