Special Olympics: gemeinsam grenzenlos
Unter dem Motto „Gemeinsam grenzenlos“ wurde in 17 Sportarten um Medaillen gekämpft.
Aber was bleibt von den Nationalen Special Olympics Sommerspielen in Wien? Für die Delegation der Lebenswelten Steiermark sicher nicht nur Medaillen und Platzierungen. Es sind vor allem die gemeinsamen Erlebnisse, der Zusammenhalt und viele besondere Momente, die von den Spielen in Erinnerung bleiben werden.
Bereits die Eröffnungsfeier hielt einen besonderen Moment bereit: Elias Schipek durfte als Teil der steirischen Delegation hinter der Landesfahne ins Stadion einmarschieren und die Steiermark gemeinsam mit den anderen Athlet:innen repräsentieren.

Das Team freute sich sehr auf die Nationalen Sommerspiele.
Dann machte die Hitzewelle den Sportler:innen allerdings einen Strich durch die Rechnung. Die Bewerbe in Radfahren und Leichtathletik mussten aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Damit konnten viele Athlet:innen ihre Wettkämpfe, auf die sie sich lange vorbereitet hatten, nicht bestreiten.
Die Stimmung im Team blieb trotzdem ungebrochen. Statt enttäuscht im Quartier zu bleiben, erkundeten sie gemeinsam Wien und fieberten bei den noch stattfindenden Bewerben mit. Laura Belciug Vulpan in MATP (Motor-Activity-Training-Program) sowie Tina Gößler und ihre Unified-Partnerin Stefanie Anders im Tanzsport konnten sich auf lautstarke Unterstützung verlassen.

Die Unterstützung von allen war den Athlet:innen sicher.
Laura Belciug Vulpan erreichte den hervorragenden zweiten Platz im MATP. Das von Special Olympics entwickelte Programm ermöglicht Menschen mit schwereren Beeinträchtigungen sportliche Teilhabe. Tina Gößler und Stefanie Anders belegten im Bewerb Unified Duo Performing Arts den ausgezeichneten vierten Platz.
Einen würdigen Schlusspunkt setzte die Abschlussfeier. Gemeinsam mit den Athlet:innen, Trainer:innen, Volunteers und dem Publikum nahm auch die Delegation der Lebenswelten Steiermark an der größten inklusiven Trainingseinheit Österreichs teil. Der Weltrekord wurde offiziell anerkannt.
Special-Olympics-Botschafter Philipp Jelinek brachte dabei auf den Punkt, worum es während dieser Tage ging: „Bewegung verbindet Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft oder Beeinträchtigung. Dass wir diesen Rekord gemeinsam geschafft haben, macht mich unglaublich stolz. Es war ein würdiger Abschluss besonderer Spiele.“
Ein passender Abschluss für Spiele, bei denen das Motto „Gemeinsam grenzenlos“ nicht nur auf Bannern stand, sondern gelebt wurde.
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