Saturday 11. February 2012

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Innere Medizin - 2005

 

NEUES ULTRASCHALLGERÄT MIT MINISONDEN

St.Veit, 7. November 2005

 

Horten-Fonds unterstützt den Ankauf eine neuen, hoch auflösenden Ultraschallgerätes mit Minisonden mit einer Spende von € 50.000,-.

Durch den Einsatz de Ultraschallgeräts mit Minisonden können erstmals minimale Veränderungen im Körperinneren sichtbar gemacht werden.

 

Ohne eine besondere Belastung des Patienten ist nun eine frühzeitige Erkennung von Erkrankungen möglich, wodurch sich die Heilungschancen wesentlich erhöhen. „Mit dem Einsatz des neuen Ultraschalls können wir unser Leistungsprofil ergänzen und die diagnostischen wie therapeutischen Möglichkeiten vor allem im Bereich der Gastroenterologie erweitern“, so Primar Dr. Siebert, Leiter der Internen Abteilung. Möglich wurde diese Anschaffung erst durch die großzügige finanzielle Unterstützung von € 50.000,- der Helmut Horten Stiftung. Gestern wurde das neue Gerät in Anwesenheit von Bürgermeister Gerhard Mock und DDr. Doris Lakomy, Präsidentin des wissenschaftlichen Beirates der Helmut Horten Stiftung, offiziell übergeben: „Wir wollen mit unserer Stiftung Einrichtungen des Gesundheitswesens fördern, bei denen wir von der Qualität in medizinischer wie menschlicher Sicht überzeugt sind. So wie das hier am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit der Fall ist.“


Endoskopischer Ultraschall
Die neue Untersuchungsmethode ist eine Art des endoskopischen Ultraschalls, der in seiner traditionellen Form bereits seit vielen Jahren am KH St. Veit vorgenommen wird. Dabei werden spezielle Geräte (Endoskope) in den Körper – z.B. in Speiseröhre oder Darm – eingeführt, um mit der Nutzung von Ultraschall eine Betrachtung der Inneren Organe aus nächster Nähe zu erreichen. So wird eine genauere Diagnose und auch Therapie ermöglicht, wie beispielsweise die Feststellung und Behandlung von unklaren Tumoren bis hin zu entzündlichen Veränderungen wie z.B. Abszessen. Mit der Anschaffung der Miniatursonden ist es nun möglich, punktgenau auch zu kleinsten bisher nicht ausreichend zugänglichen Stellen vorzudringen, wie z.B. in die engen Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge. Durch die sehr hohe Auflösungskraft des neuen Ultraschallgeräts können insbesondere krebsartige Tumore frühzeitig erkannt und auch eine Unterscheidung zwischen gutartigem und bösartigem Gewebe vorgenommen werden. So können Operationen oft vermieden und – falls doch notwendig –, mit heilbarer Zielsetzung rechtzeitig durchgeführt werden. Die Untersuchung selbst ist für den Patienten in der Regel unbelastend und ohne großen Aufwand durchzuführen.


Helmut Horten Stiftung
Die Helmut Horten Stiftung Sekirn gehört zu den bedeutendsten gemeinnützigen Stiftungen des Landes Kärnten im Bereich des Gesundheitswesens, in erster Linie auf dem Gebiet der Heilbehandlung und Krankenpflege. Gefördert werden vor allem Anschaffungen von Instrumenten und Apparaten, die den Kärntner Patienten direkt zugute kommen. Seit ihrer Gründung durch Helmut Horten 1972 hat die Stiftung Spenden im Wert von insgesamt € 7,8 Mio. ausbezahlt bzw. bewilligt.


Schwerpunkte Gastroenterologie und Onkologie am KH St. Veit
Die Gastroenterologie (Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen), in deren Rahmen auch das neue Ultraschallgerät mit Minisonden verstärkt zum Einsatz kommen soll, ist gemeinsam mit der Tumorchirurgie/Onkologie (Behandlung von Krebserkrankungen) einer der Hauptschwerpunkte am KH St. Veit. Seit vielen Jahren übernimmt das St. Veiter Spital hier eine Vorreiterrolle in Kärnten und ist auch weit über die Landesgrenzen hinaus anerkannt. Das liegt an der hervorragenden Fachkompetenz der Mitarbeiter, der frühen Einführung moderner und innovativer Diagnose- und Behandlungsmethoden sowie dem ausgezeichneten Teamwork zwischen den Abteilungen für Innere Medizin (Primar Dr. Siebert) und Chirurgie (Primar Univ.-Doz. Dr. Tschmelitsch) sowie der Radiologie (OA Dr. Lackner) und Anästhesiologie (Prim. Priv-Doz. Dr. Zink).

 

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