Posterpreis für HNO & Logopädie

Krankenhaus Wien

Die Abteilung für HNO mit Logopädie erhielt anlässlich des Österr. HNO-Kongresses einen Preis für ein wissenschaftliches Poster zum Thema Elektrotherapie bei Lähmungen im Kehlkopfbereich.

 

Die Abteilung für HNO & Phoniatrie betreut als einziges nicht-universitäres Schwerpunktzentrum in Ostösterreich seit Jahrzehnten Menschen mit Störungen der Stimme. So lassen sich beispiels-weise Stimmbandlähmungen durch eine Reizstromtherapie, logopädische Übungen oder einen kleinen operativen Eingriff meist gut behandeln. Wir haben unsere langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet wissenschaftlich ausgewertet und im Rahmen des gesamtösterreichischen Fachkongresses präsentiert. Mit dem Preisgeld unterstützen wir den Verein der Kehlkopflosen und Halsatmer.

 

 

Österreichischer HNO-Kongress

Vom 13. bis 17. September fand in der Wiener Hofburg der 61. Österreichische HNO-Kongress statt. Auch unsere Abteilung für HNO und Phoniatrie war an prominenter Stelle vertreten: Unser Abteilungsvorstand Prim.-Univ. Prof. Dr. Michael Formanek war als Moderator für mehrere Diskussionsrunden geladen und wir konnten auch die Gelegenheit nutzen, unsere Erfahrungen zu den Themen Ohrchirurgie und Phoniatrie den aus ganz Österreich angereisten HNO-Ärztinnen und Ärzten in Form wissenschaftlicher Poster zu präsentieren.

 

 

Posterpreis erhalten

Besonders freut uns in diesem Zusammenhang, dass unserer Phoniatrie und Logopädie für ihr Poster zum Thema "Neuromuskuläre Elektrostimulation über Oberflächenelektroden zur Behandlung von Stimmlippenparesen und anderen Formen der Glottisschlussinsuffizienz" einer der Posterpreise der Österreichischen HNO-Gesellschaft verliehen wurde.

 

 

Über die Elektrotherapie bei HNO Patienten

Die Elektrotherapie ist bei Lähmungen unterschiedlicher Körperregionen eine gut etablierte Therapie. Unsere Abteilung nutzt die Therapie mittels Reizstrom, der über Kontakte an der Halsoberfläche angewendet wird, schon seit vielen Jahren, um Lähmungen im Kehlkopfbereich oder auch eine beispielsweise altersbedingte Schlussschwäche zu behandeln.

 

Durch diese schonende Behandlung konnte bei vielen Patientinnen und Patienten, die z.B. nach einer Schilddrüsenoperation eine Stimmlippenlähmung erlitten haben, eine Stimmverbesserung erzielt und ein operativer Eingriff zur Verbesserung des Stimmlippenschlusses vermieden werden.

 

Das Team unserer Phoniatrie und Logopädie (Schmal, Legler, Formanek, Malcher, Matousek, Peer, Schneider, Winna) hat nun unsere Erfahrungen der letzten Jahre mit dieser Behandlungs-methode wissenschaftlich aufgearbeitet. Wir konnten dadurch den subjektiven Eindruck unserer Patientinnen und Patienten, dass sich ihre Stimme durch diese Behandlung deutlich verbessert hat, statistisch untermauern.

 

Gerade die Therapie von Stimmlippenlähmungen, aber auch anderen Formen von Stimm-störungen zeigt die Wichtigkeit einer Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Ärzten und therapeutischen Disziplinen wie der Logopädie. Es freut uns deshalb besonders, dass ein gemeinsames Projekt der Phoniatrie und Logopädie hier Beachtung gefunden hat, da dies die gute Zusammenarbeit und die Expertise der unterschiedlichen Bereiche unterstreicht, die für unser Haus seit jeher von großer Bedeutung ist.

 

 

Preisgeld wurde gespendet

Unserem Motto folgend "Gutes tun und es gut tun" haben wir uns zudem entschlossen, das von der Fa. BESS Medizintechnik gesponserte Preisgeld zur Gänze dem Verein der Kehlkopflosen und Halsatmer zukommen zu lassen. Als eine der größten onkologischen Abteilungen in Wien fühlen wir uns der Selbsthilfegruppe Betroffener und deren Familien besonders verbunden und möchten uns auf diesem Wege auch für deren Engagement und Unterstützung bei der Betreuung unserer Krebs-Patientinnen und Patienten bedanken.

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