OA Dr. Ignaz Hochholzer zum Ehrenbruder der Barmherzigen Brüder ernannt

Höchste Auszeichnung

Der Arzt und Priester ist dem Orden seit fast 50 Jahren eng ver­bun­den und lebt Hos­pi­ta­li­tät vor­bild­lich.

 

Am 12. Oktober 2023 über­reich­te Frater Saji Mullankuzhy OH, Provin­zial der Öster­rei­chi­schen Ordens­pro­vinz der Barm­her­zi­gen Brüder, im Rahmen eines feier­li­chen Dank­gottes­diens­tes in der Wie­ner Klos­ter­kir­che die Er­nennungs­ur­kun­de zum Ehren­bruder an den Inter­nisten und Pries­ter Dr. Ignaz Hoch­holzer. Der gebür­ti­ge Eu­rats­fel­der ist dem Orden seit sei­nem Zivil­dienst, den er im Wie­ner Kran­ken­haus der Barm­herzi­gen Brüder leis­te­te, ver­bun­den.

 

Nach dem Zivil­dienst ar­bei­tete er dort in der Pflege und ab­sol­vierte parallel an der UNI-Wien sein Medi­zin­stu­dium, Turnus und Fach­arz­taus­bil­dung zum Inter­nis­ten machte er eben­so im Brüder-­Kran­ken­haus.

 

 

ERSTKONTAKT FÜR HUN­DERT­TAU­SEN­DE PATIENT*­INNEN

Besondere Verdienste erwarb sich Hoch­holzer – neben seiner Arbeit in der Ab­tei­lung für Innere Medi­zin – als lang­jähri­ger Lei­ter der „All­ge­mei­nen Am­bulanz“, welche die erste „Anlauf­stelle“ für Kranke im Haus ist. Dort machte er sich mit sei­nem außer­ge­wöhn­li­chen Engage­ment und Or­ga­ni­sa­tions­ge­schick ins­be­son­dere um die Ver­sor­gung un­ver­si­cher­ter Patient*­innen ver­dient. Denn das Wiener Kran­ken­haus der Barm­her­zi­gen Brüder ist auch offen für Per­sonen ohne Kran­ken­ver­si­che­rung – gleich ob Öster­reicher*­innen, Tourist*­innen, Flücht­linge oder ob­dach­lose Men­schen und dies un­ab­hän­gig von Her­kunft, Welt­an­schau­ung, Ein­kommen, sozialem Status oder Religion. Allein im Jahr 2022 wurden ca. 13.500 nicht­ver­si­cher­te Patient*­innen be­treut.

 

Hoch­holzer war in seiner Dienst­zeit für alle da und wenn nötig, or­ga­ni­sier­te er auch zu jeder Tages- und Nacht­zeit über sein „Netz­werk der Hos­pi­ta­li­tät“ Hilfe bei ex­ter­nen öffent­li­chen So­zi­al­ein­rich­tun­gen oder kirch­li­chen Hilfs­ein­rich­tungen. Im Juli 2023 wurde er für seine Ver­dienste von Bundes­mi­nis­te­rin Susanne Raab mit dem Gol­de­nen Ehren­zei­chen der Re­pu­blik Öster­reich geehrt.

 

Höchste Auszeichnung: Oberarzt Dr. Ignaz Hochholzer zum Ehrenbruder der Barmherzigen Brüder ernannt

Pater Pro­vin­zial Saji Mullankuzhy über­gibt die Ur­kun­de zur Er­nennung zum Ehren­bru­der an OA Dr. Ignaz Hoch­holzer.

 

 

ARZT UND PRIESTER

Neben seiner Tätig­keit als Arzt stu­dier­te er auch Katho­li­sche Facht­heo­lo­gie und wurde im Juni 2007 zum Pries­ter ge­weiht. Bis heute ist er bei den Barm­her­zigen Brü­dern in der Seel­sorge tätig. Und auch in dieser Funk­tion gilt sein Augen­merk den Kran­ken. Un­zäh­li­gen Men­schen stand er in für sie schwers­ten und un­ge­wissen Si­tua­tio­nen bei oder be­glei­te­te sie liebe­voll auf ihrem letzten Weg.

 

Höchste Auszeichnung: Oberarzt Dr. Ignaz Hochholzer zum Ehrenbruder der Barmherzigen Brüder ernannt

 

 

EHREN­BRUDER­SCHAFT DER BARM­HER­ZI­GEN BRÜDER

Die Auszeichnung als Ehren­bruder ist die höchs­te Aus­zeich­nung des Ordens für welt­liche Mit­ar­bei­tende in den welt­weit 396 Ein­rich­tungen des Ordens. Sie wird nach Vor­schlag der je­wei­li­gen Provinz­lei­tung durch den Ge­neral­prior der Barm­her­zi­gen Brü­der nur sehr sel­ten an be­son­ders ver­diente Per­sön­lich­kei­ten ver­lie­hen. Frater Saji Mullankuzhy, Provinzial der Öster­rei­chi­schen Ordens­pro­vinz der Barm­her­zi­gen Brüder, betonte in seiner Predigt beim Dank­gottes­dienst: „Lieber Ignaz, Du bist seit Jahr­zehn­ten ein Begleiter der Barm­her­zi­gen Brüder und gehst sowohl als Arzt als auch als Pries­ter den Weg mit uns. Dafür herz­li­chen Dank.“

 

Der neue Ehren­bruder zeigte sich nach seiner Aus­zeich­nung zutiefst bewegt und dank­bar: „Zusammen­helfen und Zu­sammen­ste­hen waren von klein auf wich­tige Werte in meinem Leben. Bei den Barm­her­zi­gen Brü­dern konnte ich das unter dem Wort ‚Hos­pi­ta­li­tät‘ er­le­ben: Ich wurde gast­lich auf­ge­nommen und habe Unter­stützung und För­de­rung in allen Lebens­la­gen er­fahren. Ohne dieses Um­feld wäre ich nicht Arzt und Pries­ter geworden“, so Hoch­holzer.

 

Er freue sich, dass er „einen kleinen Bei­trag im großen Werk der Nächs­ten­lie­be und Ver­kün­di­gung der Fro­hen Bot­schaft Jesu Christi leis­ten durfte und darf. „Ich sehe mich als reich Beschenk­ter, bin zu­tiefst dank­bar und möchte dem Orden der Barm­her­zi­gen Brü­der welt­weit innigst danken.“

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