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Starke Knochen

Über eine halbe Million Menschen in Österreich sind von Osteoporose betroffen und haben ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Damit es erst gar nicht dazu kommt, ist Vorbeugung wichtig, die schon in jungen Jahren beginnen sollte.

Die entscheidenden Lebensphasen für den Knochenaufbau sind Kindheit und Jugend. Im Alter von 25 Jahren ist dann die maximale Knochendichte erreicht, die bis zum 50. Lebensjahr erhalten bleibt. Danach beginnt auch bei gesunden Menschen ein kontinuierlicher Abbau der Knochenmasse.

 

 

KALZIUM UND VITAMIN D

Je mehr Knochenmasse in jungen Jahren aufgebaut wird, desto geringer ist später das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Entscheidend dafür ist Kalzium. Doch Studien zeigen, dass die Mehrheit der Bevölkerung in Österreich schon ab dem Kindesalter zu wenig Kalzium durch die Ernährung aufnimmt. Mit folgenden Nahrungsmitteln kann der tägliche Kalziumbedarf gut abgedeckt werden: Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Pseudogetreide wie Quinoa, Buchweizen oder Amaranth, grünes Gemüse, zum Beispiel Brokkoli, Lauch, Fenchel, Sellerie oder Kohl, Beeren, Südfrüchte wie Orangen oder Kiwi, Feigen, Samen, Nüsse, Kräuter wie Petersilie, Kresse oder Dille sowie kalziumreiches Mineralwasser. Wobei die Kalziumzufuhr auf mehrere Portionen über den Tag verteilt werden sollte, denn in kleinen Mengen wird es besser aufgenommen. Darüber hinaus sollten sogenannte „Kalziumräuber“ gemieden werden, denn sie verschlechtern die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung. Dazu zählen ein Zuviel an Salz, Koffein, Oxalsäure, die in Spinat, Mangold, Rhabarber, Tomaten, Kakao und Schokolade enthalten ist, sowie Phosphate in Fleisch, Wurst oder Schmelzkäse.

 

Je mehr Knochenmasse in jungen Jahren aufgebaut wird, desto geringer ist später das Risiko, an Osteoporose zu erkranken.

 

Um Kalzium aus dem Darm aufnehmen und in die Knochen einbauen zu können, braucht der Körper Vitamin D. Unter Sonnenlicht kann er dieses Vitamin selbst bilden. Im Winter ist das Licht bei uns aber nicht ausreichend, sodass es leicht zu einem Mangel kommen kann. Auch ältere Menschen weisen häufig einen Mangel auf, da im Alter die Fähigkeit der Haut abnimmt, Vitamin D zu produzieren. Bei einem Mangel kann das Vitamin in Tropfenform eingenommen werden. Davor sollte aber beim Arzt ein Bluttest durch geführt werden, der den tatsächlichen Bedarf überprüft. Ungefähr 20 Prozent des benötigten Vitamin D können über die Ernährung gedeckt werden. Reich an Vitamin D sind fette Meeresfische wie Lachs, Makrelen, Sardinen und Hering sowie Lebertran. Geringere Mengen sind in Eigelb, Pilzen und Leber enthalten.

 


BEWEGUNG

Neben der richtigen Ernährung ist Bewegung ein wichtiger Teil der Osteoporose-Prävention. Denn wer sich nicht ausreichend bewegt, verliert Muskel- und damit auch Knochenmasse. Wer nicht ins Fitnessstudio gehen und keinen Sport betreiben möchte oder kann, für den ist es schon hilfreich, in den Alltag mehr Bewegung einzubauen: Aktivitäten wie flottes Gehen, Treppensteigen, Wandern oder auch Gartenarbeit stärken Muskeln und Knochen. Zugleich werden dadurch Beweglichkeit und Gleichgewichtssinn gefördert, was das Risiko für Stürze deutlich verringert.

 

Weitere Infos:

ww.aktiongesundeknochen.at

 

 

Definition "Osteoporose"

In unseren Knochen findet ein ständiger Auf- und Abbauprozess statt. Bei Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist dieses Gleichgewicht gestört. Es wird mehr Knochenmasse abgebaut, als neu gebildet wird. Dadurch verringern sich die Festigkeit und Stabilität der Knochen – das Skelett wird weniger belastbar und Knochenbrüche werden wahrscheinlicher.

 

Jeder Mensch verliert mit zunehmendem Alter an Knochenmasse. Bei Frauen schreitet der Knochenschwund durch die hormonelle Umstellung nach der Menopause schneller voran. Zu den wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Osteoporose zählen eine erbliche Belastung,
kalziumarme Ernährung, Rauchen, wenig körperliche Aktivität, ein geringes Körpergewicht mit einem Body-Mass-Index unter 20 sowie eine Bewegungseinschränkung oder Bewegungsunfähigkeit. Osteoporose kann aber auch als Folge einer Hormonstörung,  Schilddrüsenüberfunktion, Leber- oder Nierenerkrankung, einer chronischen Darmerkrankung oder einer rheumatischen Erkrankung auftreten sowie durch bestimmte Medikamente wie eine lang dauernde Cortisontherapie oder Antiepileptika verursacht werden.

 

Mehr als die Hälfte der Betroffenen wissen gar nichts von ihrer Erkrankung. Denn Osteoporose kann über viele Jahre hinweg völlig schmerzfrei verlaufen. Typische Beschwerden, die darauf hindeuten können, sind ein Rundrücken, chronische Rückenschmerzen, vermehrte Faltenbildung an Bauch und Rücken, Schmerzattacken im Bereich der Wirbelsäule und eine Verringerung der Körpergröße.


Zur Diagnose von Osteoporose gehören ein Arzt-Patienten-Gespräch, eine körperliche Untersuchung, eine Blutuntersuchung, ein Urin-Test sowie eine Knochendichtemessung. Die Krankheit kann zwar gut behandelt werden, ist aber nicht heilbar. Medikamente sind ein wichtiger Teil der Therapie. Daneben ist eine Lebensstil-Umstellung mit kalziumreicher Ernährung und regelmäßiger Bewegung wichtig für die Knochengesundheit.

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