Gemeinsam im christlichen Geist

Granatapfel-Magazin 1/2021

Die große Bedeutung, die die 23 Ordensspitäler in Österreichs Gesundheitssystem haben, beschreibt ihr derzeitiger Sprecher Direktor Adolf Inzinger von den Barmherzigen Brüdern.

 

23 Ordensspitäler, die von katholischen Frauen- und Männerorden gegründet wurden, gibt es in Österreich. 1978 haben sie sich in der „Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Ordensspitäler“ zusammengeschlossen. Seit November 2019 ist der Gesamtleiter der Österreichischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder, Direktor Adolf Inzinger, ihr Sprecher.

 

Das Bild zeigt Direktor Adolf Inzinger, Gesamtleiter der Österreichischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder.„Wir sind kein Zusammenschluss im herkömmlichen Sinn, sondern eine Interessengemeinschaft“, erklärt er. Die Vertreter der Ordensspitäler treffen sich regelmäßig mehrmals im Jahr und zusätzlich zur Herbsttagung, die im November 2020 virtuell abgehalten wurde.

 

Es gehe darum, die Interessen der Spitäler zu vertreten, etwa bei gemeinsamen Verhandlungen mit der Politik, erläutert Direktor Inzinger die Bedeutung des Zusammenschlusses. „Der wichtigste Punkt ist, dass wir gemeinsame Ziele formulieren und diese miteinander verfolgen.“

 

Nachhaltigkeit ist ein Thema, dem sich die Arbeitsgemeinschaft besonders verschrieben hat. Mittlerweile sind fast alle Ordensspitäler nach dem EU-Umweltstandard EMAS zertifiziert.

Auch trägerübergreifende Kooperationen gibt es, zum Beispiel im Ordensklinikum Linz zwischen den Elisabethinen und den Barmherzigen Schwestern oder die Entwicklung der Spitalskooperation Graz-Mitte zwischen den Elisabethinen und den Barmherzigen Brüdern.

 

Wichtiger Wirtschaftsfaktor

Außer in Niederösterreich und Vorarlberg gibt es in allen Bundesländern Ordenskrankenhäuser. Jedes fünfte Krankenhausbett in Österreich steht in einem katholischen Ordensspital. Mancherorts ist die medizinische Versorgung ohne sie nahezu undenkbar. Ihr Einfluss auf den Gesundheitsmarkt und darüber hinaus auch auf die ökonomische Entwicklung in den jeweiligen Regionen ist nicht zu unterschätzen. Besonders in strukturschwachen Gebieten sind die Ordenskrankenhäuser wichtige Arbeit- und Impulsgeber für die regionale Wirtschaft.

 

Das Bild zeigt das Klinikum Wels-Grieskirchen

Klinikum Wels-Grieskirchen zählt zu den größten Arbeitgebern in Österreich.

 

Das Brüder-Krankenhaus in Eisenstadt etwa ist mit über 1.250 MitarbeiterInnen der größte private Dienstgeber im Burgenland und das Klinikum Wels-Grieskirchen, eine Einrichtung der Kreuzschwestern und der Franziskanerinnen, zählt mit über 3.700 MitarbeiterInnen zu den größten Arbeitgebern in ganz Österreich. Gemeinsam sind die Ordensspitäler mit rund 23.000 MitarbeiterInnen der größte gemeinnützige Träger in der stationären Krankenversorgung.

 

Den gesamten Beitrag können Sie in der Rubrik „Highlights der letzten Hefte“ downloaden.

 

 

Weiters lesen Sie in der Jänner-Ausgabe des Granatapfel-Magazins:

Gesundheit & Lebenshilfe

  • Mit Hüft- und Knieprothese: Schnell wieder auf den Beinen
  • Neue Leitlinie: Bessere Versorgung bei Analkrebs
  • Mediencenter Linz: Neue Kommunikation in der Pandemie
  • Augen-Tagesklinik Linz: Medizinisches Know-how und modernste Technik
  • Kommunikation: Kannst Du mich verstehen?
  • Aussaatkalender für Jänner
  • Geschenke aus dem Wald
  • Gesundes aus dem Supermarkt
  • Rezepte: Kreative Feierabend-Küche

Barmherzige Brüder & Christliche Welt

  • Ordensspitäler: Gemeinsam im christlichen Geist
  • Barmherzige Brüder Graz: An einem Standort vereint
  • Burgenland: Vertiefte Partnerschaft
  • Elisabethinen Klagenfurt: Licht und Farbe

Kultur & Gesellschaft

  • Glosse „Gedankensplitter“: Meine Schneerosen
  • Rückblick: Reich und Schön am Semmering
  • Istanbul: Kirche, Moschee, Museum
  • Natur: Das Gesicht der Steine

Rubriken

  • Meditation: Gib uns Frieden
  • Inspiration: Segen
  • Rätsel

 

Download des Inhaltsverzeichnisses "Granatapfel-Magazin" Jänner 2021

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365 Zeugnisse
Der gelebten Gastfreundschaft

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