Lernwelten Dresden
Die Lernwelten verstehen sich als Kongress an der Schnittstelle von Bildungswissenschaft und Bildungspraxis. Im Mittelpunkt standen zentrale Fragen der gesundheitsberuflichen Bildung, wie professionelle Haltung und Verantwortung, Demokratie und politische Bildung, Diversität und Diskriminierung, Gewaltschutz, Partizipation und Empowerment sowie neue didaktische Zugänge und Lernkulturen. Themen wie Künstliche Intelligenz, Simulation, Patient:innensicherheit, Nachhaltigkeit und interprofessionelles Lernen wurden in Vorträgen und Workshops ebenso aufgegriffen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Gemeinsam wurde diskutiert, gelernt und neue Perspektiven der Pflege- und Gesundheitspädagogik kennengelernt. Besonders wertvoll war der Austausch mit Lehrenden, Forschenden und Praktiker:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dieser Austausch ermöglichte Einblicke, wie Lehre, Wissenschaft und Berufspraxis an anderen Bildungseinrichtungen vernetzt und gelebt wird. So konnten wir viele Impulse aus Dresden für unsere Lehre und ihre vielfältigen Schnittstellen. Hier besonders die Frage, wie Lernräume in Zukunft gestaltet werden können, in denen nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Reflexionsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und eine professionelle Haltung entwickelt und gelebt werden.
Die Lernwelten zeigten mit ihrem Programm, wissenschaftlich fundierte Impulse, praxisnahe Formate, interprofessionelle Vernetzung und Raum für persönliche Begegnungen und machten deutlich, wie wichtig eine verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Pflege- und Gesundheitspädagogik ist.



