Friday 10. February 2012

Inhalt:

Ein Jahr Schmerzambulanz im Krankenhaus St. Veit

Anästhesiologie und Intensivmedizin - Februar 2006

 

Ein Jahr SCHMERZAMBULANZ im KH St. Veit

Erfolgreiche hausinterne Zusammenarbeit und Kooperation mit lokalen Ärzten

 

Seit rund einem Jahr gibt es am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit eine Schmerzambulanz.

Der Schwerpunkt der behandelten Erkrankungen liegt auf orthopädisch-rheumatologischen Schmerzen.

 

„Allerdings können wir beobachten, dass eine zunehmende Frequenz an Patienten mit tumorbedingten Schmerzen unsere Ambulanz konsultiert“, so Primar Priv.-Doz. Dr. Michael Zink, Leiter der St. Veiter Schmerzambulanz.

Das entspricht auch dem gastroenterologischen (Magen-Darm-Erkrankungen) wie tumorchirurgischen (Krebsleiden) Schwerpunkt des Hauses. „Krebserkrankungen bringen in der Regel auch Schmerz mit sich. Wir wollen den Patienten im Haus auch hier eine angemessene Behandlung bieten – denn gerade unsere Tumorpatienten gewinnen durch Schmerzfreiheit viel an Lebensqualität“, weiß Primar Zink.


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Primar Priv.-Doz. Dr. Michael Zink, Leiter der  Schmerzambulanz  
Beeindruckende Bilanz


Im ersten Jahr wurden ambulant insgesamt 1.560 Konsultationen durchgeführt. Die große Zahl an Patienten kommt allerdings aus dem stationären Bereich: 3.800 Behandlungen wurden hausintern durchgeführt. Diese hohe Zahl drückt auch die hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit der Abteilungen Anästhesiologie und Intensivmedizin, Chirurgie und Innere Medizin am KH St. Veit aus. Weiters wurden rund 200 ambulante Palliativpatienten behandelt – also Menschen, die an aus medizinischer Sicht unheilbaren und oft sehr schmerzhaften Erkrankungen leiden, aber noch in häuslicher bzw. familiärer Betreuung leben können. „An dieser Stelle möchten wir uns auch sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit mit niedergelassenen praktischen Ärzten und Fachärzten bedanken, die unseren gemeinsamen Patienten zu Gute kommt“, so Primar Zink.


Breites Behandlungsspektrum

Die Schmerzambulanz ist jeweils von einem Anästhesisten und einer Anästhesie-Schwester besetzt. Hier werden Schmerzen auf dem letzten Stand der Wissenschaft behandelt. Neben der konservativen medikamentösen Schmerztherapie werden auch invasive Techniken wie Epidural- und Plexuskatheter und die so genannte TENS-Therapie (Transkutane elektrische Nervenstimulation) sowie alternative Methoden wie Akupunktur und Aromatherapie eingesetzt. In Zusammenarbeit mit dem Radiologen OA Dr. Lackner werden auch Blockaden an der Nervenwurzel durchgeführt. Primar Zink: „Jeder empfindet Schmerzen anders. Aufgrund einer langen wissenschaftlichen Entwicklung können wir Schmerzen heute mit den verschiedensten Methoden bekämpfen und haben daher die Möglichkeit, immer individuell auf unsere Patienten eingehen zu können“.


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Blick auf das Krankenhaus St. Veit an der Glan

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