Kleine Prothesen mit großer Wirkung

Krankenhaus Eisenstadt

Ein Workshop für Endovaskuläre Aortenreparatur wurde vom Insitut für Radiologie gemeinsam mit der Abteilung für Chirurgie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt veranstaltet.

 

Die Endovaskuläre Aortenreparatur (EVAR = endovascular aortic repair) ist die Implantation von Gefäßstützen, sogenannte Stents, zur Stabilisierung der Hauptschlagader (Aorta). Dieser Eingriff wird in der Angiografie, also mit Hilfe radiologischer Bildgebungsverfahren, durchgeführt. Ein Aneurysma ist eine Erkrankung der Aorta, eine Aussackung der Hauptschlagader. Betroffene haben ein erhöhtes Risiko, dass die Aorta einreißt, was eine lebensbedrohliche Situation darstellt. Aortenaneurysmen, die eine bestimmt Größe haben oder schnell wachsen, müssen daher stabilisiert werden. Diese Stabilisierung kann durch eine minimalinvasive Intervention (EVAR) oder einen chirurgischen Eingriff erfolgen.

 

Der EVAR Planungs- und Simulator Workshop wurde von Prim. Dr. Martin Wehrschütz, MBA (Vorstand des Insitutes für Radiologie) gemeinsam mit der Gefäßchirurgie (Vorstand der Abteilung für Chirurgie ist Prim. Dr. Reinhold Renner) organisiert. Es ging dabei um die Interventionelle Behandlung von Erkrankungen der Aorta. Auf der Agenda standen neben Mess- und Simulationsworkshops auch Vorträge von OA Dr. Franz Karnel (SMZ-Süd, Kaiser-Franz-Josef-Spital, Zentralröntgen & IRKK). Zur Zielgruppe zählten RadiologInnen, GefäßchirurgInnen, RadiologietechnologInnen, StudentInnen.

 

Auch die Krankenhausleitung ließ sich die neuesten Mess- und Simulationstechniken zeigen. Gesamtleiter Dir. Robert Maurer, MSc, MBA und die Ärztliche Direktorin Prim. Priv.-Doz. Dr. Anette Severing schauten vorbei.

 

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Auf dem Foto von links nach rechts: Gesamtleiter Robert Maurer, MSc, MBA, Ärztliche Direktorin Prim. Priv.-Doz. Anette Severing, OA Dr. Otto Millendorfer, Prim. Dr. Martin Wehrschütz, MBA, Prim. Dr. Reinhold Renner und OA Dr. Richard Eggenhofer.

 

 

 

 

 

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