Internationale Dreharbeiten mit Radiologie-Spezialisten
Gemeinsam mit dem Medizintechnikunternehmen „Boston Scientific“ entstand ein Enterprise-Video über neue, schonende Behandlungsmethoden in der Radiologie. Im Mittelpunkt steht eine moderne Technik, mit der Tumore gezielt und minimalinvasiv behandelt werden können.
Am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan entstanden internationale Filmaufnahmen für ein weltweites Medizinprojekt rund um moderne Tumorbehandlungen und digitale Zusammenarbeit in der Radiologie.
Für die Produktion reiste ein internationales Filmteam unter anderem aus Mailand und Kapstadt nach Kärnten. Gedreht wurde direkt am Krankenhaus gemeinsam mit Prim. Dr. Matthias Fürstner, EMBA EBIR-IO, Vorstand des Instituts für Radiologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan und am Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt, sowie seinem Team.
Prim. Dr. Fürstner gilt europaweit als Experte für bildgesteuerte, minimalinvasive Tumorbehandlungen und ist seit mehreren Jahren als Proktor und Lehrbeauftragter für Boston Scientific tätig. Das nun veröffentlichte Video dokumentiert eine Form internationaler medizinischer Zusammenarbeit, die in hochspezialisierten Bereichen zunehmend an Bedeutung gewinnt: das sogenannte „Remote Proctoring“. Dabei begleiten erfahrene Spezialist:innen Eingriffe live aus der Ferne und unterstützen Kolleg:innen in Echtzeit bei komplexen Behandlungen.
Medizinische Zusammenarbeit über Kontinente hinweg
Im konkreten Fall unterstützte Prim. Dr. Fürstner die Radiologin Dr. Jenny Hauptfleisch in Kapstadt bei der ersten cryoablativen Behandlung eines Patienten in Südafrika — direkt aus Kärnten heraus. Möglich wurde dies durch eine Smart-Glasses-Technologie mit Live-Bildübertragung aus dem Eingriffsraum. Über die Kamera im Sichtfeld der behandelnden Ärztin konnte der Eingriff in Echtzeit mitverfolgt und medizinisch begleitet werden.
„Die interventionelle Radiologie entwickelt sich laufend weiter. Moderne Kommunikationssysteme ermöglichen heute eine direkte Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg — besonders bei neuen und hochspezialisierten Verfahren ist dieser Austausch enorm wichtig“, sagt Prim. Dr. Matthias Fürstner.
Bei der sogenannten „Cryoablation“ wird Tumorgewebe gezielt durch extreme Kälte behandelt. Der Eingriff erfolgt über kleinste Zugänge und unter exakter bildgebender Steuerung. Für Patient:innen bedeutet das häufig kürzere Erholungszeiten und eine geringere körperliche Belastung.
Mit Prim. Dr. Fürstner soll die interventionelle Radiologie am Standort St. Veit/Glan künftig Einzug halten. Solche Anwendungen machen deutlich, welche Rolle digitale Technologien mittlerweile auch in hochspezialisierten medizinischen Bereichen spielen.

Screenshots aus dem internationalen Proktor-Video mit Dr. Jenny Hauptfleisch und Prim. Dr. Matthias Fürstner, EMBA EBIR-IO zeigen die digitale Zusammenarbeit bei modernen Tumorbehandlungen über Kontinente hinweg.

Das Radiologie-Team des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan gemeinsam mit dem internationalen Filmteam während der Dreharbeiten zum Enterprise-Video über moderne Tumorbehandlungen und Remote Proctoring in der interventionellen Radiologie.
Zum Filmbeitrag
Das internationale Video-Projekt rund um moderne
cryoablative Tumorbehandlungen und Remote
Proctoring wurde kürzlich veröffentlicht. Die
Produktion zeigt, wie interventionelle Radiologie
heute über Kontinente hinweg zusammenarbeitet —
mit technischer Unterstützung in Echtzeit zwischen
Österreich und Südafrika.
Weiterführende Informationen und Videos